Werke II  
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Die guten Werke

Von unsern Eltern haben wir eine sündige Natur geerbt. Wenn man ein kleines Kind in der Wiege liegen sieht, denkt man nicht, dass dieses doch so unschuldige Kind schon sündig ist. Und doch ist es so. Schon in wenigen Jahren wird man merken, dass das stimmt. Aus einer sündigen Natur kommen keine guten Werke hervor. Genauso wenig wie von einem schlechten Baum gute Früchte gepflückt werden können. Erst wenn jemand an den Herrn Jesus glaubt, kann er etwas Gutes tun. Weisst du, warum das so ist? Gott gibt einem solchen Menschen eine neue Natur. Eine Natur, die aus Gott ist und nicht vom sündigen Adam. Mit dieser neuen Natur können wir gute Werke tun. Werke, die Gott uns zu tun gibt.

«Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.» (Epheser 2,10)

1.   Gute Werke sind also Taten, die Gott, der Vater, uns zu tun gibt, und die wir ausführen dürfen. Der Herr Jesus ist dabei unser Vorbild.

Was sagt er in Johannes 10, Vers 32 zu den Juden, die Ihn steinigen wollen? «Viele _______ ____________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ .»

2.   Die Werke, die der Herr Jesus tat, waren von seinem Gott und Vater zum Segen der Menschen. Als Petrus im Haus des Kornelius das Evangelium verkündigte, fasste er das mit folgenden Worten zusammen (Apostelgeschichte 10,38b):«… der umherging, ____________ ____________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ .»

3.   Der Herr Jesus durchzog das Land und hinterliess eine Spur von guten Werken. Wo Er gewesen war, hinterliess Er glückliche und dankbare Menschen. Nenne einmal ein Beispiel: ____________________________________________________________________________

4.   Willst du nicht auch gern dem Herrn Jesus gleichen? Sicherlich sehr gern! Kennst du das Geheimnis, wie wir das verwirklichen können? Nein? Dann lies Johannes 15. Du kennst die Geschichte sicherlich schon. Es geht dort um den Weinstock und die Reben. Die Reben müssen Frucht tragen. Wann ist das der Fall? Es steht in Vers 5. Der Herr Jesus sagte: «Ich bin ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ .»

Wir, die Reben (= Zweige) müssen im Weinstock (= Stamm) bleiben, um Frucht zu bringen, viel Frucht. Also: In dem Weinstock bleiben = in dem Herrn Jesus bleiben.

Das bedeutet: Mit Ihm leben, indem wir auf seine Stimme hören, zu Ihm beten und an Ihn denken.

5.   Als der Herr Jesus einmal auf einer Hochzeit war, drohte das Fest zu einer grossen Enttäuschung zu werden, weil der Wein ausging. Er wartete ruhig, bis seine Zeit gekommen war, verwandelte Wasser in Wein und das Fest konnte weiter gefeiert werden. Solch ein Wunder können wir natürlich nicht tun, aber wir können auf einem Fest wohl etwas Gutes tun, wodurch wir andere fröhlich machen. Kannst du einmal ein Beispiel nennen? _____________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

6.   Der Herr Jesus hat viele Kranke gesund gemacht. Das können wir nicht. Und doch können wir noch vieles für Kranke tun.

Wir könnten zum Beispiel für Kranke beten. Was könnten wir noch mehr tun? Du findest das unter den guten Werken in Matthäus 25,36-40. _____________________________________ ____________________________________________________________________________

Und wenn nun so ein Kranker weit weg wohnt, was kannst du dann tun?_________________ ____________________________________________________________________________

Fällt dir selbst noch etwas ein, womit du eine(n) kranke(n) Schulfreund(in) glücklich machen kannst? _____________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

7.   Glaube und Werke gehören zusammen. Das liest du in Jakobus 2,14-26. Abraham zeigte das, indem er bereit war, seinen Sohn auf Gottes Befehl zu opfern. Rahab zeigte das,______

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8.   An wen müssen wir vor allem denken (Jakobus 1,27)? ____________________________ Sie werden sicherlich ihre Eltern oder ihren Mann oft vermissen und sich einsam fühlen. Dazu kommt, dass sie früher oft sehr arm waren und auch oft schlecht behandelt wurden.

9.   Ein wenig weiter lesen wir in Jakobus 2,14 von einem Bruder oder einer Schwester, die weder genügend anzuziehen noch genügend zu essen haben. Solche sollen wir nicht nur mit schönen Worten trösten, sondern ihnen wirklich helfen. Wir haben davon ein schönes Vorbild: Lies Apostelgeschichte 9,36-43.

  • Von welcher Jüngerin wird dort gesprochen (Jüngerin = Nachfolgerin des Herrn Jesus)? 
    __________________ oder übersetzt : __________________
  • Was taten die Witwen, als Petrus in den Obersaal kam?_________________________   ______________________________________________________________________
  • Kleider nähen, stricken, die Wäsche waschen usw. sind Arbeiten, die besonders von Mädchen und Frauen sehr gut für andere getan werden können. Aber was können denn Jungen und Männer für allein stehende Personen tun?__________________________ ______________________________________________________________________

10. Tabitha gab auch Almosen (= Geld) an die Armen (Vers 36). Dafür konnten sie zum Beispiel Brot kaufen. Siehst du, dass sie eine Nachfolgerin des Herrn Jesus ist? Er dachte auch an die Armen und gab oft Tausenden zu essen.

In unserm Land leidet man keinen Hunger. Aber in Ländern, die weiter weg liegen, wohl. Um solchen Menschen Essen zu geben, werden ab und zu Aktionen organisiert, bei denen wir uns ruhig beteiligen können. Kennst du eine solche Aktion?_______________________________ ____________________________________________________________________________

11. Wenn wir gute Werke tun, besteht eine Gefahr. Du liest darüber in Matthäus 6,1-4. Welche Gefahr ist das? _______________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

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  Letzte Änderung am 15.09.2004.