Römer 3,21-4,8  
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Kapitel 3,21-4,8

Der Apostel Paulus hat gezeigt, dass niemand in der Lage ist, sich selbst zu rechtfertigen, denn «aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm (Gott) gerechtfertigt werden» (Römer 3,20). Jeder Versuch, die Gebote zu halten, ist zum Scheitern verurteilt. Als das Unvermögen des Menschen, das Gute zu tun, völlig zutage getreten war, bahnte Gott den Weg zur Erlösung des Menschen, indem Er seinen eingeborenen Sohn sandte und Ihn für uns sterben liess. Seither kann einer verlorenen Welt die Heilsbotschaft verkündigt werden.

1. Das Gesetz enthält die Anforderungen, die Gott an den Menschen, der sein Geschöpf ist, stellt. Würde der Mensch durch das Erfüllen des Gesetzes diesen Anforderungen entsprechen, dann wäre er __________________ vor Gott. Gibt es aber einen Menschen – abgesehen vom Herrn Jesus, dem vollkommenen Menschen – der in der Lage ist, das Gesetz in allen Teilen zu halten? _________________ Was vermag das Gesetz nach Römer 3,20, am Ende des Verses, einzig zu bewirken?____________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

2. Der Mensch befindet sich also in einer hoffnungslosen Lage. Es fehlt ihm die Kraft, das Gott Wohlgefällige zu vollbringen und das Böse völlig zu meiden. Und weil er das Böse getan, also gesündigt hat, hat er eine _______________ auf sich geladen. Darum wartet das Gericht auf ihn, denn Gott ist heilig und gerecht und muss deshalb das Böse bestrafen. Doch Gott ist ein Heiland-Gott und möchte den Sünder vor dem Gericht retten. Dazu musste Er einen Weg finden, der es Ihm möglich machte, den Sünder zu rechtfertigen, das heisst gerecht zu sprechen, ohne dabei seine eigene Heiligkeit und Gerechtigkeit anzutasten. Gott hat das möglich gemacht durch die Hingabe seines Sohnes als stellvertretendes Opfer am Kreuz von Golgatha. Durch dieses Sühnungswerk ist Gottes Zorn, den Er über den Sünder verhängen muss, für den, der Busse getan und den Herrn Jesus Christus als seinen persönlichen Erlöser im Glauben angenommen hat, abgewendet worden. So kann Gott diesem Gnade erweisen, indem Er ihn rechtfertigt.

3.  Die Gerechtigkeit Gottes wurde ohne Gesetz (d.h. ausserhalb oder unabhängig davon) offenbart, wurde aber durch das ___________________________________________ bezeugt. Zu dieser Gerechtigkeit gelangt der Mensch einzig und allein durch ____________________ . Alle haben Menschen gesündigt und erreichen nicht _______________________________ . Was die Erlösung betrifft, gibt es glücklicherweise auch keinen Unterschied. Jeder, der durch den Glauben an den Herrn Jesus das Heil annimmt, wird «umsonst ________________________ ________________________________________________________________ ».

4. Es ist eine ernste Tatsache, dass kein Mensch durch eigene Anstrengung die «Herrlichkeit Gottes erreicht». Aber anderseits ist es um so wunderbarer, in Römer 5,2, am Ende des Verses, zu lesen, dass Gläubige sich «rühmen dürfen in der __________________________ ___________________________________ ». Wir haben eine ganze Reihe von Schrift­stellen, die eindeutig davon Zeugnis geben, dass Gott dem Gläubigen Herrlichkeit zuteil werden lässt. In 2. Thessalonicher 2,14 lesen wir, dass Gott uns berufen hat durch das Evangelium «zur Erlangung der ____________________________________________________________ ». In Römer 8,21, am Ende des Verses, spricht der Apostel Paulus von der «Freiheit der ________ ____________________________________________________________ ».

