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Ich bin es (Johannes 18,5)Nun haben wir alle Stellen im Johannesevangelium angesehen, wo der Herr Jesus sagt: Ich bin der und der oder das und das. In dieser letzten Lektion unseres Kurses wollen wir uns mit der Begebenheit im Garten Gethsemane beschäftigen, wo der Herr in göttlicher Majestät seinen Häschern entgegentrat mit der Frage: «Wen sucht ihr?» Er antwortete ihnen: «Ich bin es.» (Das Wort «es» findet sich im Grundtext nicht, ist jedoch im Deutschen aus grammatischen Gründen notwendig). Schon zweimal vorher hatte der Herr die Worte «Ich bin es» gebraucht, dann aber noch etwas hinzugefügt. Das erste Mal hatte Er der Frau am Jakobsbrunnen geantwortet: «Ich bin es, der mit dir redet» (Johannes 4,26). Das zweite Mal kam Er den Jüngern auf dem See wandelnd entgegen und beruhigte sie mit den Worten: «Ich bin es, fürchtet euch nicht» (Johannes 6,20). Der Ausdruck «Ich bin» findet sich ausser im Johannesevangelium noch vier Mal in andern Evangelien und z.B. in Offenbarung 22,13 und 16. Über diese letztgenannte Stelle finden Sie unter Beilagen einen interessanten Artikel. 1. Wie kam Judas mit seinen Begleitern in den Garten Gethsemane? (Johannes 18,3): ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 2. Wen suchten sie? (Johannes 18,5.7): ___________________________________________ 3. Wie antwortet ihnen der Herr Jesus beim ersten Mal? (Johannes 18,5): _______________ ____________________________________________________________________________ 4. Was passierte dann mit denen, die Ihn gefangen nehmen wollten? (Johannes 18,6): ____________________________________________________________________________ Was hatte jene, die den Herrn greifen wollten, zu Boden geworfen? Es war die göttliche Majestät, die beim Herrn unter seinem Gewand der Erniedrigung hervorleuchtete. Als der Herr zu den verängstigten Jüngern auf dem See einst gesagt hatte: «Ich bin es», wirkte durch Ihn die gleiche göttliche Majestät, aber nicht, um die Jünger zu Boden zu werfen, sondern um ihnen die Angst wegzunehmen. Etwa zwanzig Mal in diesem Evangelium sagt der Herr Jesus: «Ich bin …». Im griechischen Urtext heisst dieser Ausdruck «ego eimi». In den andern Evangelien finden wir dieses «Ich bin …» nur vier Mal, nämlich in Matthäus 14,27; Matthäus 18,20; Markus 6,50 und Markus 14,62. Nur Gott kann mit einer solchen Autorität sprechen. Von Ihm lesen wir in den fünf Büchern Mose 76 Mal: «Ich bin der Herr (JHVH) und im ganzen Alten Testament annähernd 7000 Mal. 5. Was antwortet Gott Mose aus dem brennenden Dornbusch auf die Frage nach seinem Namen? (2. Mose 3,14a): ______________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 6. Als der Herr Jesus einmal den Juden sagte, dass Abraham seinen Tag gesehen habe, antworteten sie: «Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen?» Was antwortet der Herr Jesus darauf? (Johannes 8,58): __________________________________ ____________________________________________________________________________ Er sagt nicht: «bin ich gewesen», sondern: «bin ich» (griechisch wieder: «ego eimi»). Er ist der «Ich bin». 7. Was sagt Gott von sich selbst in Maleachi 3,6a?___________________________________ ____________________________________________________________________________ Das ist genau das, was der Name «Ich bin» ausdrückt. 8. Wie wird die oben auf Gott bezogene Unveränderlichkeit in Hebräer 13,8 in Bezug auf den Herrn Jesus ausgedrückt? _______________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 9. Im Propheten Jesaja stellt sich Gott seinem Volk ebenfalls als der Unveränderliche vor. Mit welchen Worten?
