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| Römer 8,18-28 | |||
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Kapitel 8,18-28Im Abschnitt, den wir in dieser Lektion behandeln, ist viel von Leiden die Rede. Wohl werden die Gläubigen einmal mit Christus verherrlicht werden, aber ihr Leben auf dieser Erde ist durch viele Leiden gekennzeichnet. (Siehe Vers 17 im gleichen Kapitel). 1. In der Heiligen Schrift ist von verschiedenen Arten von Leiden die Rede. Das 8. Kapitel des Römerbriefes spricht von den Leiden, durch die in der Jetztzeit alle Menschen zu gehen haben. Diese Leiden sind Folgen des Sündenfalls, stehen in Verbindung mit der gefallenen, seufzenden Schöpfung. Auch die Kinder Gottes sind diesen Leiden unterworfen. Können Sie einige Leiden dieser Art aufzählen?__________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ 2. Dann gibt es auch Leiden als Folge von persönlichen Missetaten. Davon lesen wir in 1. Petrus 4,15: «Dass doch niemand von euch leide ________________________________ ___________________________________________________________________________ __________________________ .» So etwas muss also zu Gläubigen gesagt werden. Ja, auch als Erlöste sind wir zu allen Dingen fähig, wenn wir nicht in inniger Gemeinschaft mit dem Herrn unseren Weg gehen. Nur so werden wir vor Übeltaten bewahrt. 3. Ganz anders verhält es sich mit den Leiden um der _____________________ willen, über die 1. Petrus 3,14 spricht. Wenn solche über uns kommen, bedeutet das für uns nach dem letztgenannten Vers: ________________________ . Solche Leiden haben ihre Ursache darin, dass wir das tun, was in den Augen Gottes gerecht ist. Den Gottlosen ist das ein Ärgernis. Darum verachten sie die Gläubigen und fügen ihnen Leiden zu. Wollen Sie dazu noch 1. Petrus 2,19 nachschlagen und den Vers niederschreiben: _________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ 4. Ganz im Gegensatz zu den Leiden, die wir in Punkt 2 erörtert haben, stehen die Leiden, die wir als _________________ erdulden (siehe 1. Petrus 4,16, ganz am Anfang des Verses). In den Tagen, als Petrus diese Worte schrieb, war es nicht ungefährlich, ein Christ zu sein. Die Christen waren dafür bekannt, dass sie einen anderen König hatten als den Kaiser in Rom. Sie bekannten Christus als denjenigen, der alle Macht hatte, und der wiederkommen würde, um die Herrschaft über die Welt in die Hand zu nehmen. Kein Wunder, dass die Römer sie als Staatsfeinde betrachteten und sie den Leiden der Verfolgung ausgesetzt waren. Diese Leiden können auch uns erreichen, wenn wir Christus vor den Menschen bekennen. Wir dürfen davor keine Angst haben. Möchten wird es vielmehr als Geschenk vom Herrn annehmen, für Ihn zu leiden! (Siehe dazu Philipper 1,29). 5. «Denn ich halte dafür, _____________________________________________________ ___________________________________________________________________________ _________________________________________________________________ » (Vers 18). Der Geist Gottes, der unseren Mut beleben und uns zum Ausharren ermuntern möchte, lenkt unseren Blick auf die kommende Herrlichkeit und sucht die Überzeugung in uns zu wecken, dass die Leiden, durch die wir heute gehen, so drückend sie sein mögen, nicht wert sind, in Vergleich gestellt zu werden mit der Herrlichkeit, die vor uns liegt. Deshalb spricht Paulus in 2. Korinther 4,17 über «das schnell _______________________________________________ __________________________________ ». Und in 1. Petrus 1,6 lesen wir: «… die ihr jetzt ___________________________________________________________________________ ___________________________________________ mancherlei Versuchungen». 6. Aber nicht nur die Menschen leiden unter den Folgen des Sündenfalls – die Schöpfung ebenfalls. Sie ist, wie einmal ein Dichter treffend gesagt hat, gekennzeichnet durch ein immer wiederkehrendes «Spriessen, Blühen und Verwelken». Doch das bleibt nicht immer so. Die Schöpfung harrt sehnsüchtig, gleichsam mit ausgestrecktem Hals, auf «die Offenbarung der __________________________ .» Das ist der Augenblick, in dem die Gläubigen mit Christus in Herrlichkeit erscheinen werden. 7. Bis dahin ist die Schöpfung «der __________________________ unterworfen» (Vers 20). Allerdings «(nicht freiwillig, ____________________________________________________ _______________________ ), …». Als der Mensch, den Gott als das Haupt seiner Schöpfung eingesetzt hatte, im Paradies in Sünde fiel, musste die ganze Schöpfung sein Los teilen. Seither seufzt sie unter den Folgen des Sündenfalls, der sie unter die «Knechtschaft ___________ ___________________________ » gebracht hatte (Vers 21). Wie herrlich die Schöpfung vor dem Fall war, wissen wir nicht. Wir wissen aber, dass nach dem Urteil Gottes «alles sehr gut war» (1. Mose 1,31). Die Sünde des Menschen hat alles verdorben. Aber wie köstlich ist der Gedanke, dass die Schöpfung, die durch unsere Schuld dem Verderben verfallen ist, nun auf unsere (der Gläubigen) Verherrlichung wartet, um von dieser «Knechtschaft des Verderbens» wieder befreit zu werden! 