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| Die Auferstehung | |||
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Ich bin die Auferstehung (Johannes 11,25)Die Auferstehung ist nicht nur ein wichtiges, sondern auch ein umstrittenes Thema. Schon zur Zeit des Herrn Jesus gab es Menschen, die jede Auferstehung leugneten und als Mythos abtaten. Die Gruppe der Sadduzäer gehörte dazu (Apg. 23,8), und auch die Philosophen der Weltstadt Athen zogen die Auferstehung ins Lächerliche (Apg. 17,32). Daran hat sich bis heute nichts geändert. Viele Menschen lehnen die Tatsache der Auferstehung rundweg ab und verweisen sie in den Bereich der Fabeln und Märchen. Innerhalb des christlichen Bekenntnisses lassen sich die Meinungen zur Auferstehung in drei grosse Gruppen zusammenfassen:
Als solche, die zur dritten Gruppe gehören, wollen wir uns nun ein wenig näher mit diesem so wichtigen Thema auseinandersetzen, um zu sehen, was die Heilige Schrift dazu zu sagen hat 1. Wer alles bezweifelt, dass es eine Auferstehung gibt, oder glaubt überhaupt nicht an eine Auferstehung? (Matthäus 22,23; Apg. 17,32; 1. Korinther 15,12): ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 2. An was für eine Art von Auferstehung glaubte schon Hiob? (Hiob 19,26): ____________________________________________________________________________ 3. In Daniel 12,13 finden wir die einzige Stelle im Alten Testament, wo das Wort «auferstehen» vorkommt. Wann soll dies stattfinden? ____________________________________________ 4. An die oben angeführte Stelle aus dem Propheten Daniel denkt sicher Martha, denn was sagt sie? (Johannes 11,24): _________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Marthas Erwähnung des «letzten Tages» in Johannes 11,24 zeigt, dass ihre Vorstellungen über die Auferstehung dem Alten Testament entstammten, wo sich Aussagen finden wie z.B. in Hiob 19,26 oder im Propheten Daniel, Kapitel 12,2.13. Dass sich die Auferstehung in verschiedenen Etappen abwickeln wird, wie das z.B. in den Briefen des Apostels Paulus gelehrt wird, konnte sie nicht wissen. Das war zu Lebzeiten des Herrn Jesus noch nicht offenbart. Auch heute noch spricht man in verschiedenen christlichen Kreisen nur von einer Auferstehung am «jüngsten Tag» und übersieht die im Neuen Testament gelehrten Unterschiede hinsichtlich der zeitlichen Abwicklung der Auferstehung. 5. Johannes 5,29 spricht von einer «Auferstehung des Lebens» und einer «Auferstehung des Gerichts». Bestätigt das die Meinung, es gäbe nur eine allgemeine Auferstehung am sog. «Jüngsten Tag»? ______________________________________________________________ 6. Wie benennt der Apostel Paulus die beiden oben angeführten Auferstehungen vor dem Synedrium? (Apg. 24,15): ______________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 7. Die untenstehende Stelle unterscheidet die beiden Auferstehungen nicht nach ihrem Charakter, sondern zeitlich. Wie wird die Auferstehung des Lebens hier genannt und wie viele Jahre liegen zwischen ihr und der Auferstehung des Gerichts? (Offb. 20,5.6.): ____________________________________________________________________________ 8. Indirekt hatte bereits der Herr zu seinen Jüngern davon gesprochen, dass nicht alle Menschen zur gleichen Zeit auferstehen würden. Woran erkennen wir dies bei der angeführten Schriftstelle? (Markus 9,9.10): ___________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Die Aus- oder Herausauferstehung, die die Jünger noch nicht kannten, besagt also, dass die übrigen Toten liegen bleiben und erst später auferstehen. Aber die Herausauferstehung spricht auch von Auswahl und damit von einer Gunstbezeugung, die dem so Auferstandenen zuteil wird. Apostelgeschichte 4,2 zeigt, dass die Jünger nach Pfingsten die Auferstehung aus den Toten auch verkündigt haben. In Philipper 3,11 sehen wir, dass der Apostel Paulus daran teilhaben wollte. 9. Schon einige der vorher genannten Stellen zeigen, dass die Auferstehung aus den Toten (= erste Auferstehung = Auferstehung des Lebens =Auferstehung der Gerechten) in verschiedenen Phasen abläuft, denn ausser dem Herrn Jesus ist noch niemand auferstanden, um nicht mehr zu sterben. Wieso geht Letzteres aus der folgenden Stelle unmissverständlich klar hervor? (1. Korinther 15,20.23): _____________________________________________ ____________________________________________________________________________ Die Wiederkunft unseres Herrn und damit in Verbindung die erste Auferstehung wird sich in zwei verschiedenen, zeitlich verschobenen Etappen abwickeln. Zuerst, wenn Er kommt zur Entrückung, werden die bereits entschlafenen Gläubigen auferweckt und die dann Lebenden verwandelt werden, und beide Gruppen zusammen werden «entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft» (1. Thessalonicher 4,17). Die zu jenem Zeitpunkt in den Gräbern liegenden und vom Herrn auferweckten Gläubigen bestehen wiederum aus zwei Gruppen: zunächst aus denen, die vor der Gründung der Versammlung oder Gemeinde da waren, das heisst aus den Gläubigen des Alten Testaments, sodann aus denen der Versammlung (Gemeinde), der Braut Christi. Zusammen werden sie dem Herrn entgegengerückt, um auf immer bei Ihm zu sein. Die zweite Etappe der Auferstehung, wenn der Herr kommt in Macht und Herrlichkeit, um das 1000-jährige Reich aufzurichten, umfasst eine neue Klasse von Gläubigen, die wir in Offenbarung 20,4 zusammen mit den alttestamentlichen Gläubigen und der Versammlung als Auferstandene vereint finden. Damit hat die Herausauferstehung ihren Abschluss gefunden. Diese Klasse von Gläubigen besteht wiederum aus mehreren Gruppen. · Die erste dieser Gruppen finden wir in Offenbarung 6,9. Es sind die, die nach der Entrückung der Versammlung (Gemeinde) als erste den Märtyrertod erleiden · In Offenbarung 11 finden wir eine zweite Gruppe Märtyrer, die während der zweiten Hälfte der Jahrwoche Daniels in Jerusalem getötet werden · Eine dritte Gruppe heiliger Märtyrer findet sich in Offenbarung 13,15. Es sind Gläubige aus den Juden, die sich geweigert haben, das Bild des Tieres anzubeten · Schliesslich haben wir in Kapitel 15,2-4 der Offenbarung noch eine vierte Gruppe Märtyrer aus den Nationen. Es sind Überwinder über das «Tier», sein «Bild» und «die Zahl seines Namens» Wir haben uns nun ziemlich eingehend mit der «ersten Auferstehung» beschäftigt, der «Auferstehung aus den Toten», die sämtliche Gläubigen aller Zeiten umfasst. Wir wollen diese Lektion nicht zum Abschluss bringen, ohne uns noch kurz mit der Auferstehung zum Gericht zu beschäftigen. 10. Was fügt der Apostel Paulus in 1. Korinther 15,24 dem, was er in Vers 23 über die Auferstehung des Herrn selbst und der Gläubigen sagt, noch hinzu? ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Dieses «Ende» in dem oben genannten Vers beinhaltet neben dem Zeitpunkt, wo der Herr nach 1000 Jahren gesegneter Königsherrschaft das Reich dem Gott und Vater übergibt, die Auferstehung zum Gericht. Diese Auferstehung wird alle Ungläubigen umfassen. Sie müssen vor dem «grossen weissen Thron» zum Gericht erscheinen (Offb. 20,11-15). 11. Wer sitzt auf dem grossen weissen Thron? (Offb. 20,11; vergl. Johannes 5,22): ____________________________________________________________________________ 12. Warum wird wohl in den Versen 12 und 15 das «Buch des Lebens» angeführt? ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 13. Wonach werden die «Toten» (die auferweckten Ungläubigen) gerichtet werden? (Verse 12 und 13): ____________________________________________________________________ 14. Welches ist das endgültige Los der am grossen weissen Thron Gerichteten? (Vers 15): ____________________________________________________________________________ 15. Was geschieht mit dem Tod und dem Hades? (Vers 14): ____________________________________________________________________________ 16. Wie wird der «Feuersee» auch genannt? (Vers 14): ____________________________________________________________________________ Gehen wir noch einmal zurück zu der Auferstehung aus den Toten. 17. Zunächst eine Frage, die die Auferstehung unseres Herrn betrifft. Was hätte es für uns für Konsequenzen, wenn Christus nicht auferweckt worden wäre? Bevor Sie diese Frage beantworten, lesen Sie bitte 1. Korinther 15, 13-19 aufmerksam durch. ____________________________________________________________________________ 18. Von welcher Art wird der Auferstehungsleib sein? (1. Korinther 15,40): ____________________________________________________________________________ 19. Was für vier wesentliche Merkmale wird der Auferstehungsleib aufweisen? (1. Korinther 15,42-44): ___________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Geistlicherweise haben wir als Gläubige schon jetzt Teil an der Auferstehung. Wir sind auf einen völlig neuen Boden gebracht worden. Das ist unsere Stellung, wie sie im Kolosserbrief gesehen wird. Das Alte, alles was von der Welt ist, liegt hinter uns, weil wir mit Christus gestorben sind. Wir trachten nach dem was droben ist, wo der auferstandene und verherrlichte Herr ist (Kolosser 2,20 und 3,1). 20. Wir sind als Gläubige mit Christus auferweckt. Wie sollte sich das bei uns auswirken? (Kolosser 3,1.2.): _____________________________________________________________ Beachten Sie unter Beilagen den Artikel «Die Phasen der Auferstehung» mit weiteren Informationen zu diesem nicht ganz einfachen Thema. |
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| Letzte Änderung am 25.12.2007. | |||