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| Römer 8,28-39 | |||
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Kapitel 8,28-39Der Schluss des 8. Kapitels ist ebenfalls wie der Anfang des 5. Kapitels ein Höhepunkt des Briefes an die Römer. Die Gläubigen werden in die Ratschlüsse Gottes über sie eingeweiht. Und diese Ratschlüsse sind ein festes Fundament für die Gewissheit unserer Errettung. 1. Im Hinblick auf die verschiedenen Lebenslagen, mit denen auch die Erlösten konfrontiert werden, hat der Apostel Paulus gesagt: «dass denen, _______________________________ ___________________________________________________________________________ __________________________ .» Dieser Vers ist schon vielen Gläubigen, die durch schwere Prüfungen gingen, zum Trost gewesen. Gott ist der Allmächtige, der Allweise, und Er kennt unseren ganzen Weg bis zum Schluss unseres Daseins. Alle Dinge und auch die Menschen stehen zu seiner Verfügung, und Er benutzt sie zum Besten derer, die Ihn lieben. 2. Die Worte obigen Verses könnten den Eindruck erwecken, das Heil hänge von unserer Liebe zu Gott ab. An welch seidenem Fädchen würde in diesem Fall unsere Errettung hängen! Glücklicherweise ist das aber nicht so. Gott lässt am Ende des 28. und im 29. und 30. Vers deutlich erkennen, dass alles von Gott ausgegangen ist und deshalb in Ihm auf einer unerschütterlichen Grundlage steht. Paulus macht folgende Aufzählung, die geeignet ist, diesen Gedanken zu festigen:
3. In dieser herrlichen Kette von Gedanken und Wegen Gottes, die, von Ewigkeit zu Ewigkeit reichend, den göttlichen Vorsatz mit unserer Verherrlichung im Vaterhaus verbindet, erstrahlt die Gnade Gottes in unvergleichlichem Glanz. Es ist die einzige Stelle im Römerbrief, die von dem Ratschluss Gottes vor Grundlegung der Welt redet, aber sie ist überwältigend in ihrer Wirkung, und wir verstehen jetzt ganz den Ausspruch des Apostels in Vers 31: « _________ ___________________________________________________________________________ ________________________________________________________________________ ?» Das Wirken Gottes beginnt also mit der Ewigkeit und endigt mit der Ewigkeit. Er wird nicht ruhen, bis seine Liebesabsicht erreicht ist, bis Er alle Berufenen verherrlicht vor sich stehen sieht, «dem Bild seines Sohnes gleichförmig». Die Welt kann uns zwar noch nicht als «Verherrlichte» sehen, obwohl wir in Gottes Sicht solche sind. Aber bald wird nicht nur die Herrlichkeit des Herrn Jesus offenbart werden, sondern (Kolosser 3,4): «Wenn der Christus, ___________________________________________________________________________ _________________________________________________________________________ .» 4. In den Versen 31 bis 35 stellt der Apostel vier Fragen:
5. Dass Gott für uns ist, unterstreicht Paulus mit den Worten: «Er, der doch seinen eigenen Sohn ______________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ __________________ ?» Die Hingabe des Sohnes Gottes, diese grösste aller Gaben, schliesst alle kleineren von selbst mit ein. Wenn Gott um unsertwillen den nicht verschont hat, der seines Herzens Freude und Wonne war, wie könnte Er uns je etwas Gutes vorenthalten? 6. Als Erlöste sind wir Gottes Auserwählte, die Er mit dem kostbaren Blut seines fehl- und fleckenlosen Lammes teuer erkauft hat. Und wenn das so ist, wer wird dann « __________ ______________________________________________________ ?» (Vers 33). «Gott ist es, ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ____________________________________________ » (Vers 33.34). Wenn Gott selbst für uns eintritt, so dürfen wir wahrlich getrost sein. Und warum kann Er den Mund jedes Anklägers verschliessen? Die Antwort ist Christus, der gestorbene und auferstandene und jetzt zur Rechten Gottes sitzende Menschensohn. Satan wird in Offenbarung 12,10 der Verkläger der Brüder genannt, aber was kann er tun, wenn der Richter selbst rechtfertigt? 7. Auf die vierte Frage: «Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi?» (Vers 35), werden uns sieben Dinge aufgezählt, die uns vielleicht von Christus trennen könnten. Doch selbst wenn wir unseren Glauben mit dem Tod bezahlen müssten, wäre das nicht der Fall. «Aber in diesem allen ___________________________________________________________________________ ___________________________________ » (Vers 37). Es mag in uns vielleicht der Gedanke aufsteigen, das sei etwas übertrieben ausgedrückt. Sind wir denn so stark? Nein, wenn es an uns läge, würden wir es nicht schaffen. Es liegt zum Glück auch nicht an uns. Wir sind keine Überwinder in eigener Kraft. Es ist des Herrn Kraft, die in uns Schwachen mächtig ist, die allein uns zu Überwindern macht, die uns durch alles hindurchbringt. Aber es ist ebenso sehr seine Liebe, die uns trägt, ermuntert, aufrichtet und unseren Blick auf die kommende Herrlichkeit richtet, deren Unterpfand gerade diese Leiden sind (vergleiche 2. Korinther 4,17.18). 8. Schliesslich macht Paulus in den Versen 38 und 39 eine zweite Aufzählung von Dingen, die uns nicht von der Liebe Gottes trennen können. Diese ist noch ausführlicher als die erste. Der Apostel ist fest überzeugt, dass uns alles das nicht «zu scheiden ______________________ _________________________________________________________________________ .» 9. Wir kommen noch einmal auf Vers 29 zurück. Dort wird der Herr Jesus «der Erstgeborene unter _____________________________ » genannt. Im Neuen Testament wird unser Heiland fünf Mal unter diesem Titel angeführt. So wird Er in Kolosser 1,15 «der Erstgeborene ________________________ » genannt. Und im gleichen Kapitel in Vers 18: «der Erstgeborene ________________________ ». In Hebräer 1,6 wird der Titel «Erstgeborener» dem Herrn ohne weitere Ergänzung gegeben. Offenbarung 1,5 spricht von Ihm als dem «Erstgeborenen ________________________ ». Dieser Titel gibt eine Rangordnung, nicht eine Zeitordnung wieder. Er hat etwa die Bedeutung von «der Vorzüglichste». Der «Erstgeborene» muss also nicht der sein, der zuerst geboren wurde. Der Ausdruck «Erstgeborener» bezieht sich hier auf den Herrn Jesus als Mensch. Sowohl in der alten Schöpfung (Kol. 1,15), als auch in der neuen Schöpfung (Kol. 1,18; Offb. 115) nimmt Er den wichtigsten Platz, den höchsten Rang ein. |
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| Letzte Änderung am 25.04.2008. | |||