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| Die Tür | |||||
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Ich bin die Tür (Johannes 10,7.9)Eine Tür ist der Zugang zu einem Raum. Im Allgemeinen kann man nur durch die Tür den Raum betreten. Eine Tür kann offen oder verschlossen sein. Diese Gedanken finden wir, auf das Geistliche bezogen, auch in Gottes Wort. 1. Welche Öffnungen hat die Arche? 1. Mose 6,14-16:________________________________ ____________________________________________________________________________ 2. Wer ging durch die Tür in die Arche? 1. Mose 7,13-15: _____________________________ ____________________________________________________________________________ 3. Was tat Gott, nachdem diese alle durch die Tür hindurchgegangen waren? 1. Mose 7,16: ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 4. Was geschieht mit den Menschen und Tieren ausserhalb und innerhalb der Arche? 1. Mose 7, 23: _________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Mehr als deutlich wird uns hier schon gezeigt, dass man durch die Tür eingehen muss, wenn man errettet werden will. Auch dass es ein «zu spät» gibt, ist klar zu erkennen. Nun wollen wir uns Johannes 10 zuwenden. In diesem Kapitel finden wir in den Versen 1-6 ein Gleichnis. Die Tür, die in diesem Gleichnis erwähnt wird, ist eine Tür, durch die der Herr Jesus selbst eingegangen ist. Hier ist Jesus nicht die Tür, sondern gelangt als der wahre Hirte durch diese Tür in den Hof der Schafe. Die Tür verkörpert hier den rechtmässigen Weg, auf dem Er zu seinem irdischen Volk gekommen war, das heisst Er kam völlig in Übereinstimmung mit den auf den kommenden Messias hinweisenden alttestamentlichen Verheissungen. Johannes der Täufer war sozusagen der Türhüter, der Ihm den Weg zu seinem irdischen Volk bereitete. Alle, die nicht durch die vorgeschriebene Tür in den Schafhof gelangt waren, waren Diebe und Räuber. Diebe und Räuber nehmen das, was ihnen nicht gehört. Es sind Leute, die die Menschen von Gott wegziehen (Apg. 20,30). Was tut Jesus als Hirte im Hof der Schafe? Wir hätten vielleicht gedacht, Er käme, um den jüdischen Schafhof (das religiöse jüdische System) zu verbessern. Nein, Er ruft seine eigenen Schafe heraus. Das Judentum ist nicht mehr der Ort, wo die wahren jüdischen Schafe bleiben können. Bereits im 8. Kapitel des Johannes-Evangeliums sehen wir, wie die religiösen Führer das Wort des Herrn ablehnen, und in Kapitel 9 wollen sie sein Werk (die Heilung des Blindgeborenen) nicht anerkennen. Jetzt hat Er nichts mehr mit ihnen zu tun. Er ruft seine eigenen Schafe mit Namen, führt sie hinaus und geht vor ihnen her. Eine neue Zeitperiode beginnt, die des Christentums. 5. Was haben wir unter der Tür, die in den Hof der jüdischen Schafe führte, zu verstehen? Johannes 10,1: _______________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Wer allein hat den Hof durch diese von Gott vorgeschriebene Tür betreten? ____________________________________________________________________________ Wie werden die Menschen genannt, die auf einem unrechtmässigen Weg in den Hof gelangt sind? _______________________________________________________________________ 6. Was wollen die Diebe und Räuber, im Gegensatz zum wahren Hirten der Schafe? ____________________________________________________________________________ 7. Der Schafhof war von einer Mauer oder einem Zaun eingefasst. In Epheser 2,14 ist von einer «Zwischenwand der Umzäunung» die Rede. Was stellt wohl diese Umzäunung dar? Epheser 2,15 kommt Ihnen bei der Beantwortung dieser Frage zu Hilfe. ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 8. Woran erkennen die Schafe ihren Hirten? Johannes 10,3: __________________________ ____________________________________________________________________________ 9. Ist es, auf das Geistliche bezogen, ratsam, auf andere Stimmen als auf die des «Guten Hirten» zu hören? _____________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Wir kommen nun zu der zweiten Tür, die der Herr Jesus selbst ist (Johannes 10,7.9.). Er ist in zweierlei Hinsicht die Tür. In den Versen 3 und 4 werden die wahren jüdischen Schafe durch Ihn aus dem Hof (dem jüdischen religiösen System) herausgeführt. In Vers 9 ist Er die Tür, durch die man eingehen muss, um gerettet zu werden. Wer durch diese Pforte schreitet, tritt in die Segnungen des Christentums ein. Christus selbst ist diese Pforte. «Durch ihn haben wir beide (Juden und Nationen) den Zugang durch einen Geist zu dem Vater» (Epheser 2,18). Wer im persönlichen Glauben zum Herrn Jesus kommt, findet bei Ihm nicht nur das ewige Heil, sondern auch wahre christliche Freiheit (ein- und ausgehen), die das Gesetz nicht geben konnte. (Galater 5,1.13), und «gute Weide». Der wahre Hirte führt seine Schafe zu einem Überfluss geistlicher Nahrung. Im Gegensatz dazu ist der jüdische Schafhof nur ein Gefängnis, das die Schafe wohl vor den wilden Tieren schützt. Aber es gibt darin weder Weide noch Freiheit. 10. Wir haben im vorangehenden Text angedeutet, dass der Herr Jesus in zweierlei Hinsicht selber die Tür ist. Im ersten Fall ist Er die Tür, durch die die Schafe den Schafhof verlassen. Was bedeutet für die Schafe das Hinausgehen aus dem Schafhof? ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 11. Der Herr Jesus ist nicht nur die Tür, durch die seine Schafe das jüdische System verlassen. Er ist auch der Hirte, der auf diesem Weg seinen Schafen vorangeht. Was zeichnet Ihn als den «Guten Hirten» besonders aus? Johannes 10,11: ____________________________________ ____________________________________________________________________________ 12. Was geschieht mit dem Blindgeborenen in Johannes 9, nachdem er seinen Retter verteidigt hatte? Johannes 9,34: _________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 13. Nun war der jetzt Sehende genauso «draussen» wie schon vorher sein Heiland. Was lesen wir von ihm in Johannes 9,38b? _________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 14. Den an Jesus Glaubenden aus den Juden fiel das Herausgehen aus dem jüdischen religiösen Lager sehr schwer. Was mag wohl der Hauptgrund gewesen sein? Apg. 21,20; vergl. auch Apg. 10,9-16 und Galater 2,11-14: ___________________________________________ ____________________________________________________________________________ 15. Wozu muss der Schreiber des Hebräerbriefes die Gläubigen aus dem jüdischen Volk darum auffordern? Hebräer 13,12-13: __________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 16. Aber Jesus ist nicht nur die Tür, die aus etwas hinausführt, sondern auch die Tür, die in etwas hineinführt. Wo hinein führt diese Tür, oder mit anderen Worten: Was empfängt derjenige, der durch diese Tür eingeht? Johannes 10,9a; vergl. auch Matthäus 7,14: ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 17. Wenn man durch obige Tür eingegangen ist, hat man unter anderem das Vorrecht, «ein- und ausgehen» zu dürfen. Was bedeutet dieses «Ein- und Ausgehen»? Johannes 10,9b: ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 18. Das Ein- und Ausgehen bedeutet nicht etwa ein andauerndes Wechseln zwischen Christentum und Judentum. Das wäre absurd! Wir finden hier eine schöne Darstellung der christlichen Freiheit. Der gläubige Christ wird nicht durch gesetzliche Zäune und Mauern bewahrt, sondern indem er auf die Stimme des guten Hirten hört. Jakobus spricht vom «Hineinschauen in das vollkommene Gesetz der Freiheit». Dadurch gibt er uns einen Hinweis, unter was für einer Voraussetzung wahre christliche Freiheit verwirklicht werden kann. Haben Sie sich vielleicht schon einmal Gedanken darüber gemacht, was wir unter diesem «vollkommenen Gesetz der Freiheit» in Jakobus 1,25 zu verstehen haben? Falls Sie keine Antwort auf diese Frage geben können, lassen Sie den Platz einfach leer. Wir schreiben sie Ihnen hin. ___________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 19. Was findet man ausser christlicher Freiheit noch, wenn man durch diese Tür eingegangen ist? Johannes 10,9b: ___________________________________________________________
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| Letzte Änderung am 25.12.2007. | |||||