Abschied  
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Abschied

Nach der Fusswaschung verlässt Judas den Passahsaal. Er verschwindet im Dunkel der Nacht, um sich seinen Verräterlohn zu verdienen. Der Herr Jesus bleibt mit den elf Jüngern im Saal zurück. Sie bleiben dem Meister treu. Nun ist die Zeit gekommen, dass der Herr Jesus seinen Jüngern etwas sehr Wichtiges sagen muss. Und da Judas weg ist, kann Er frei mit ihnen darüber sprechen. Was Er ihnen zu sagen hat, wird sie traurig machen, aber sie müssen es doch erfahren.

1. Wir lesen Johannes 13,33-38.

Wie spricht Jesus seine Jünger an? (Das erste Wort von Vers 33) _____________________ . Wie ein Vater, der vor seinem Sterben noch einmal alle seine Kinder bei sich hat, um ihnen noch etwas zu sagen. So spricht der Herr Jesus noch einmal mit seinen Jüngern.

2. Er sagt: «Kinder, noch eine kleine Zeit bin ich bei euch; ihr werdet mich suchen!» und: «Wohin ich gehe, dahin könnt ihr nicht kommen.» und: «Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.» Was!? Geht ihr Meister weg? Simon Petrus fragt mit Angst und Schrecken: «Herr ______________________ .»

3. Die Antwort des Meisters lautet: _______________________________________________ ____________________________________________________________________________

4. Bald würde der Herr in die Herrlichkeit zurückkehren, auf einem Weg, auf dem Ihn niemand begleiten konnte. Später würden Gläubige Ihm in die Herrlichkeit folgen, viele sogar durch den Märtyrertod, aber nicht durch den Tod, den der Herr Jesus sterben musste – als Lohn für die Sünde. Das war ein Weg, von dem der Herr sagen konnte: «Wohin ich gehe, dahin könnt ihr nicht kommen.»

5. Petrus möchte gern wissen, warum er jetzt seinem Meister nicht folgen kann. Wenn es sein muss, will er sogar sein Leben einsetzen. Aber ach, Simon sagt das wohl mit guter Absicht, weil er seinen Meister liebt, aber er kennt sich selbst noch sehr schlecht. Als wirklich sein Leben in Gefahr kommt, wird er, bevor der Hahn kräht, _____________________________________ ____________________________________________________________________________

6. Wie wir bereits weiter oben vermerkt haben, konnte nur der Herr Jesus für unsere Sünden sterben. Dennoch durfte Petrus am Ende seines Lebens den Märtyrertod erleiden. Darum sagt der Herr Jesus zu Ihm: «Du wirst mir aber _______________________________________ .»

7. Petrus sagte, dass er selbst sein Leben für den Herrn geben wollte. Aber er vertraute dabei auf seine eigene Kraft. Und darum ging alles schief. Was sagt der grosse Apostel Paulus später (Philipper 4,13)? «Alles _____________________________________________________ .» Unsere Kraft ist klein, und wir überschätzen sie oft. Die Kraft des Herrn Jesus dagegen ist gross, und die unterschätzen wir immer.

8. In Johannes 21,18 spricht Jesus nach seiner Auferstehung mit Petrus noch einmal über die Nachfolge. Sich selbst gürten bedeutet eigene Entscheidungen treffen. Wenn ein anderer einen gürtet, so übernimmt dieser die Führung. Wer soll in unserem Leben bestimmen? ____________________________________________________________________________

9. Die Worte des Meisters machen die Jünger sehr betrübt und mutlos. Sie sind tief bestürzt. Sie hatten gedacht, dass sie immer bei Ihm bleiben könnten und schon bald mit Ihm in seinem Königreich regieren würden, und nun dieses! Jetzt aber stille, der Herr, der ihre Gedanken kennt, beginnt wieder zu sprechen. Mit welchen Worten beginnt Kapitel 14? «_____________ _________________________________ glaubt auch an mich.»

10. «Euer Herz werde nicht bestürzt!» Diese besonderen Worte und die Verheissung, die folgt, geben Tausenden Trost und Mut, wenn sie von jemandem Abschied nehmen müssen, den sie im Himmel wieder sehen werden. Welchen Abschied meinen wir? ______________________ ____________________________________________________________________________

11. Ja, die Jünger glaubten an Gott, den sie nicht gesehen hatten (Vers 1). Was müssen sie auch tun, wenn sie den Herrn Jesus bald nicht mehr sehen werden? ____________________ _______________________________ «Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben.» (Johannes 20,29) Gilt das immer noch? (Siehe auch 2. Korinther 5,7) ____________________________________________________________________________

12. Petrus hatte gefragt: « Herr, wohin gehst du?» Die Antwort steht in Johannes 14, Vers 2, 12 und 28: _____________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

13. Lies die Verse 1 bis 3. Es ist notwendig, dass der Herr sie verlässt, um zu seinem Vater zu gehen. Was wird Er dort für seine Jünger und für alle, die an Ihn glauben, tun? (Vers 2): ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

14. Er verlässt sie. Aber er verspricht wiederzukommen, und dann wird Er ______________ ____________________________________________________________________________

15. Lies nun einmal Vers 18. Was ist eine Waise? ___________________________________ Werden die Jünger wie ein Waisenkind zurückbleiben? _______________________________

16. Nein, Er geht zwar weg, aber wer kommt zu ihnen und bleibt bei ihnen? (Vers 16 und 17) ____________________________________________________________________________

17. Weisst du, wer mit dem «Sachwalter» oder «Tröster» gemeint ist? (Vers 26): ____________________________________________________________________________ Weisst du, wie der Tröster gekommen ist? (Apostelgeschichte 2): ______________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

Auswendig lernen – im Herzen bewahren

Wiederholen: Johannes 3,15 und 16. Lernen: Johannes 3,17.

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  Letzte Änderung am 18.03.2007.