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Ich bin der Weg (Johannes 14,6)Ein Sprichwort sagt: «Viele Wege führen nach Rom». Das ist für die Stadt Rom sicher richtig, aber wenn dieses Sprichwort im übertragenen Sinn gebraucht wird, um damit auszudrücken, dass man zu jedem Ziel auf verschiedenen Wegen gelangen kann, so stimmt dies für manche Ziele nicht. Viele Menschen denken, dass es unerheblich sei, ob man an Mohammed oder Buddha oder Christus glaube, das seien nur verschiedene Wege, die zum gleichen Ziel führen. Das ist ein verhängnisvoller Irrtum. Bevor wir auf den Weg zu sprechen kommen, von dem der Herr Jesus sagt: «Ich bin der Weg», wollen wir uns mit zwei verschiedenen Wegen beschäftigen, die wir in der Bibel finden. Jeder Mensch geht auf dem einen oder andern. Lesen Sie bitte Matthäus 7,13-14 aufmerksam durch. 1. Wie werden die beiden Wege genannt? __________________________________________ 2. Was erfahren wir in der oben genannten Stelle Weiteres über diese beiden Wege? ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 3. Wie gelangt man auf diese Wege? ______________________________________________ ____________________________________________________________________________ 4. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum die Pforten eng bzw. weit genannt werden? _____________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 5. Wohin führen die beiden Wege? _______________________________________________ ____________________________________________________________________________ Wir hoffen, liebe(r) Kursteilnehmer(in), dass Sie schon durch die enge Pforte gegangen sind und sich auf dem schmalen Weg befinden, der zum Leben führt. Wenn nein, dann bedenken Sie, dass es bald zu spät sein kann. Wir kommen jetzt zu der Stelle, die dieser Lektion zugrunde liegt, zu Johannes 14,6. Manche meinen, dass der Weg, von dem der Herr Jesus in Johannes 14,6 spricht, der schmale Pfad sei, wie wir diesen z.B. in Matthäus 7,13-14 finden. Liest man diesen Vers jedoch im Zusammenhang des Abschnittes, so erkennt man, dass es hier nicht um den Weg des Heils im eigentlichen Sinn geht. Die Kapitel 14-16 des Johannesevangeliums enthalten die Abschiedsworte des Herrn an die Jünger. Er spricht also zu den Seinen. Noch immer hatten die Jünger nicht begriffen, dass Jesus die Offenbarung Gottes, des Vaters, war – das Hauptthema des Johannesevangeliums. Es geht hier nicht um einen Ort, der auf einem Weg erreicht werden kann, wie Thomas meinte, sondern um den Zugang zu einer Person: zum Vater. Unser Herr Jesus ist der einzige Weg, um zum Vater zu gelangen; Er ist auch der eine, in dem die Wahrheit über den Vater erkannt wird. Ausserdem ist Er das Leben, in dem wir unsere Beziehung zum Vater geniessen können. Nach Thomas hat auch Philippus Mühe, das vom Herrn Gesagte zu verstehen. Jesus versucht ihm klarzumachen, dass es um den Blick des Glaubens geht. Wer den Sohn Gottes mit dem Auge des Glaubens sieht, wird tatsächlich den Vater sehen; denn der Sohn – hier als Mensch vor ihnen – ist die vollkommene Offenbarung des Vaters und zugleich der Weg, der zum Vater führt. 6. Als der Tag nahte, an dem der Herr Jesus den Kreuzestod erleiden musste, eröffnete Er seinen Jüngern, dass Er bald von ihnen gehen würde. Wo würde Er hingehen? Johannes 13,1; 14,2.3: _____________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ Im Johannesevangelium ist der Blick des Herrn über das Kreuz hinaus auf das Vaterhaus gerichtet. Im Gebet zu seinem Vater sieht Er das Werk als bereits vollbracht (Johannes 17,4) und sagt: «Ich komme zu dir» (Johannes 17,11). 7. In den drei andern Evangelien sagt der Herr wiederholt seinen Jüngern, wohin Er mit ihnen gehen und was dort geschehen würde. Wohin gehen sie und was passiert dort? Matthäus 16,21; 20,18.19; Markus 10,33; Lukas 18,31-34: _________________________________________ ____________________________________________________________________________ 8. Thomas bekennt seine und der andern Jünger Unwissenheit in Bezug auf den Weg und das Ziel des Herrn Jesus. Der Herr findet es darum nötig, die Jünger darüber zu belehren. (Johannes 14, 5.6)
Es ist wohl wahr, unser künftiges Ziel ist, beim Vater im Vaterhaus zu sein, und der Weg dahin ist der Herr Jesus, der dort den Seinen eine Stätte bereitet hat. Das ist hier sicher auch gemeint, aber nicht nur das, wie uns die folgenden Verse zeigen werden. Es geht nicht nur darum, später einmal beim Vater zu sein, vielmehr ist es heute schon das Vorrecht eines jeden Erlösten, den Vater zu erkennen und durch den Glauben Zugang zu Ihm zu haben. 9. Was ist die Voraussetzung dafür, den Vater zu erkennen? (Johannes 14, 7): ___________ ____________________________________________________________________________ 10. Was hatten die Jünger bis dahin vom Herrn Jesus erkannt?
11. In Johannes 1,14b lesen wir von «einer Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater». Wenn man den Herrn Jesus erkannt hat als den eingeborenen Sohn des Vaters, dann erkennt man in dem Sohn auch den __________________ und seine __________________ 12. Was tat der Herr Jesus? (Johannes 5,19; 6,38): _________________________________ ____________________________________________________________________________ 13. Was redete der Herr Jesus? (Johannes 17,8a): __________________________________ ____________________________________________________________________________ Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass wir hinter allen Worten, Taten und Gedanken des Herrn Jesus den Vater sehen dürfen? 14. Was kann Jesus darum zu Philippus sagen? (Johannes 14,9b): _____________________ ____________________________________________________________________________ 15. Was ist wohl darunter zu verstehen, wenn Jesus in Johannes 14,11 sagt, dass Er in dem Vater ist und der Vater in Ihm ist? _______________________________________________ ____________________________________________________________________________ 16. Wen haben die Kinder im Glauben bereits erkannt? (1. Johannes 2,14 [alte Elberfelder-Übersetzung Vers 13]):_________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ 17. Und wen haben die Väter erkannt? (1. Johannes 2,13 und 14): _____________________ ____________________________________________________________________________ |
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| Letzte Änderung am 25.12.2007. | |||