In 1. Korinther 15,43 werden die Gläubigen «auferweckt in ___________________ », und in Philipper 3,21 werden ihre Leiber der Niedrigkeit umgestaltet zur «Gleichförmigkeit _______ _____________________________________ ». In Johannes 17,22 gibt der Herr seinen Jüngern – und wir Gläubigen sind darin alle eingeschlossen – die _____________________ , die der Vater Ihm gegeben hat. Es ist eine wunderbare Tatsache, dass die Herrlichkeit, die dem Herrn Jesus als Mensch vom Vater gegeben wurde, das Teil aller Erlösten ist. Der Herr sieht hier die Seinen über das Zeitliche hinaus bereits in Ihm vollendet.

5. Wie ist das möglich, dass Gott Menschen, die von Natur Sünder sind, mit seiner Herrlichkeit bekleiden kann? Er kann das, indem Er sie rechtfertigt (= unschuldig erklärt). Aber wie kann Er das, ohne seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit Abbruch zu tun? Steht doch in 2. Mose 34,7: «… aber keineswegs hält er ______________________ den Schuldigen». Das ist nur möglich, weil Gott einen Unschuldigen für schuldig erklärt hat. Wer ist dieser Unschuldige? ____________ . Wir haben alle das ewige Gericht verdient. Um uns dieses zu ersparen, hat der Herr Jesus Christus «unsere Sünden ___________________________ auf dem Holz getragen» (1. Petrus 2,24). Auf diese Weise konnte Christus dargestellt werden «als ein _____________________ durch den Glauben ______________________________ , …» (Römer 3,25).

6. Gott ist nicht nur gnädig, indem Er Sünder erlöst, sondern Er erweist durch das Werk von Golgatha auch «seine ________________________ », denn dem Recht musste Genüge getan werden. Der Apostel beschliesst seinen Gedanken mit den Worten (Vers 26): «… dass ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

7. Wir wollen aber nie vergessen, was unser Herr und Heiland alles erleiden musste, damit Gott uns rechtfertigen konnte! Es ist vollständig sein Werk; wir konnten nichts dazu beitragen! Was ist deshalb auch ganz ausgeschlossen? (Vers 27): __________________________ . Wessen können wir uns deshalb nur rühmen? (1. Korinther 1,30.31: ___________________ .

8. Die Rechtfertigung kann also nicht aufgrund von Werken erlangt werden, sondern einzig durch _____________________ . Gott bietet sie nicht nur den Juden an, denen Er das Gesetz gegeben hat, sondern auch den _________________ . Gott ist nicht nur ein Gott der _______ ___________, sondern auch der __________________ .

9. Bedeutet die Tatsache, dass die Rechtfertigung nur durch Glauben erlangt werden kann, dass das Gesetz aufgehoben wird? Was antwortet Paulus auf diese Frage? ___________________ ____________________________________________________________________________

10. Wie wurde Abraham gerechtfertigt? Wäre es aufgrund seiner Werke geschehen, dann hätte «er etwas __________________  aber ______________________ ». Dann hätte Abraham sich auf die Brust schlagen und sagen können: «Ich wurde gerechtfertigt, aber ich habe auch Ordentliches dazu beigetragen.» Doch dem ist nicht so. Die Schrift belehrt uns eines anderen: «Abraham aber ______________________________________________________________ ________________________________________________ ».

11. Die Rechtfertigung aus Glauben gründet sich auf ein ganz anderes Fundament als eine Rechtfertigung aufgrund von Werken. Erstere wird dem bussfertigen Sünder auf dem Boden der unumschränkten ______________________ erwiesen. Dem Wirkenden wird sie als Lohn nach ________________________ zugerechnet. Jemandem, der arbeitet, ist man verpflichtet, Lohn zu zahlen (Vergleiche Vers 4).

12. Über das Zurechnen von Gerechtigkeit ohne Werke hat David in Psalm 32,1.2 geschrieben: ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

 

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  Letzte Änderung am 25.04.2008.