Bereits in Psalm 102,28 [alte Elberfelder-Übersetzung Vers 27] lesen wir, auf unseren Herrn bezogen: «Du aber bist derselbe, und deine Jahre enden nicht». In diesem Psalm schüttet der verworfene Messias seine Klagen vor Gott aus. «Meine Tage sind wie ein gestreckter Schatten … du aber, Herr, bleibst auf ewig … du wirst dich über Zion erbarmen» (Verse 12-14, [alte Elberfelder-Übersetzung Verse 11-13) Aber was ist mit dem König? Seine Tage werden verkürzt und er bittet Gott, ihn nicht in der Hälfte seiner Tage wegzunehmen (Vers 25 [24]). 33 Jahre sind weniger als die Hälfte von 70 Jahren, dem normalen Lebensalter (Psalm 90,10). Und nun könnte man meinen, dass ab Vers 25b [24b] bis zum Ende des Psalms, ähnlich wie in Vers 13 [12], der Messias weiter zu Gott redet, der ewig ist, während seine, des Messias Tage verkürzt würden. Doch seine Stimme wirkt in der Mitte des 25. [24.]) Verses wie abgeschnitten, was darauf hindeutet, dass der Redende wechselt. 10. In Hebräer 1,10.12 wird gezeigt, dass Jesus der Sohn Gottes ist und damit grösser als die Engel. Dazu werden auch Stellen aus dem Alten Testament zitiert. Was wird in den Versen 10 und 12 für eine Stelle zitiert? ____________________________________________________ 11. Wer redet also in Psalm 102,25b-29 [24b-28] zu wem? ___________________________ ____________________________________________________________________________ Ja, dieser Jesus von Nazareth ist gleichzeitig der ewige Gott! Und so stand Er den Häschern gegenüber, die gekommen waren um Ihn gefangen zu nehmen, damit Er am nächsten Tag gekreuzigt würde. Nur mit der Nennung seines Namens als der «Ich bin» warf Er sie zu Boden und hätte die Macht gehabt, mitten durch sie hindurch wegzugehen, wie Er es schon früher getan hatte. Aber Er tat es nicht, denn nun war «ihre Stunde» gekommen. Aber Er, der «derselbe ist gestern und heute und in Ewigkeit» wird künftig nicht allein sein. «Wenn das Weizenkorn in die Erde fällt und stirbt, bringt es viel Frucht.» Davon zeugt der letzte Vers von Psalm 102: «Die Söhne deiner Knechte werden wohnen, und ihre Nachkommen wird vor dir feststehen». Wer sind diese Knechte, dieses Volk, diese befreiten Gefangenen, wenn nicht jene, Juden und Nationen, die durch die Gnade errettet worden sind, durch den Glauben an den, der für sie gelitten hat am Kreuz. Nun sind wir am Ende dieses Kurses angekommen. Dürfen wir Ihnen noch einige Fragen stellen, die Sie gleichzeitig an all das erinnern sollen, womit wir uns in den 10 Lektionen beschäftigt haben? Wir erwarten nicht, dass Sie uns diese Fragen beantworten, was aber nicht heisst, dass es uns nicht freuen würde, einige positive Antworten darauf von Ihnen zu bekommen. Haben Sie sich den, der das Brot vom Himmel ist, schon einmal im Glauben angeeignet und sind dadurch in den Besitz des ewigen Lebens gekommen?____________________________ Und wenn ja, nähren Sie sich täglich von diesem Brot? _______________________________ Haben Sie sich schon einmal dem Licht gestellt, das der Herr Jesus verkörpert? ___________ Wenn ja, wandeln Sie in diesem Licht?_____________________________________________ Sind Sie schon durch die Tür zur Errettung eingegangen?______________________________ Wenn ja, kennen Sie diese Tür auch als Zugang zur Befreiung von der Macht Satans, der Welt und der in uns wohnenden Sünde, aber auch vom Gesetz?_____________________________ Kennen Sie den Herrn Jesus schon als den guten Hirten, der für Sie starb?________________ Wenn ja, hören Sie täglich auf seine Stimme und folgen Sie Ihm?_______________________ Haben Sie das Bewusstsein, dass Sie geistlicherweise das Auferstehungsleben unseres Herrn besitzen Wenn ja, leben Sie tatsächlich auf diesem neuen Boden der Auferstehung? _______ Besitzen Sie das ewige Leben?___________________________________________________ Wenn ja, können Ihre Mitmenschen empfinden, dass Sie etwas haben, was sie nicht kennen? ____________________________________________________________________________ Befinden Sie sich auf dem «schmalen» oder dem «breiten» Weg?_______________________ Wenn ja, ist es Ihnen ein Anliegen, dass auch andere Menschen den schmalen Weg betreten, der zum Leben führt?__________________________________________________________ Haben Sie sich schon der Wahrheit über sich selbst gestellt?___________________________ Wenn ja, wandeln Sie in der Wahrheit?____________________________________________ Sind Sie eine Rebe am Weinstock, die schon Früchte der Busse gebracht hat?_____________ Wenn ja, bringen Sie in Ihrem Leben viel Frucht?____________________________________ Sind Sie schon einmal vor dem «Ich bin» auf dem Boden gelegen?______________________ Wenn ja, gibt es ein geistliches Wachstum bei Ihnen?_________________________________ |
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| Letzte Änderung am 25.12.2007. | |||