Römer 2,12-29  
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Kapitel 2,12-29

Der Apostel hat sich im vorangehenden Abschnitt vor allem mit den Nationen (Heiden) beschäftigt und nachgewiesen, dass sie schuldig sind vor Gott. Sobald er aber auf das kommende Gericht anspielt, erwähnt er sowohl die Juden als auch die Nationen. Bei Gott gibt es keine Bevorzugung der einen vor den anderen. Macht denn Gott keine Unterscheidung zwischen Juden und Griechen (Nationen)? Das sicher! Der Abschnitt, der dieser Lektion zugrunde liegt, wird uns das deutlich machen.

1. Seit der Gesetzgebung auf dem Berg Sinai gibt es zwei Menschengruppen auf der Erde, nämlich:

  • Menschen «ohne Gesetz», das sind die _______________________
  • Menschen «unter Gesetz», das sind die _______________________

2. Wir haben in der vorigen Lektion festgestellt, dass auch die Heiden vor Gott verantwortlich sind, weil sie die Möglichkeit haben, aus der Schöpfung ihren Schöpfer zu erkennen. Demzufolge stehen sie ebenfalls unter dem Gericht Gottes. Vollzieht Gott ihr Gericht nach dem Urteilsspruch des Gesetzes? Der Jude glaubte das, aber er irrte sich.

  • «… so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ____________________ verloren gehen». Der Heide, der in der Sünde lebt und sich nicht zu Gott bekehrt, geht wohl verloren, aber er fällt nicht unter den Fluch des Gesetzes
  • «… so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden ____________________________ _________________________ ».

3. Den Heiden ist das Gesetz nicht verkündigt worden, wohl aber haben sie die Predigt der Schöpfung vernommen. (Vergleiche Psalm 19,2<1>, sowie Römer 1,19.20). Es ist nur die grosse Frage, wie der Heide auf diese Predigt der Schöpfung reagiert hat, ob er den Schöpfer erkannt und sich zu Ihm bekehrt hat oder nicht. Der Jude war bevorzugter und besass neben dem Zeugnis der Schöpfung noch das Gesetz. Dieser Vorzug hat aber auch grössere ___________________________ zur Folge.

4. Wir haben bereits unterschieden zwischen Menschen «ohne Gesetz» (Heiden) und solchen «unter Gesetz» (Juden). Seit dem Pfingsttag können wir eine weitere Unterscheidung machen:

  • Jene, die das Evangelium gehört haben
  • Jene, denen es nicht ________________________ wurde

Wird nun Gott den Heiden, der das Evangelium nicht gehört hat, deswegen richten, weil er die Heilsbotschaft nicht angenommen hat? ___________ Allerdings wird er gerichtet werden, aber darum, weil er nicht auf die Sprache der Schöpfung gehört hat. Jemand, der das Evangelium gehört, aber nicht angenommen hat, ist schuldiger als der Heide, ja sogar schuldiger als jener, der nicht dem Gesetz gehorchte. Welcher Vers aus Hebräer 2 (am Anfang des Kapitels) macht uns das deutlich? ___________

5. Der Jude meinte, dass der Besitz und das Hören des Gesetzes ihn weit über den Heiden erhob, und dass er dadurch automatisch gerechtfertigt werden würde. Welche Aussage aus den gelesenen Versen lässt erkennen, dass sich der Jude täuschte? «… denn nicht die Hörer ____________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ ».

6. Ebenso verhält es sich mit dem Evangelium, das einer verlorenen Welt verkündigt wird. Der verlorene Sünder muss das Evangelium von Jesus Christus nicht nur hören, sondern auch  _______________________ (Siehe Apostg. 4,4; 17,12.34; 18,8), oder anders ausgedrückt: Wir müssen es ____________________ (Apostg. 2,41). Darin eingeschlossen liegt der Auftrag, würdig danach zu ____________________ (Philipper 1,27).

7. Die Juden besassen die Worte des Gesetzes auf Buchrollen geschrieben. Aber es gab Heiden, die das ______________ des Gesetzes geschrieben zeigten in ihren _____________ (V.15). Der Heide besass nämlich nicht nur die Predigt der Schöpfung, sondern er hatte auch ein _____________________ , das ihm Anhaltspunkte gab, was vor Gott recht ist und was gegen seinen heiligen Willen verstösst.

8. Der Jude besitzt viele Vorzüge. Er ____________________ auf das Gesetz, er rühmt sich _______________ , er kennt _________________________ und er weiss das ____________ ______________________ zu unterscheiden. Statt nun diese Vorzüge dankbaren Herzens zu schätzen und sich bewusst zu sein, dass sie auch eine grössere Verantwortung mit sich bringen, bildet sich der Jude ein, ein Leiter der _________________ zu sein, ein Licht derer, die _______________________________ (Vergl. Verse 18-20). Statt den Namen Gottes vor den Völkern (Nationen) gross zu machen, wenn sie auf Israel schauten, gaben sie Anlass dazu, dass sein Name ____________________ wurde. Was nützen die äusseren Vorrechte, wenn man das Leben nicht danach ausrichtet?

9. Der Jude war stolz darauf, beschnitten zu sein. Das war das Zeichen, dass man zum Volk Gottes gehörte. Doch wenn ein Jude das Gesetz nicht hielt, sah Gott ihn, obwohl er beschnitten war, wie einen ______________________________ an. In gleicher Weise wie die Juden, die durch ihr Fehlverhalten dazu Anlass gaben, dass der Name Gottes verunehrt und gelästert wurde, geben auch wir Christen dazu Anlass, wenn unser Wandel nicht mit unserem Bekenntnis und unserer Berufung übereinstimmt.

10. Nicht wer äusserlich zum jüdischen Volk gehört, ist ein «echter» Jude, sondern nur wer «es __________________________ ist», das heisst der dem Herzen nach Gott angehört und Ihm dient. Nicht die äusserlich vorgenommene Beschneidung ist massgebend bei Gott, sondern die Beschneidung des ______________ . Das entspricht eigentlich der Bekehrung. Über diese Beschneidung des Herzens spricht auch 5. Mose 10, Vers _______ und 5. Mose 30, Vers _______ . Immer wieder begegnen wir im Wort Gottes derselben ernsten Tatsache: Gott hat Wohlgefallen an Aufrichtigkeit; alles Form- und Scheinwesen ist vor Ihm verwerflich!

11. Ein äusserst wichtiger Vers in diesem Zusammenhang ist Kolosser 2,11. Dieser Vers sagt nämlich, dass die Beschneidung beim Gläubigen eine vollzogene Tatsache ist. Was für eine Beschneidung ist das nicht? _________________________________________ . Wie wurden wir denn beschnitten? «In dem Ausziehen _______________________________ in der Beschneidung des _________________ ». Am Kreuz wurde Christus zur Sünde gemacht. Dort wurden wir, was unsere sündige Natur betrifft, in Ihm von Gott gerichtet. Das ist unsere Beschneidung.

12. Der Apostel Paulus hat uns also in den Kapiteln 1 und 2 auf eindrückliche Weise gezeigt, dass sowohl Juden als Griechen (Heiden) «unter der ______________________ » sind (Siehe Römer 3,9). Deutlich hat er besonders den Juden gezeigt, dass eine rein äussere Form vor Gott keinen Wert hat. Das Herz muss aufrichtig vor Gott stehen. Hierin ist auch für uns Christen eine wichtige Lehre enthalten. Können Sie darüber etwas aussagen?____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

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  Letzte Änderung am 25.04.2008.