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Ewiges Leben 2Durch die natürliche Geburt empfängt jeder Mensch das natürliche Leben, das wir geschaffenes Leben nennen können. Dieses Leben hat nicht nur einen Anfang in jedem Menschen, sondern auch in der Menschheit. Es fing nämlich mit Adam an. Wegen der Sünde ist es gekennzeichnet durch einen geistlich toten Zustand vor Gott. Für jeden Menschen hört es auf, wenn er stirbt; und für die Menschheit, wenn das Gericht stattfindet. Die Seele des Ungläubigen dagegen lebt nach dem Tod weiter, damit sie nach der Auferstehung mit dem Körper verbunden im zweiten Tod fortbesteht, d.h. in dem Feuersee. Bei der Wiedergeburt empfängt der Gläubige ein neues Leben, das ewige Leben. Dieses Leben hat in ihm einen Beginn, aber nicht in Christus. Es wird charakterisiert durch die Kenntnis Gottes und seines Sohnes Jesus Christus. Es besteht demnach eine Lebensbeziehung zu Gott. Dieses Leben wird nie enden. Zwar ist unser Leib noch sterblich, aber nach der Auferstehung (bzw. wenn Christus wiederkommt) empfangen wir einen verherrlichten Leib und wir «leben» (das bedeutet mehr als «weiter existieren») für ewig bei Gott. 1. In der vorherigen Lektion haben wir gesehen, dass die Gläubigen bereits hier und jetzt das ewige Leben besitzen. Manche meinen, dass wir dieses Leben wieder verlieren können, wenn wir uns vom Herrn entfernen. Aber das «ewige Leben» ist kein Anhängsel, eine Art Päckchen, das wir verlieren können; nein, es ist unser ewiges Bestehen vor bzw. für Gott. Wenn man das ewige Leben wieder verlieren könnte, dann wäre es genau wie das natürliche Leben, das dem Tod verfallen ist, von der Sünde befleckt, denn der Tod ist der _________________________ (Römer 6,23). Das würde aber sowohl dem Begriff «ewig» wie auch dem Begriff «Leben» widersprechen. 2. «Ewiges Leben» wird in der Bibel auch betrachtet als das zukünftige herrliche Bestehen bei Gott. Der Apostel Johannes beleuchtet diesen Zukunftsaspekt. In Johannes 6,27 spricht er von Speise, die bleibt _______________________________________________________________ In Johannes 12,25: «… wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird ________________________ ___________________________________________________________________________ .» Und in 1. Johannes 2 nennt er das ewige Leben eine «Verheissung», nämlich in Vers _______ 3. Im Zusammenhang damit spricht der Herr Jesus davon, das ewige Leben zu «erben» und zwar in Matthäus 19 Vers _________ (am Ende des Kapitels). In Matthäus 25 sagt der Herr, dass die Gerechten «hingehen» werden in das ewige Leben, nämlich in Vers _________ (siehe ab Vers 41). 4. In Markus 10,30 und in Lukas 18,30 wird sogar eine Zeitangabe beigefügt, und zwar «in dem __________________________________ .» 5. Diesen Zukunftsaspekt finden wir vor allem beim Apostel Paulus entfaltet. In Titus 1,2 schreibt er über die _______________ des ewigen Lebens. Das tut er ebenfalls in Titus 3 Vers _______ . 6. Wie wird es in Römer 6,22 angegeben?__________________________________________ 7. In Römer 6,23 wird das ewige Leben als die Gnadengabe Gottes dem ________________ ________________ als Kontrast gegenübergestellt. 8. Einerseits ist das ewige Leben eine Gnadengabe. Andererseits müssen wir uns verlangend danach ausstrecken. Unsere Verantwortung besteht darin, es in Besitz zu nehmen, das heisst es uns zu Eigen zu machen. Wie steht das in 1. Timotheus 6,12? _______________________ ____________________________________________________________________________ 9. Auf Todesanzeigen liest man manchmal: «entschlafen in der Hoffnung des ewigen Lebens». Das ist eine korrekte Formulierung, die man jedoch entgegen der biblischen Bedeutung falsch verstehen kann, wenn man nämlich damit meint: ____________________________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 10. Wenn die Bibel über «die Hoffnung des ewigen Lebens» oder «in Hoffnung sind wir errettet worden» spricht (Titus 1,2 und Römer 8,24), dann wird darunter keine Unsicherheit oder unklare Erwartung verstanden. Wie wird die «Hoffnung» in Hebräer 6,19 nämlich genannt? ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 11. Wir besitzen das ewige Leben schon jetzt, aber wir besitzen es in einem sterblichen Leib und auf einem Gebiet, wo Sünde und Tod herrschen. Später werden wir einen verherrlichten Leib besitzen und diese Schöpfung wird vom Verderben befreit sein. Davon sehen wir jetzt noch nichts und deshalb spricht die Bibel von «Hoffnung». Vervollständigen Sie bitte (Röm. 8,18-25): «Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist ______________________ denn ______________ ___________________________________________________ ?»
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| Letzte Änderung am 24.01.2010. | ||||