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DanielWir machen nun in unserm Kurs einen grossen Sprung. Wir gehen von Samuel zu Daniel und seinen drei Freunden. Die Geschichte dieser vier Jungen ist spannend genug, um einmal darüber nachzudenken. Wir werden dabei zur Entdeckung kommen, dass diese Jungen echte Helden waren: Glaubenshelden. Weil Israel weiterhin den Götzen dient und nicht auf die ernsten Warnungen Gottes durch die Propheten hören will, kann die Strafe nicht länger ausbleiben. Das Volk geht in die Gefangenschaft. 1. Lies das erste Kapitel des Buches Daniel. Wer sind die drei Freunde Daniels (jüdische Namen)?
2. «El» kommt von Elohim und bedeutet Gott. «Ja» kommt von Jahwe und bedeutet Herr. «Ach» (von Aku), «Bel» und «Nego» (von Nebo) waren babylonische Götzen (vergl. Jes. 46,1). Namen haben ihre Bedeutung! Zum Beispiel: Daniel bedeutet «Mein Richter ist Gott ». Sein Name wird verändert in «Beltsazar», das heisst «Bel, beschütze sein Leben». Studiere so alle 4 Namensänderungen. Was wird bei diesen Änderungen die Absicht Nebukadnezars gewesen sein (Vers 6 und 7)? _______________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Vor Gott heisst Daniel weiter Daniel, denn Er akzeptiert die heidnischen Namen nicht. 3. Vier junge Menschen von vielleicht 14 Jahren in einem heidnischen Land unter Menschen, die nicht mit Gott rechneten, mit Namen, die auf Götzen hinweisen, in einer Umgebung mit vielen Versuchungen. Wer war in einer ähnlichen Situation wie Daniel und seine Freunde (Lektion 1-5)? ____________________ 4. Was hat der König für sie verordnet? (Vers 5)? ___________________________________ ____________________________________________________________________________ 5. Aber was nehmen sich Daniel und seine Freunde vor? _____________________________ ____________________________________________________________________________ 6. Die Gründe dafür sind folgende:
Darum sagen sie «Nein!». Ist das Essen denn nicht lecker und nahrhaft? Mussten sie dem König denn nicht untertan sein? Das schon, aber ______________________________________________________________ Die erste Heldentat, die wir von ihnen lesen, ist die Abweisung, die Verweigerung der herrlichen Speisen des Königs, weil sie ihrem Gott im Himmel treu bleiben wollen. Ist dazu vielleicht kein Mut nötig? Es heisst zunächst: Sei Gott im Kleinen treu! Später dann: Sei Gott im Grossen treu! 7. Mose wird, wie auch Daniel und seine Freunde, an einem königlichen Hof erzogen. Eine glänzende Laufbahn liegt vor ihm. Die Schätze Ägyptens warten auf ihn. Und doch sagt er: «Nein!» (Hebräer 11,24-26)
Denke auch einmal daran, dass Nein sagen zur Folge haben kann, ausgelacht und gehänselt zu werden. 8. Joseph war im Haus Potiphars (1. Mose 39). Als die Frau Potiphars ihn verführen wollte, sagte er «Nein». Mit welchen Worten ( Vers 9b)?____________________________________ Wo ist Joseph als Folge seiner Weigerung hingekommen?_____________________________ 9. Gib selbst ein Beispiel, wo du «Nein» sagen musst, obschon man dich dann vielleicht als seltsames Mädchen oder feigen Jungen ansieht: ____________________________________ ____________________________________________________________________________ 10. Daniel nimmt sich vor, nichts von der königlichen Tafel zu essen. Aber pass auf: Wie packt er dieses Problem an? Hat er ohne weiteres einfach protestiert? __________ Hat er demonstriert? __________ Er bleibt höflich und nimmt Rücksicht auf die, die über ihm stehen. Was tut er nämlich (Vers 8b)?___________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 11. Gott beschämt den Glauben Daniels nicht. Was zeigt sich nach zehn Tagen? ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Wenn wir den Wunsch haben, treu zu sein, können wir immer mit der Hilfe des Herrn rechnen. Er ist Herr unserer Umstände, und wenn wir mutig Stellung für Ihn genommen haben, erlaubt Er um seiner Ehre willen nicht, dass wir vor der Welt zu Schanden werden. «Denn die mich ehren, werde ich ehren» (1. Samuel 2,30). Das bleibt seine Verheissung. Durch Verzicht auf gewisse «geistige Nahrung» glauben wir uns vielleicht unseren Kameraden und Kameradinnen unterlegen, aber dafür ist uns der Segen von oben zugesichert. 12. Von all den jungen Menschen, die an dem Hof des Königs erzogen werden, ist niemand mit Daniel und seinen Freunden vergleichbar. Sie haben mehr Erkenntnis und Weisheit als alle andern. Was sagt Salomo schon (Sprüche 1,7 und 9,10) ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Auswendig lernen - im Herzen bewahrenWir lernen Hebräer 11, Verse 1 und 2. |
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| Letzte Änderung am 18.03.2007. | |||