Römer 5,3-16  
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Kapitel 5,3-16

Die vorangehende Lektion beendeten wir mit dem Hinweis darauf, dass wir uns dreier Dinge rühmen können (Römer 5,2.3.11). Dazu gehört auch, dass wir uns der Trübsale rühmen. Das könnte uns befremden, denn Trübsale sind doch nicht etwas Angenehmes. Der Apostel findet es angebracht, zu dieser Art des Rühmens eine Erklärung zu geben.

1. Paulus erklärt uns, dass wir uns nicht deswegen der Trübsale rühmen, weil diese in sich selbst etwas Rühmenswertes darstellen, sondern weil das, was die Trübsal bewirkt, Grund und Ursache zum Rühmen gibt. Die Trübsal (Bedrängnis) bewirkt _______________________ . In der Folge haben wir gleichsam eine Kettenreaktion vor uns, indem dreimal hintereinander die entstandene Wirkung eine weitere nach sich zieht. Das _____________________ bewirkt Bewährung, die Bewährung aber ______________________ , die ______________________ aber beschämt nicht.

2. Auch der Apostel Jakobus ermuntert uns, uns der Trübsale zu rühmen. Er verwendet zwar etwas andere Wörter. Statt «zu rühmen» sagt er (Jakobus 1,2): _______________________ _____________________ . Und anstelle von «Trübsal» schreibt er______________________ __________________________ .

Bei dieser Schriftstelle dürfen wir allerdings nicht an Verführungen zur Sünde, sondern müssen an Prüfungen denken. Gott erachtet es oft als notwendig, unseren Glauben einer Prüfung zu unterziehen. Damit stimmt das Wort in 1. Petrus 4,12.13 überein, in dem Petrus uns warnt, uns nicht von Verfolgung oder Versuchung befremden zu lassen, sondern uns darüber ________ _______________ .

Wessen werden wir beim Erleiden von Verfolgung teilhaftig? ( 1. Petrus 4,13a) ___________ ____________________________________________________________________________

3. Vielleicht könnte dieser oder jener einwenden: «Es ist einfach zu sagen, Petrus, dass wir uns freuen sollten in Verfolgungen und Versuchungen (Prüfungen). Hast du das selber schon einmal mitgemacht?» Abgesehen von der Frage, ob es sich geziemt, in einem solchen Ton mit Petrus zu reden, ist dieser Einwand mühelos aus der Schrift zu widerlegen. Lesen wir einmal Apostelgeschichte 5,40-42. Wollen Sie bitte den 41. Vers hier niederschreiben: ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

Auch bei Paulus sehen wir, dass er in widrigen Umständen voller Freude war und gar singen konnte. Bei welcher Gelegenheit? ________________________________________________ ____________________________________________________________________________

4. Die Liebe Gottes wohnt in einem jeden Gläubigen. Wie ist sie ins Herz hineingekommen? (Römer 5,5)__________________________________________________________________

5. Die Liebe Gottes zu uns wird uns in den Versen 6-10 wieder einmal deutlich vor Augen geführt, nämlich dadurch,

  • dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch __________________ waren
  • dass Christus zur bestimmten (richtigen) Zeit gestorben ist für __________________
  • dass Gott seine Liebe gegen uns darin erwiesen hat, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch __________________ waren
  • dass wir mit Gott versöhnt worden sind, da wir noch __________________ waren, durch den ___________________________________________________________________

6. Wenn Gott uns schon gerechtfertigt hat durch das Blut (d.h. den Tod) des Herrn Jesus, dann dürfen wir dessen gewiss sein, dass wir durch Ihn gerettet werden vom _____________ . Und wenn der Tod des Herrn Jesus unsere Versöhnung mit Gott bewirkte, dann bedeutet die Tatsache, dass Er lebt (seine siegreiche Auferstehung) die Garantie, dass wir _____________ __________________ vor dem kommenden Gericht (Vers 10).

7. Mit dem 12. Vers beginnt ein ganz neuer Abschnitt des Römerbriefes. Der Apostel behandelt fortan nicht mehr die Frage der Schuld des Menschen und deren Vergebung, sondern redet von der Sünde als solcher, also nicht mehr von den Sünden. Das Thema ist nun die Befreiung des Gläubigen von der Macht und der Herrschaft der Sünde. So gross und herrlich die Vergebung und die daraus resultierende Rechtfertigung auch sein mag, das ist noch nicht alles. Gott zeigt dem erwachenden Gewissen nicht nur die vielen Sünden, die auf dem Weg des Betreffenden liegen, sondern auch die Quelle, aus der das schmutzige Wasser geflossen ist, den Baum, der die bösen Früchte getragen hat. Die Sünde ist also eine böse Macht, die in uns wohnt und uns beherrschen möchte. Deshalb enthält Römer 6,12 die ernste Ermahnung: «Also herrsche ____________________________________________________________________________ _________________ ». In Römer 7,17 ist die Rede von der «in mir (uns) wohnenden Sünde».

8. Das Wort «Sünde», also in der Einzahl vorkommend, bedeutet in der Regel die Sünde als eine in uns wohnende Macht (Erbsünde), in einzelnen Fällen kann auch eine einzelne böse Tat (Vergehung) gemeint sein.

9. Durch wen kam die Sünde in die Welt? «… durch __________________________ ». Und durch wen wird laut Johannes 1,29 «die Sünde der Welt» weggenommen werden? _________ ________________________ . Mit der Sünde trat noch eine andere Macht in der Welt auf, die ihre Hand nach allen Menschen ausstreckt, nämlich der ___________ .

10. Den in Vers 12 aufgenommenen Gedankengang schliesst der Apostel erst in Vers 18 ab. In den Versen 13-17 gibt er verschiedene Erklärungen. In Vers 13 sagt er: «Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein da Gesetz ist». Bereits in Römer 4,15 hat er deutlich gemacht, dass es ohne Gesetz «auch keine _____________________ gibt». Das bedeutet aber keinesfalls, dass es vor der Gesetzgebung keine ______________ gab in der Welt. Sie wurde allerdings nicht «zugerechnet». Das Gesetz verändert den Charakter der Sünde, indem es sie zur Übertretung eines bestimmten Gebots macht. Eine unter Gesetz vollbrachte Sünde wiegt darum vor Gott schwerer! Aber wenn auch das Gesetz im Anfang nicht da war, hatten die Menschen doch ein Gewissen, ein wenn auch nicht klar definiertes Pflichtgefühl ihrem Gott gegenüber.

11. Dass bereits vor dem Gesetz Sünde in der Welt war, beweist der Apostel damit, dass «der _______________ herrschte von __________ bis auf __________ ». Die Sünde Adams hatte wie die des Juden unter dem Gesetz den Charakter der Übertretung, denn er verstiess gegen ein klar definiertes göttliches Gebot. Bei den Menschen von Adam bis Mose war das nicht so. Sie sündigten zwar, aber «nicht in der Gleichheit ___________________________________ _______________ ».

12. Die Übertretung Adams zeitigte ein folgenschweres Ergebnis, denn dadurch sind «die vielen __________________ ». Doch glücklicherweise ist durch die Tat eines anderen Menschen, des Herrn Jesus Christus, «die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade … zu ___________________ ________________________ ». So entsetzlich das erste, so herrlich ist das zweite! Es gibt noch einen Unterschied. «Das Urteil war von einem zur _____________________ die Gnadengabe aber von vielen _____________________ zur _____________________ ».

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  Letzte Änderung am 25.04.2008.