Der Blindgeborene  
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Der Blindgeborene

Versetze dich einmal in die Lage des blinden Mannes aus Johannes 9. Die freundlichen Augen seiner Mutter hatte er nie gesehen. Der blaue Himmel und die Farbenpracht der Blumen und Pflanzen waren ihm unbekannt. Er konnte nicht lesen und auch nicht schreiben. Er konnte nicht einmal für seinen eigenen Lebensunterhalt sorgen. Was für ein armer, unglücklicher Mann war er!

1. Lies zuerst Johannes 9 sorgfältig durch. Was musste der blinde Mann tun, um nicht zu verhungern? _________________________________________________________________

2. Es ist ergreifend, dass Jesus diesen Mann, der am Wegrand sass, beachtete und stehen blieb. Haben wir auch Zeit für unglückliche Menschen und helfen ihnen, wenn es möglich ist? Nenne einmal ein Beispiel, wie du jemandem helfen könntest: ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

3. Die Jünger kommen mit der Frage: «Rabbi, _____________________________________ __________________________________________________________________________ .» Jesus gibt einen andern Grund an: Dieser Mann ist nicht blind geboren, weil er selbst gesündigt hat oder seine Eltern gesündigt haben, sondern_____________________________________ ____________________________________________________________________________

4. Der Herr Jesus, der von Gott Gesandte, war in der Welt. Er war das Licht der Welt. Es war nun helllichter Tag und er musste wirken, denn _____________________________________ ____________________________________________________________________________

5. In den Versen 6 und 7 lesen wir, wie die Augen des Blinden geöffnet wurden. Das geschah auf eine eigenartige Weise. Der Herr strich einen Brei aus _________________ auf seine Augen. Das scheint auf den ersten Augenblick sehr widersinnig zu sein, denn so ein Brei schadet normalerweise den Augen. Aber vergiss nicht: Das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen. Dass wir durch den Glauben an einen gekreuzigten Christus vom ewigen Gericht gerettet werden können, scheint auch töricht zu sein. Und doch ist es das einzige Mittel um errettet zu werden. Lies dazu bitte 1. Korinther 1,18-25.

6. Glücklicherweise interessierte es den Blinden überhaupt nicht, was die andern Menschen von ihm dachten, als er sich mit einem so schmutzigen Gesicht auf den Weg machte. Am Schluss von Johannes 9,7 steht kurz und klar: «Da _________________________________________ __________________________________________________________________________ .»

7. Der Blinde tat einfach, was Jesus ihm gesagt hatte. Welche Person im Alten Testament wollte sich zuerst nicht siebenmal im Jordan waschen?____________  (in 2. Könige 5 findest du seinen Namen). Glücklicherweise hörte er dann doch auf den Rat seiner Knechte. Er gehorchte der Anweisung Elisas und wurde vom ______________ geheilt.

8. Die Nachbarn und die andern Leute, die den Blinden als Bettler gekannt hatten, erkannten ihn kaum wieder (Johannes 9,8-9). War sein Gesicht verändert? Was meinst du? ____________________________________________________________________________

Jeder Mensch ist blind. Blind dafür, wer Gott ist und wer er selbst ist. Wer jedoch einfach tut, was Gott sagt (nämlich seine Sünden bekennt und glaubt, dass der Herr Jesus für ihn am Kreuz gestorben ist), wird sehend. So ein Mensch geht aus der Finsternis in das wunderbare Licht Gottes über. Sein Gesicht strahlt vor Freude und Glück. Man erkennt ihn beinahe nicht mehr wieder.

9. Zuerst kamen die Nachbarn und die, die ihn früher gekannt hatten und fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Kurz danach stellten die Pharisäer ihm die gleiche Frage. Ja, es ist und bleibt eine unbegreifliche Sache. Es geht über den menschlichen Verstand hinaus. Das kommt daher, dass es kein menschliches, sondern ein _________________ Werk ist.

10. Lies in den Versen 11 und 25, wie einfach und kurz der Mann antwortete. Ein Zeugnis für den Herrn braucht nicht lang zu sein. Erzähle einfach, was geschehen ist, dass du jetzt an den Herrn Jesus glaubst, und dass es jetzt in deinem Leben hell geworden ist. Was sagte dieser Mann zum Schluss, als die Pharisäer ihn immer und immer wieder fragten? (Vers 25b) «Eines weiss ich, _________________________________________________________________ .»

11. Die Pharisäer wollten davon einfach nichts hören. Anstatt sich mit dem Mann zu freuen, suchten sie nach bösen Beschuldigungen. Der Mann bemerkte ihre Feindschaft gegen Jesus sehr wohl. Er hatte sie gut durchschaut und sagte (Vers 27): __________________________ ____________________________________________________________________________

12. Die vornehmen Herren verloren nun ihre Fassung und begannen lauthals zu schimpfen. (Was oft ein Zeichen dafür ist, dass man Unrecht hat.) Kurz danach warfen sie ihn hinaus, das hiess, dass er nicht mehr in die Synagoge kommen durfte und alle seine Vorrechte als Israelit verloren hatte. Das war keine Kleinigkeit! Da stand er nun, vollkommen sich selbst überlassen. Aber nein! Wer kam wenig später zu ihm? _______________________ Man warf ihn hinaus, aber er wurde vom Herrn Jesus mit offenen Armen aufgenommen!

13. Was hat diese Geschichte für ein schönes Ende! Lies die Verse 35 bis 38.

14. Wir wollen zum Schluss noch nachforschen, wie der Blindgeborene den Herrn Jesus in den einzelnen Versen nennt.

  • In Vers 11: «Ein Mensch _______________________________________________ .»
  • In Vers 17: «Er ist ____________________________________________________ .»
  • In Vers 33: «Wenn dieser ______________________________________________ .»
  • In Vers 38: Er fällt vor Jesus auf die Knie. Er glaubt an Ihn als den Sohn Gottes. Er beginnt, Ihn zu verehren, Ihn anzubeten.

Der Blindgeborene sah jetzt sowohl mit seinen leiblichen Augen als auch mit den Augen des Herzens und erkannte, wer der Herr Jesus war. Er begriff schnell, dass das Zweite sogar wichtiger ist als das Erste.

Auswendig lernen – im Herzen bewahren

Wiederhole noch einmal Johannes 3,1 bis 4 und lerne nun Johannes 3,5.

Geist = der Heilige Geist / Wasser = Bild des Wortes Gottes

 
  Letzte Änderung am 15.07.2010.