Bekehrung zu Gott  
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Die Bekehrung zu Gott

Nach dem Sündenfall fühlen sich Adam und Eva sehr unglücklich. Das gute Verhältnis zu Gott ist zerstört. Sie fürchten sich vor Ihm und sehen den Tod vor Augen. Doch zum Glück überlässt Gott sie nicht ihrem Schicksal, sondern Er sucht den Menschen und fragt: «Wo bist du?» Adam muss nun so kommen, wie er ist. Er muss bekennen, da er nackt ist. Er muss bekennen, dass er von dem Baum gegessen hat. Uns wird hier ein klares Bild von der Bekehrung dargestellt. Hierzu eine Veranschaulichung aus dem Lebensalltag:

Menschen baden am Meer. Sie haben den Strand hinter sich gelassen und tauchen vergnügt in die herankommenden Wellen. In froher Stimmung erreichen sie die Nähe einer gefährlichen Strömung. Der Strandmeister ruft sie mit seinem Megaphon zurück; aber sie hören nicht auf ihn. Doch dann fühlen sie plötzlich den Sog, und schlagartig verändert sich die Szene. Unbekümmerte Freude weicht der Angst und Reue, weil sie sich so weit hinaus gewagt haben. Statt dem sicheren Strand weiterhin den Rücken zu kehren, schauen sie nun sehnsüchtig, nach Rettung verlangend, dorthin.

«Sich bekehren» bedeutet:

  • Reue zeigen und sich selbst verurteilen
  • umkehren und zurückkehren

(Im Grundtext werden hierfür zwei unterschiedliche Wörter gebraucht)

1. Ein Vorbild der Bekehrung im Alten Testament gibt uns Manasse, der Sohn Hiskias. Wie wird seine Reue in 2. Chronika 33,10-13 beschrieben?____________________________________ ____________________________________________________________________________

2. Im Neuen Testament lesen wir in Apg. 9 von der Bekehrung von Paulus. Er selbst berichtet seine Bekehrungsgeschichte noch zweimal:

  • In Apg. 22 den:  ________________________________________________________
  • In Apg. 26 dem: ________________________________________________________

3. Die beiden oben genannten Merkmale der Bekehrung fanden wir in der Veranschaulichung aus dem Lebensalltag wieder:

  • Reue:        denn anstelle unbesorgter Freude tritt in die Herzen der Badenden ______________________________________________________________________
  • Umkehr:   denn statt dem sicheren Strand den Rücken zu zeigen, ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________

Wir betrachten jetzt das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15):

  • Seine Reue spricht aus den Worten: ________________________________________
  • Seine Umkehr wird deutlich aus der Tatsache, dass ____________________________

4. Beide Punkte finden wir ebenfalls in der Predigt von Petrus in der Säulenhalle Salomos (Apg. 3,19): ______________________________________________________________________

So auch in der Predigt von Paulus vor Agrippa. Siehe Apg. 26 Vers ________

5. Pharao, Bileam, Achan, Saul, Simei und Judas haben genau wie der verlorene Sohn gesagt: «Ich habe gesündigt.» Ist das ausreichend um errettet zu werden? ___________ Was gehört laut 2. Korinther 7,10 auch zu einer aufrichtigen Bekehrung?___________________________ ____________________________________________________________________________

6. Dass sich Trunkenbolde, Lügner, usw. bekehren müssen, ist sonnenklar. Dass sich Paulus, der die Christen verfolgte, bekehren musste, ist auch klar! Ist es für jeden Menschen, wo immer er wohnen mag, notwendig, dass er sich bekehrt? ________ Welche beiden Wörter aus Apg. 17,30 beweisen das?

  • _______________________________
  • _______________________________

7. Warum müssen sich alle Menschen – ohne Ausnahme – bekehren? (siehe Römer 3)

Weil alle ______________________________________ . Welcher Vers aus Hesekiel 33 zeigt uns, dass Gott möchte, dass jeder Mensch sich bekehrt? Vers: _________

8. Wie wird dies in 1. Timotheus 2,4 gesagt?________________________________________

Und wie drückt 2. Petrus 3,9 das aus? … sondern er ist _______________________________ ____________________________________________________________________________

9. Gott stellt also nichts in den Weg. Kein einziger Sünder braucht zu zweifeln, ob Gott ihn annehmen will. Hürden stellt sich nur der Mensch auf; er kann nämlich seine Bekehrung verweigern.

Diese beiden Seiten finden wir deutlich in der Klage des Herrn Jesus über Jerusalem (Matth. 23,37 und Luk. 13,34). Der Herr sagt von sich: _____________________________________ ____________________________________________________________________________

Aber über Jerusalem muss er leider klagen: _______________________________________ ____________________________________________________________________________

10. Was geschieht mit dem Menschen, der sich nicht bekehren und nicht an den Herrn Jesus glauben will (Johannes 3,36)? ___________________________________________________ Welche Worte aus Lukas 19,41 und 42 zeigen uns, dass der Herr Jesus betrübt ist, wenn man nicht auf sein Rufen hören will?___________________________________________________

Dagegen herrscht (Luk. 15) __________ im Himmel über einen Sünder, der sich bekehrt!

11. Es reicht nicht aus, dass jemand sagt: «ich bin bekehrt!» Die Bekehrung muss in seinen Taten sichtbar werden. Wie hat Johannes der Täufer das gesagt? (Matthäus 3, 8): ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

Und was sagt Paulus dazu? (Apg. 17,30): _________________________________________ ____________________________________________________________________________

12. Was sind nach 1. Thessalonicher 1,9 und 10 die beiden Ziele der Bekehrung?

  • dem __________________________________________________________________
  • und __________________________________________________________________


Jeden Tag dürfen wir uns aufs Neue fragen, ob wir diesen Zielen nachstreben. Das können wir nicht aus eigener Kraft, aber Gott will uns die Kraft dazu geben!

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  Letzte Änderung am 24.01.2010.