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| Die Auferstehung des Herrn | |||
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Die Auferstehung des HerrnBeilage 2 zu Kurs «Die Zukunft», Lektion 2Die Botschaft von der Auferstehung nimmt in der Heiligen Schrift, vor allem im Neuen Testament, einen zentralen Platz ein. Sie ist für den Gläubigen von enormer Bedeutung. Deshalb lässt Satan, der Feind der Seelen, nichts unversucht, die Auferstehung der Toten, vor allem aber die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus selbst, zu leugnen. Die Auferstehung Christi ist eine Tatsache, die durch eine Menge glaubwürdiger Zeugen bestätigt und verkündigt worden ist. Paulus hält fest, «dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; und dass er Kephas erschienen ist, dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, etliche aber auch entschlafen sind. Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln allen; am Letzten aber von allen, gleichsam der unzeitigen Geburt, erschien er auch mir» (1. Korinther 15,3-8). In 1. Korinther 15,13-19 zeigt der Apostel Paulus die unermesslichen Folgen, die mit der Leugnung der Auferstehung verknüpft sind. Damit wird alles in Frage gestellt: der christliche Glaube, die Rechtfertigung, die himmlische Hoffnung und vieles andere mehr. «Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt; wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt vergeblich, vergeblich auch euer Glaube. Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir in Bezug auf Gott bezeugt haben, dass er den Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt. Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig; ihr seid noch in euren Sünden. Also sind auch die in Christus Entschlafenen verloren gegangen. Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus Hoffnung haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen.» Mit der Lehre von der Auferstehung sind die gesegnetsten Wahrheiten für unser Herz verbunden. Christus, der den Platz am Kreuz von Golgatha eingenommen hat, um uns zu erretten, ist durch die Macht Gottes auferweckt worden. Durch sein Werk der Erlösung hat er uns von der Sünde, von der Macht des Todes und Satans befreit. Seine Auferstehung ist das Siegel dieses Werkes. Beladen mit unseren Sünden, und für uns zur Sünde gemacht, starb Er am Kreuz, empfing den Sold der Sünde und stieg hinab ins Grab; aber «ohne Sünde» (d.h. ohne Beziehung zur Sünde) ist Er wieder auferstanden und hat sich als Überwinder über Sünde, Welt, Tod und Teufel zur Rechten Gottes gesetzt. Der Tod konnte Ihn nicht behalten, weil Er das Leben war; und als solche, die seines Lebens teilhaftig geworden sind, sind auch wir von der Sünde und all ihren Folgen, von der Macht des Todes und Satans befreit. In der Auferstehung gibt es eine gewisse Ordnung, nach der die Ratschlüsse Gottes ihre Erfüllung finden. «Der Erstling, Christus; dann die, die des Christus sind bei seiner Ankunft; dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht» (1. Korinther 15,23.24). Paulus gibt hier eine allgemeine Übersicht über das, was geschehen wird. Christus ist also die Erstlingsfrucht der Auferstehung, und danach jene, die sein sind bei seiner Ankunft, wenn Er wiederkommt, um die Seinen zu sich. zu nehmen. Ihre Leiber werden lebendig gemacht gemäss der Kraft des Lebens, das in Christus ist. Das ist die Auferstehung des Lebens. Die Auferstehung der Ungläubigen findet hier keine Erwähnung. Wir wissen aber nach Offenbarung 20, dass zwischen diesen beiden Auferstehungen ein Zeitraum von mindestens 1000 Jahren liegt, während welcher Periode Christus als König über die ganze Erde regieren wird, auf der dann Friede und Gerechtigkeit herrschen werden. «Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füsse gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod weggetan» (1. Korinther 15,25.26). Alles wird Christus unterworfen werden, alles muss anerkennen, sei es freiwillig oder gezwungen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. Er wird sein Reich empfangen und mit grosser Macht handeln. Er wird alle Feinde unter seine Füsse legen, zuletzt auch den Tod. Dessen Vernichtung steht in Verbindung mit der Auferstehung der Gottlosen am «grossen weissen Thron». Wenn zuletzt auch der Tod weggetan ist, gibt der Sohn alles dem Vater zurück, der es Ihm untergeordnet hat. Der Sohn Gottes selbst ist dann, in seiner Stellung als Mensch, völlig untergeordnet. Er hört allerdings nie auf, eins mit dem Vater zu sein, aber Er wird alles der Alleinherrschaft Gottes übergeben. (Vergl. 1. Korinther 15,27.28). Doch Er wird für immer seinen Platz als Haupt der Familie der Erlösten einnehmen. |
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| Letzte Änderung am 27.04.2008. | |||