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Böse Werke – tote Werke – gute WerkeNach zwei Lektionen über «Zeugen» werden wir uns jetzt mit den «Werken» beschäftigen. Ich glaube, dass diese beiden Themen zusammengehören. Beim «Zeugen» geht es vor allem um das, was wir sagen, was wir von Gott und dem Herrn Jesus erzählen. Bei den «Werken» geht es vor allem um das, was wir tun. Beides ist notwendig. Tat und Wort gehören zusammen. Die Bibel unterscheidet drei verschiedene Sorten von Werken: böse Werke, tote Werke und gute Werke. Ich glaube, es ist klar, dass wir hauptsächlich die guten Werke behandeln werden. Trotzdem werden wir in dieser Lektion zuerst die bösen und die toten Werke in Augenschein nehmen. 1. Zu allererst also die bösen Werke. Das sind böse, sündige Dinge, die man tut. Von wem lesen wir zum Beispiel, dass seine Werke böse waren? (1. Joh. 3,12) ___________________ Was hat er getan?_____________________________________________________________ Wo findet man seine Geschichte?_________________________________________________ 2. Wir sind uns sicher darüber einig, dass Totschlag eine sehr ernste Sünde ist, die unbedingt bestraft werden muss. Es gibt jedoch grosse und weniger grosse Sünden und Verfehlungen. Ergänze die Liste: Stehlen, lügen, ungehorsam sein, _________________________________ ____________________________________________________________________________ 3. Gott registriert die Sünden aller Menschen. Und einmal werden alle Toten, alle, die nicht in ihrem Leben den Herrn Jesus als Heiland angenommen haben, gross und klein, vor dem grossen weissen Thron stehen, um vom Herrn Jesus verurteilt zu werden. Das kannst du in Offenbarung 20,11-15 lesen. 4. Der grosse weisse Thron mit dem Herrn Jesus als Richter könnte uns Angst und Bange machen. Denn Er weiss alles über uns. Aber glücklicherweise ist dieser Richter heute noch der Retter! Wenn wir auf Ihn hören und an Ihn und an Gott glauben, der Ihn gesandt hat, dann werden wir nicht verurteilt. Was steht nämlich in Johannes 5,24? «Wahrlich, wahrlich, ___________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ .» Lies bitte für dich alleine Johannes 5,22-29. 5. An zweiter Stelle liest man von «toten Werken» (Hebräer 9,14). «Tote Werke» sind keine «bösen Werke», sondern Werke, die man tut, um von Gott etwas zu bekommen; Werke also, mit denen man sich etwas verdienen möchte. Ein Beispiel finden wir in Lukas 18,18-23. Lies diese Verse einmal durch. Dieser Mann möchte etwas tun. Was fragt er nämlich den Herrn Jesus? «Lehrer, _______________________________________________ ______________________________________________ ?» 6. Er ist ein ernster junger Mann und sehr gottesfürchtig. Wie man sieht, hat er eine Menge guter Dinge vorzuweisen. Was kann er bezüglich des Haltens von einigen Geboten sagen, die der Herr nennt? «Dies __________________________________________________________ ____________________________________________________ .» 7. Und doch fehlt ihm etwas. Der Herr, der in seinem Herzen lesen kann, stellt ihn auf die Probe. Was muss er zum Schluss noch tun?________________________________________ ____________________________________________________________________________ Warum kann er es nicht?________________________________________________________ Haben seine Werke die gewünschte Auswirkung gehabt?______________________________ Darum sind es ________________________________________________________________ Er konnte sich den Himmel damit nicht verdienen. 8. Wenn es jemand gegeben hat, der sich danach ausgestreckt hat, durch gute Werke Frieden mit Gott zu bekommen, dann war es Martin Luther. Aus einem Buch von W. G. van der Hulst gebe ich einige Zeilen wieder: «In einem Kloster fegte und bohnerte er die Gänge, arbeitete wie ein armer Knecht. In seiner Zelle betete er endlose Gebete, so oft und so lange, bis er vor Müdigkeit in Schlaf fiel. Wenn er dann aus dem Schlaf aufschreckte, kasteite er sich, bis Blut floss. Tagelang schlief er nicht; tagelang ass er nicht; tagelang litt er unter eisiger Kälte, aber er wärmte sich nicht. Er wollte nur fromm sein und alle guten und schönen Dinge des Lebens vergessen. Und warum das alles? Er hoffte dadurch besser und frömmer zu werden. Er hoffte, dadurch näher zum Himmel zu kommen, näher zu Gott. Aber es dauerte so lange! Und der Himmel schien noch genauso weit entfernt, und Gott schien noch genauso schrecklich zu sein wie früher. Half es nichts, überhaupt nichts, sein frommes Werk? – Ein Jahr später. Martin Luther darf nach Rom reisen. In Rom befindet sich die hohe marmorne Treppe, die zur Kirche führt. 'Wer die Treppe auf blossen Knien hinaufkriecht, tut ein gutes Werk', sagte man. Luther begann zu kriechen, aber … so müde er auch wurde, so sehr ihn auch seine Knie schmerzten, sein Herz wurde dadurch nicht glücklicher und ruhiger.» Glücklicherweise hat Martin Luther seinen Irrweg verlassen. Er fand den richtigen Weg, den Gott selbst ihm wies. Er wurde ein glücklicher Mensch, als er aufhörte, durch eigene Werke sich den Himmel verdienen zu wollen und sich einfach auf das Werk stützte, das Jesus Christus auf Golgatha vollbracht hatte. Nur so bekam er Vergebung der Sünden, Frieden mit Gott und ewiges Leben. 9. Im Brief an die Epheser, Kapitel 2, Vers 8 und 9 liest du noch einmal ganz deutlich: «Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; ______________________________ ____________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ .» Und dann kommt Vers 10! «Denn wir sind sein Werk, ________________________________ ____________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ .» 10. Also doch etwas tun! Ja, sicher! Gute Werke! Nicht um errettet zu werden, sondern weil wir errettet sind! Nicht, um das ewige Leben zu verdienen, sondern weil wir ewiges Leben haben! ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Du weisst doch, wie wir das ewige Leben empfangen können? Du findest die Antwort in Joh. 3,16: _______________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ |
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| Letzte Änderung am 02.05.2004. | |||