8. Jetzt seufzt die Schöpfung noch, und auch wir, «die wir die ________________________ _________________ haben» (Vers 23), seufzen. Es ist ein Prozess mit _________________ (Vers 22), der auf Befreiung, auf Erlösung, auf etwas ganz Neues hinausläuft. Von dieser «Wiederherstellung aller Dinge», der «Wiedergeburt», wie der Herr sie in Matthäus 19,28 nennt, hat Gott durch die Propheten von jeher geredet. (Vergleiche auch Apostelgeschichte 3,19-21). Aber nicht nur die Schöpfung, auch wir selbst, die Gläubigen, die wir «die Erstlinge __________________________ haben, auch wir selbst ______________________________ _________________________________________________________________________ .» Wir seufzen, weil wir durch den Geist den Gegensatz zwischen unserem gegenwärtigen Zustand und der vor uns liegenden Herrlichkeit fühlen und durch unseren noch nicht erlösten Leib fortwährend daran erinnert werden. Denn die «Sohnschaft» in der vollen Bedeutung des Wortes – dazu gehört auch der verherrlichte Leib – ist uns noch nicht zuteil geworden. Dieses «Seufzen» ist nicht die Frucht von Unzufriedenheit oder Ungeduld, sondern die Wirkung des in uns wohnenden Helligen Geistes, dessen «Erstlinge» wir haben. Der Apostel Paulus spricht hier wohl von «Erstlingen des Geistes» im Blick auf die grosse Ernte am Ende der Tage, wenn der Heilige Geist «über alles Fleisch» ausgegossen werden wird (vergleiche Joel 3,1 in der alten Elberfelder-Übersetzung Kapitel 2,28; Jesaja 32,15). Diese Stellen beziehen sich auf die Zeit, in der der Überrest aus Israel, der die Drangsalszeit überstanden hat, Busse getan und seinen Messias im Glauben angenommen haben wird. Gott wird dann seinen Geist über alles Fleisch ausgiessen, also nicht nur über Israel, sondern auch über alle übrig gebliebenen Nationen, die ebenfalls in die Segnungen des Tausendjährigen Reiches eingeführt werden. 9. «Denn in Hoffnung ________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ______________________________________________________________ » (Verse 24.25). Als Erlöste haben wir den Geist Gottes innewohnend; wir haben «die Erstlinge des Geistes», aber an unserem Leib hat sich noch nichts verändert. Er ist nach wie vor der Vergänglichkeit unterworfen. Geistlicherweise sind wir bereits Bestandteil der neuen Schöpfung, aber dem Leib nach tragen wir noch die Merkmale der alten Schöpfung, und das bringt «Seufzen» mit sich. Wie wir in Vers 23 gesehen haben, erwartet der Gläubige «die Sohnschaft, die Erlösung seines Leibes», Aber weil das noch zukünftig ist, wird von «Hoffnung» gesprochen. Das bedeutet aber nicht, dass es sich dabei um eine ungewisse Sache handelt. Es wird nur deshalb von Hoffnung gesprochen, weil man das Verheissene noch nicht sehen kann, weil es noch zukünftig ist. Dass die biblische Hoffnung keine ungewisse Angelegenheit ist, wird ganz deutlich aus Hebräer 6,18.19. Dort wird die Hoffnung verglichen mit einem « _____________________________ ____________________________________________ .» In Kolosser 1,27 wird Christus «die _____________________________________________ » genannt. 10. «Ebenso aber ___________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ______________________________________________ .» (Vers 26). Wir haben uns bereits früher damit beschäftigt, dass der Geist in uns Gläubigen wohnt, uns leitet und mit unserem Geist Zeugnis gibt, dass wir Kinder Gottes sind. Hier aber wird uns gesagt, dass Er sich dazu herablässt, sich mit den Gläubigen in ihrem gegenwärtigen Zustand der Schwachheit eins zu machen, indem Er sich für sie verwendet. Wir sind schwach; wir wissen oft nicht, was wir in den Widerwärtigkeiten des Lebens, inmitten einer noch nicht erlösten, seufzenden Schöpfung bitten sollen. Glücklicherweise kommt uns da der Heilige Geist zu Hilfe. Der Geist «verwendet sich für Heilige ______________________________ » (Vers 27). Das heisst mit anderen Worten: Der Heilige Geist wirkt in den Herzen der Gläubigen Gebete, deren Inhalt in Übereinstimmung mit Gottes Willen ist. Sind wir nicht oft in Gefahr, unseren Gebeten egoistische, eigenwillige Motive zugrunde zu legen? 11. Wenn wir auch nicht wissen, was wir in all den verschiedenen Umständen bitten sollen, eines wissen wir sicher, dass «denen die Gott lieben, ________________________________ _________________________________________________________________ » (Vers 28). Dieser Vers ist schon unzähligen Kindern Gottes, die durch schwere Prüfungen gingen, zum Trost gewesen. Die Worte: «wir wissen» drücken ein unerschütterliches Vertrauen in einen Gott aus, der die Seinen liebt und keine Fehler macht. Das ist überaus kostbar in Tagen der Not. 12. Die, die Gott lieben, sind «nach _________________________ berufen». Gott kannte sie bereits vor Grundlegung der Welt, und Er hat sie berufen (Siehe Epheser 1,4.5). Damals schon, im Schoss der Ewigkeit, hat Er sich mit den Seinen beschäftigt, und Er sah den Weg, den sie zurücklegen würden. Wer kann das verstehen? Aber es tut unserer Seele wohl, zu wissen, dass ein solcher Gott für uns ist. |
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| Letzte Änderung am 25.04.2008. | |||