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| Kapitel 17 | ||||
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Apostelgeschichte 17Obwohl in Philippi mindestens zwei Personen mit ihren Häusern zum Glauben an den Herrn Jesus gekommen waren, bestand doch die Gefahr, dass Paulus und seine Mitarbeiter durch den grossen Widerstand entmutigt wurden. Auch hätte leicht der Gedanke bei ihnen aufkommen können, dass das Gesicht des mazedonischen Mannes, der rief «Komm herüber und hilf uns!», vielleicht eine Illusion gewesen war. Glücklicherweise lesen wir nichts davon; im Gegenteil, wenn sie auch Philippi verlassen mussten, zogen sie doch mutig weiter und kamen über Amphipolis und Apollonia nach Thessalonich. Der heutige Name der Stadt ist Saloniki. Neben Korinth war Thessalonich das bedeutendste Handelszentrum Griechenlands. Zur Zeit des Apostels Paulus hatte die Stadt nicht weniger als 100’000 Einwohner. 1. Die Bevölkerung von Thessalonich bestand vor allem aus Heiden. Doch es wohnten auch Juden dort, die eine Synagoge besassen. Paulus war der Apostel der Nationen, der Heiden, aber zu wem geht er zuerst? ____________________________________________________ Warum tut er das? (Siehe Röm. 9,1-3 und 11,14) ___________________________________ ____________________________________________________________________________ (Dabei müssen wir noch bedenken, dass Paulus auf seinen Missionsreisen gerade von ihnen so viel Widerstand erfuhr.) 2. Paulus war mindestens drei Wochen in Thessalonich. Woran kann man das erkennen? ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 3. Wenn Paulus Juden vor sich hat, kann er immer die Schrift (das Alte Testament) benutzen, weil er weiss, dass sie es kennen. Er eröffnet und legt den Juden in Thessalonich dar,
4. Die Ernte in Thessalonich ist gross, nicht so sehr unter den Juden selbst, als vielmehr unter den Griechen, die Gott anbeteten (siehe Vers 4). Eigentlich musst du zu diesem Abschnitt die Kapitel 1 und 2 aus dem ersten Brief an die Thessalonicher lesen. Du erfährst dann Einzelheiten über den Aufenthalt von Paulus und seinen Mitarbeitern in dieser Stadt, über seine Predigt und deren Ergebnisse.
5. Die Tatsache, dass so viele zum Glauben kommen, macht die Juden eifersüchtig. Als sie Paulus und seine Helfer nicht finden können, haben sie es besonders auf Jason abgesehen, der dem Apostel und seinen Mitarbeitern Unterkunft geboten hat. Sie schrecken nicht einmal davor zurück, sich der Hilfe des Gassenpöbels zu bedienen. Ist es nicht schon öfters vorgekommen, dass grosse Gegner zueinander fanden, wenn sie dem Herrn Jesus und seinen Dienern feindlich gegenüber standen? Was lesen wir z.B. von Pilatus und Herodes in Lukas 23,12?__________ ____________________________________________________________________________ 6. Aufgrund dieser Umstände mussten Paulus und Silas Thessalonich frühzeitig verlassen. In seinen beiden Briefen an die Thessalonicher, die er kurz darauf aus Korinth schrieb, setzte er die Belehrung der Thessalonicher schriftlich fort. Hat Paulus danach noch einmal versucht nach Thessalonich zu gehen? (1. Thess. 2,18) ___________ Warum ist es ihm nicht gelungen? ________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Wer wurde dann doch von Athen nach Thessalonich gesandt? (1. Thess. 3,2) _____________ Mit welchem Ziel sollte er dorthin reisen? __________________________________________ ____________________________________________________________________________ 7. Anschliessend kommen Paulus und Silas nach Beröa. Wir lesen von den Juden dort, dass sie edler waren als die von Thessalonich. Welche beiden schönen Dinge werden nämlich von ihnen in Vers 11 erwähnt?
8. Als die Juden in Thessalonich hören, dass Paulus auch in Beröa (70 km entfernt) das Evangelium verkündigt, kommen sie______________________________________________ _____________________ Daraus wird noch einmal ihr grosser Hass auf das Evangelium ersichtlich. Was tun die Brüder in Beröa sofort? _____________________________________ ____________________________________________________________________________ Dann kommt Paulus nach Athen, das Zentrum der Kunst und Wissenschaft. Was geschieht mit ihm, während er dort auf die Ankunft seiner Mitarbeiter wartet?________________________ ____________________________________________________________________________ Mit wem unterhält sich Paulus zuerst? _____________________________________________ 9. Die epikuräischen Philosophen lehrten, dass das Glück darin besteht, dass man das Vergnügen sucht und Schmerzen vermeidet. Die stoischen Philosophen hingegen lehrten, dass man für Freude und Schmerz unempfindlich bleiben muss, da beide keinen Sinn haben. Ist dir auch aufgefallen, dass diese Philosophen mit Paulus stritten und nicht er mit ihnen? (Vergl. Apg. 6,9) Was lesen wir nämlich von einem Knecht des Herrn in 2. Tim. 2,24-25?______________ ____________________________________________________________________________ 10. Die Rede des Paulus auf dem Areopag gliedert sich in drei Teile:
11. Es gab eine dreifache Reaktion auf die Rede des Apostels:
Auswendig lernen – im Herzen bewahrenDiesmal lernen wir Apg. 17,30. Siehst du, dass niemand ausgenommen ist? Alle Menschen müssen sich bekehren. |
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| Letzte Änderung am 31.12.2005. | ||||