Römer 4,9-5,3  
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Kapitel 4,9-5,3

Sowohl die Juden (Beschnittene) wie die Heiden (Unbeschnittene / in der Vorhaut) werden auf der Grundlage des Glaubens gerechtfertigt (Römer 3,30). Diese Art von Rechtfertigung war im Alten Testament schon bekannt, denn wir lesen von Abraham, dass er aufgrund von Glauben gerechtfertigt wurde. Ein weiteres Vorbild aus späterer Zeit ist David. Nun könnte ein Jude hier einwenden, dass die Rechtfertigung aufgrund von Glauben den Beschnittenen vorbehalten sei, denn sowohl Abraham wie David waren beschnitten. Auf diese Frage geht der Apostel Paulus jetzt ein.

1. Der Glaube wurde Abraham zur Gerechtigkeit gerechnet, aber nicht als er in der _______ _____________________ war, sondern noch in der Vorhaut. Das Zeichen der Beschneidung empfing er als «Siegel ____________________________________________ ». Den Glauben besass er bereits, als er noch ______________________________________________ .

2. Abraham ist somit der geistliche Vater von zwei Arten von Menschen, nämlich derer, die in der _________________ glauben, und derer in der _________________________ . Für die Israeliten reicht es nicht aus, dass sie buchstäblich von Abraham abstammen (der Beweis ist die Beschneidung), sondern sie müssen auch «in den ________________________________ __________________________ wandeln, _________________________________________ ________________________________________ .»

3. Die Verheissung, «dass er (Abraham) __________________________ sein sollte» hat er nicht erhalten, indem er das _________________ hielt, sondern durch __________________ _______________________________ .

4. Was wäre das Ergebnis davon, wenn man durch das Halten des Gesetzes Erbe der Verheissung werden könnte?

  • _____________________________________________________________________
  • _____________________________________________________________________

Doch es ist unmöglich, auf dem Boden des Gesetzes Erbe zu werden, denn was bewirkt das Gesetz? ___________.

Die ganze Geschichte Israels beweist die Wahrheit davon. Das Gesetz vom Sinai hat im Menschen nur dessen Eigenwillen geweckt, der sich in der Übertretung des Gesetzes kundgegeben hat und infolgedessen den Zorn Gottes über den Menschen bringen musste.

Wenn es kein Gesetz gibt, gibt es auch keine _____________________________ (wohl aber Sünde; siehe Römer 5,12-14).

5. Warum gab Gott dem Glauben einen solch wichtigen Platz? (Vers 16): «... _____________ _____________________________ ». Dann gilt die Verheissung nämlich dem ____________ ___________________ (Same = Nachkommenschaft). Also nicht nur denen, die vom ______ ________________ sind, sondern auch denen vom _____________________ Abrahams.

Gott will, dass die Verheissung nicht nur für die Juden sicher ist, denen das Gesetz gegeben ist, sondern auch für die Heiden, die ihr Vertrauen auf die gleiche Weise auf den Herrn setzen wie Abraham es tat. Abraham ist der «Vater» von allen Juden und Heiden, die an den Herrn Jesus Christus glauben.

6. Abraham besass grossen Glauben, und darin ist er uns ein leuchtendes Vorbild. Er glaubte (Vers 17b) dem Gott, der_______________________________________________________ ____________________________________________________________________________

7. Warum wohl werden wir in Vers 17 auf die Auferstehungsmacht Gottes hingewiesen? Weil Abraham (Vers 19a)___________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Das galt auch für Sara, deren ___________________________________________________ Abraham sah jedoch nicht auf die Umstände, sondern er glaubte gegen _________________ auf ____________________ , weil Gott ihm verheissen hatte, dass er «ein Vater vieler Nationen würde» (Vers 18).

8. Wurde Abrahams Glaube auch durch Zweifel (= Unglaube) angetastet? (Vers 20): ______ Wer wurde durch diesen Glauben geehrt? ____________ . Wie können auch wir als Gläubige in unseren Tagen Gott im Himmel ehren? ___________________________________________ ____________________________________________________________________________

9. Damit Glaubensgerechtigkeit überhaupt möglich gemacht werden konnte, musste die Frage unserer Sündenschuld zuvor gottgemäss geordnet werden. Gott ist ein heiliger Gott und kann nicht einfach über Sünde hinwegsehen. Er muss den, der gesündigt hat, bestrafen. Alle Menschen ohne Ausnahme haben gesündigt. Was muss deshalb geschehen? Jesus Christus ist «unserer Übertretungen wegen _____________________ und unserer ___________________ _____________________ auferweckt worden». Es wurde am Kreuz von Golgatha ein Erlösungswerk vollbracht, das es einem heiligen Gott möglich macht, jeden an den Herrn Jesus als an seinen Erlöser Glaubenden zu rechtfertigen.

10. Mit dem 5. Kapitel kommen wir zu einem Höhepunkt des Römerbriefes. Das 4. Kapitel hat uns die Rechtfertigung des an den Herrn Jesus Christus Glaubenden als eine unumstössliche Tatsache vor Augen geführt. Seine Schuld ist bezahlt, und er steht in dem Auferstandenen in einem völlig neuen Zustand vor Gott. Die Auferstehung Christi ist der ewig gültige Beweis, dass Gott das Werk auf Golgatha angenommen hat als die vollgültige Sühnung für unsere Sünden.

11. Das Heil, das Gott dem Glaubenden schenkt, liegt in den beiden ersten Versen des fünften Kapitels im wahrsten Sinn des Wortes aufgestapelt. Die Stapelung beginnt mit der Mitteilung, dass die, die aus Glauben gerechtfertigt worden sind, _______________________________ ______________________ . Vor unserer Bekehrung waren wir Feinde Gottes. In welchem Vers im 5. Kapitel werden wir so genannt? ________

12. Gott könnte zwar unsere Schuld von uns nehmen, aber trotzdem Abstand von uns halten. Zwischen Menschen bedeutet Friede oft nicht mehr als ein sich enthalten von feindlichen Handlungen (kalter Krieg). Das Verhältnis zwischen Gott und dem Gläubigen ist jedoch ein ganz anderes. Wir haben auch « ___________________________________ Gnade, in der ______________________ ». Um diesen Gedanken verständlicher zu machen, wollen wir das Wort «Gnade» ersetzen durch «Gunst». Also stehen wir in der Gunst Gottes.

13. Nun wollen wir die in den beiden ersten Versen enthaltenen Segnungen einmal aufeinander stapeln:

  • wir sind _________________________________________________
  • wir haben _______________________________________________
  • wir haben Zugang ________________________________________
  • wir rühmen uns __________________________________________

14. Der vierte Teil des ersten Stapels ist die Basis eines weiteren Stapels. Wir finden in den Versen 1 bis 11 drei Mal die Worte: «Wir rühmen uns ...»

  • wir rühmen uns __________________________________________
  • wir rühmen uns __________________________________________
  • wir rühmen uns __________________________________________

Welches von den drei «Rühmen» fällt uns am schwersten? _____________________________

Beachten Sie unter Beilagen den Artikel «Einige Gedanken über die geistliche Bedeutung der Beschneidung»

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  Letzte Änderung am 25.04.2008.