Römer 1,18-2,11  
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Römer 1,18-2,11

Paulus hat seine einleitenden Worte mit der Bemerkung abgeschlossen, dass der Gerechte nur aus Glauben lebt, also nicht aufgrund von Werken oder Verdiensten. Müssten wir das ewige Leben durch eigene Verdienste erwerben, so wäre das eine hoffnungslose Angelegenheit. Denn wir alle stehen – sowohl Juden als Heiden – als Schuldner vor Gott, mit einer Schuld, die abzutragen wir selber niemals in der Lage sind. Der Apostel Paulus schickt sich nun an, Letzteres aufzuzeigen und fängt mit der Schuld der Heiden (Nationen) an.

 

1. Welche beiden Eigenschaften Gottes kann der Mensch aus der Schöpfung («das von Gott Erkennbare») wahrnehmen?

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Die Schöpfung macht dieses offenbar, wie z.B. eine Uhr das Fachwissen ihres Herstellers zeigt.

2. Die Schöpfung hält dem Menschen eine Predigt ohne Worte. Welcher Vers aus Psalm 19 zeigt das _______ . Es gibt demnach keinen Menschen, der noch nie eine Botschaft Gottes empfangen hat, auch niemand aus dem Innersten Afrikas. Sie alle nehmen die Sonne wahr und erfahren ihre Wärme und nachts erblicken sie das Sternenmeer.

3. Die Völker haben diese Verkündigung leider nicht beherzigt. Sie haben ihren Schöpfer weder als Gott ___________________ noch ________________________________ .

4. Was geschah dann mit ihren Herzen? _________________________________. In welche Torheit sie fielen, wird deutlich aus ihren Taten. «… sie … haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von ____________________ ______________ und von ______________ und von ________________ und ____________ _____________ ». Man verehrte das Geschöpf statt den Schöpfer!

5. Auf diese Weise «besitzen sie die Wahrheit in Ungerechtigkeit» (Vers 18b), das heisst mit anderen Worten: Sie unterdrückten die Wahrheit durch die Ungerechtigkeit ihres Götzendienstes. Deshalb musste Gott «seinen Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen offenbaren» (Vers 18a). Beachten wir die ganz gleichen Ausdrücke im 17. und 18. Vers: «… Gottes Gerechtigkeit wird … offenbart», und «… es wird offenbart Gottes Zorn». Beides geschieht in der gegenwärtigen Zeit, und zwar in Verbindung mit dem Evangelium. Gottes Zorn wird offenbart, aber noch nicht ausgeübt. Doch bekundete Gott schon damals sein Missfallen an der Sünde des Götzendienstes. Dreimal lesen wir die ernsten Worte: «… hat Gott sie dahingegeben», nämlich in den Versen ________ , ________ und ________ .

6. Alle drei in Punkt 5 aufgeführten Verse leiten je eine kurze Beschreibung ein. Darin ist eine Steigerung feststellbar. Die schlimmste Beschreibung finden wir in den Versen 28-31. In 2. Timotheus 3,1-5 wird genau solch ein Zustand beschrieben. Dort spricht Paulus nicht über Heiden, sondern über Menschen, die sich Christen nennen. Er sagt nämlich, dass sie ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

7. Kein einziger Mensch kann sich vor Gott entschuldigen; die ganze Völkerwelt ist abgewichen. Zur Zeit des Apostels Paulus gab es Menschen, die, obwohl sie nicht gläubig waren, das krasse Heidentum mit seiner Sittenlosigkeit verurteilten, indem sie sich auf eine gute Moral beriefen. Diesen Moralisten ruft Paulus zu, dass sie mit dem Richten von anderen auch ________________________________ , denn der, der richtet ____________________ . Wenn auch vielleicht nicht so ausgeprägt, so doch in verfeinerter Art und Weise.

8. Diese Menschen rechnen vielleicht damit, dass Gott ihnen das nicht anrechnet. Was sagt der Apostel jedoch vom Gericht Gottes?_______________________________________________ ____________________________________________________________________________

9. Sie werden dem Gericht Gottes nicht entgehen. Das will aber nicht heissen, dass Gott den Menschen gerne richtet. Gott besitzt vielmehr einen Reichtum an _____________________ , _____________ und _____________ . Deshalb möchte Er den Menschen zur ____________ leiten. Hesekiel 33, Vers _____ sagt, dass Gott kein Gefallen hat am ___________________ _______________________ , sondern Er möchte, dass der ___________________________ ______________________________ (Siehe auch Hesekiel 18,23 und 32).

10. Leider sind die Menschen starrsinnig (widerspenstig) und ______________________ und häufen sich selbst _____________ auf, der dann auf sie fällt «am Tag __________________ _________________________________________________________________________ ».

11. Der «Tag des Zorns» entspricht dem in Jesaja 13,9 genannten _____________________ , an dem Gott seine Gerichte über die Erde ausgiessen wird. Was werden die Menschen dann laut Offenbarung 6,16 zu den Bergen und Felsen sagen? « ____________________________ _________________vor dem Angesicht dessen, _________________________________ und vor dem __________ des _____________ ; denn gekommen ist ________________________ ____________________________ , und wer _____________________________________ ?»

12. Nach 2. Thessalonicher 1,8 wird Gott die strafen, «die ___________________________ » und «die dem Evangelium _____________________________________________________ ». Damit werden deutlich zwei Gruppen unterschieden: die, die wohl das Evangelium nicht gehört, aber die Sprache der Schöpfung verworfen haben, und jene, die die Predigt des Evangeliums von Jesus Christus abgewiesen haben.

13. Gott wird einem jeden vergelten nach seinen Werken. Wer die Werke des Glaubens getan hat, empfängt ______________________ , aber auf die, die der Wahrheit ungehorsam waren (d.h. der Ungerechtigkeit gehorsam – siehe Römer 2,8), wartet ____________________ und _________________ .

14. Das Empfangen des ewigen Lebens oder das Verlorengehen ist nach Gottes Wort laut Johannes 3,16.36 und 5,24 eine Sache des ________________ oder ___________________. Römer 2,5 handelt von der Verantwortung des Menschen, und im Zusammenhang damit wird «abgerechnet», was er getan hat. Es ist nämlich nicht gleichgültig, wie man verloren geht (man denke an Lukas 12,47.48 und Matthäus 11,20-24). In Vers 7 wird gesagt, dass jene, «die mit Ausharren ____________________________________________________________________ _________________________ », das ewige Leben empfangen. Es sind allerdings nicht ihre guten Werke, die es ihnen ermöglichen, das ewige Leben zu erwerben. Diese Werke erbringen nur den Nachweis, dass die Betreffenden wirklich glauben (Vergl. Epheser 2,8-10), und dieser ihr Glaube ist es, der das ewige Leben bewirkt.

15. Dass Gott ein unparteiischer Richter sein wird, unterstreicht der Apostel noch einmal, und zwar mit dem bekannten Ausdruck: «sowohl des __________________________als auch des _________________________ ». Denn bei Gott gibt es kein ____________________ . Ist es für uns denn heute anders?____________________

 

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  Letzte Änderung am 25.04.2008.