Einleitung  
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Einleitung

Die beiden Ausdrücke «Kirche» oder «Versammlung» sagen das gleiche aus, ebenfalls das Wort «Gemeinde». Alle drei kommen in diesem Kurs vor. Der Ausdruck «Versammlung» hat aber den Vorteil, dass er die Bedeutung des griechischen Ausdrucks «ekklesia» am besten wiedergibt. «Ekklesia» bedeutet wörtlich «Herausgerufene». So bezeichnet das Wort «Versammlung», das zum Beispiel von der Elberfelder-Übersetzung, Ausgabe 2003, verwendet wird, an den meisten Stellen die Gesamtheit der gläubigen Christen, die aus der Welt herausgerufen und Christus zugetan sind. Nach den Gedanken Gottes sollen sie um Christus geschart, d.h. versammelt sein. An einzelnen Stellen des Neuen Testaments finden wir das Wort «Versammlung» als Bezeichnung der örtlichen Darstellung der ganzen Versammlung oder Gemeinde.

Dieses Versammeltsein um eine gemeinsame Person kommt in den beiden oft gebrauchten Wörtern «Gemeinde» oder «Kirche» nicht zum Ausdruck. Aber gerade auf diese Bedeutung hinzuweisen war offenbar die Absicht des Geistes Gottes, wenn Er das Wort «ekklesia» verwendete. «Kirche» ist übrigens nur ein Lehnwort, eine Verdeutschung des griechischen Wortes «kyriake», das im frühchristlichen Sprachgebrauch «Herrentag», «Sonntag», bedeutet. Dieses Wort scheint somit für die Bezeichnung der Versammlung Gottes wenig geeignet.

Die «Versammlung Gottes» ist also die Gesamtheit aller Erlösten, aller vom Herrn Jesus mit seinem teuren Blut Erkauften. Sie umfasst alle Menschen, die während der Gnadenzeit bis zu ihrem Ablauf von neuem geboren worden und durch den Heiligen Geist ihr hinzugefügt worden sind.

Als sich Jesus noch auf Erden in der Mitte seiner Jünger befand, existierte die Versammlung noch nicht. Wohl spielt Er in Matthäus 16,18 auf sie an. Ehe es die Versammlung geben konnte, musste der Herr Jesus am Kreuz sterben und wieder auferstehen. Als Er in den Himmel aufgenommen und mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt war, sandte Er am Pfingsttag den Heiligen Geist auf die Seinen herab. Das war die Geburtsstunde der Versammlung. Durch die Taufe mit Heiligem Geist wurden alle Gläubigen zu dem «einen Leib» zusammengefügt.

In der Schrift wird uns die Versammlung dargestellt als:

  • ein Leib, dessen Haupt Christus ist,
  • eine Braut, deren Bräutigam Christus ist,
  • eine Herde, deren Hirte Christus ist,
  • ein Haus, dessen Fundament Christus ist,
  • eine Familie, deren Erstgeborener Christus ist,
  • eine Stadt, deren Lampe Christus ist,
  • ein Leuchter, dessen Aufgabe es ist, Licht zu verbreiten,
  • eine heilige und eine königliche Priesterschaft (1. Petrus 2,4-10)

Kursplan

Beschreibung der Versammlung

Lektion 1: Die Versammlung als der Leib Christi

Lektion 2: Die Versammlung als die Braut Christi

Lektion 3: Die Versammlung als die Herde Gottes

Lektion 4: Die Versammlung als das Haus Gottes

Lektion 5: Die Versammlung als Familie Gottes, eine Stadt und ein Königtum

Grundsätze der Versammlung

Lektion 6: Gemeinschaft und Absonderung

Lektion 7: Der Ort und der Name des Zusammenkommens

Die Praxis der Versammlung

Lektion 8: Die Zusammenkünfte der örtlichen Versammlung

Lektion 9: Das Mahl des Herrn: Einsetzung, Bedeutung

Lektion 10: Der Tisch des Herrn und die damit in Verbindung stehende Verantwortung

Lektion 11: Gaben und Ämter (1. Teil)

Lektion 12: Gaben und Ämter (2. Teil)

Lektion 13: Zucht, Ausschluss, Wiederherstellung

Lektion 14: Der Pfad nach den Gedanken Gottes in schwieriger Zeit

Lektion 15: Die Versammlung als Leuchter

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  Letzte Änderung am 18.03.2007.