Die Wahrheit  
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Ich bin die Wahrheit (Johannes 14,6)

Der Begriff «Wahrheit» ist in den Schriften des Johannes sehr wichtig. Er kommt 46 Mal vor. Pilatus fragte einst den Herrn: «Was ist Wahrheit?» Wir wollen uns heute die gleiche Frage stellen. Wir wollen uns mit dem Reden der Wahrheit, dem Tun der Wahrheit und dem wahrhaftig Sein beschäftigen.

a. Wahrheit reden

1. Was hat den Herrn Jesus nach folgender Schriftstelle in besonderer Weise gekennzeichnet? (Johannes 8,40): ______________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

2. Was charakterisiert im Gegensatz dazu den Teufel? (Johannes 8,44b): ________________ ____________________________________________________________________________

3. Wie reagierten die Juden auf die Worte der Wahrheit, die Jesus zu ihnen redete? (Johannes 8,37.43.45): __________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

4. Warum wollten sie die Wahrheit nicht annehmen? (Johannes 3,19.20): ________________ ____________________________________________________________________________

b. Wahrheit tun

5. Wohin kommt der, der die Wahrheit tut? (Johannes 3,21): __________________________ ____________________________________________________________________________

Wer in seinem Leben das praktiziert, was Wahrheit ist, fühlt sich zum Licht hingezogen, weil er im göttlichen Licht die Bestätigung findet, dass seine Werke von Gott gewirkt sind. Im Gegensatz dazu weichen ungehorsame Seelen dem Licht aus, um zu verhindern, dass sie blossgestellt werden. Dem aber, der die Wahrheit tut, ist das Licht stets willkommen, und er setzt sich gerne seinen Strahlen aus.

6. Unter welcher Voraussetzung ist es nicht möglich, in der Wahrheit zu wandeln? (1. Johannes 1,6): ________________________________________________________________________

7. Durch welche Verhaltensweise waren die Pharisäer gekennzeichnet? (Matthäus 23,3): ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

Die jüdischen Lehrer rühmten sich des Gesetzes, verunehrten aber Gott durch das Brechen des Gesetzes (Römer 2,23). Wie anders war es beim Herrn! Seine Werke bestätigten, dass der Vater in Ihm war und Er im Vater (Johannes 10,37.38). c. wahrhaftig sein

8. Was sagte Jesus, als Ihn die Juden fragten, wer Er sei? (Johannes 8,25): ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

9. Was musste Jesus von den Pharisäern und Schriftgelehrten sagen? (Matthäus 23,27): ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Anhand der Schrift haben wir gesehen, dass Jesus immer die Wahrheit geredet hat und zu aller Zeit die Wahrheit tat und stets das war, was Er sagte. Aber dies allein reicht nicht aus, um zu erklären was es bedeutet, dass Er die Wahrheit ist. Dazu müssen wir uns noch mit einigen anderen Stellen der Schrift beschäftigen.

10. Welche beiden Dinge machen die Natur und das Wesen Gottes aus? (1. Johannes 1,5; 4,8.16): _____________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

11. Was für zwei Wesenszüge kennzeichneten Jesus ganz besonders während seines Menschseins? (Johannes 1,14 – Ende des Verses): __________________________________ ____________________________________________________________________________

«Das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoss des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht» (Johannes 1,17.18). Johannes stellt die Zeit des Neuen Testaments der des Alten Testaments gegenüber. Das Gesetz, das durch Mose gegeben war, befahl dem Menschen den Gehorsam und verurteilte ihn, wenn er nicht gehorchte. Es sagte dem Menschen, was richtig ist, gab ihm aber nicht die Kraft, es zu tun. Es wurde gegeben, um dem Menschen zu zeigen, dass er ein verlorener Sünder ist, nicht jedoch um ihn von den Sünden zu erretten. Durch Jesus Christus ist die Gnade zu den Menschen gekommen. Er kam, um die zu retten, die sich nicht selbst retten konnten. Das ist Gnade – das Beste des Himmels für das Schlechteste der Erde! Aber nicht nur die Gnade kam durch Jesus Christus zu den Menschen, sondern auch die Wahrheit. Er sagte von sich selbst: «Ich bin die Wahrheit». Er war in seinen Taten und Worten absolut ehrlich und aufrichtig. Auch gewährte er keine Gnade auf Kosten der Wahrheit. Aber das ist nicht alles. Als Gottes eingeborener Sohn hatte Er immer einen Platz der besonderen Nähe zum Vater inne. Er war immer «im Schoss des Vaters». Er war vollkommen eins mit Gott. In diesen wunderbaren Eigenschaften hat Er den Menschen eine vollkommene Offenbarung von Gott gegeben. Wenn sie den Herrn Jesus sahen, sahen sie Gott. In seinem ganzen Verhalten, in seinem Denken, Reden und Handeln verkörperte Er die Wahrheit über Gott.

12. Was sagt der Herr Jesus zu Philippus? (Johannes 14,9b): __________________________ ____________________________________________________________________________

13. Welche göttliche Person ausser dem Herrn Jesus, dem Sohn Gottes, wird noch die Wahrheit genannt? (Johannes 14,17; 15,26; 16,13; 1. Johannes 5,6): ___________________________ ____________________________________________________________________________

14. Wovon sagt Jesus noch, dass es die Wahrheit ist? (Johannes 17,17): ________________ ____________________________________________________________________________

Wir wollen für unser praktisches Leben noch folgende Worte der Wahrheit beachten:

  • «Deshalb, da ihr die Lüge abgelegt habt, redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, denn wir sind Glieder voneinander.» (Epheser 4,25)
  • «Die Wahrheit festhaltend in Liebe, lasst uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, Christus.» (Epheser 4,15)
  • «Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten … sondern in Tat und Wahrheit.» (1. Johannes 3,18)

Beachten Sie den Artikel «Ich bin die Wahrheit» unter Beilagen

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  Letzte Änderung am 25.12.2007.