Der gute Hirte  
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Ich bin der gute Hirte (Johannes 10,11.14)

Viele Männer Gottes im Alten Testament waren Hirten: Abel, Abraham, Isaak, Jakob, David, Amos. Das Bild des Hirten wird im Alten Testament von Gott oft benutzt, wenn Er seine Fürsorge für sein Volk darstellen will. Die bekannteste diesbezügliche Stelle im Alten Testament ist sicher der 23. Psalm, wo es heisst: «Der Herr ist mein Hirte». Im Neuen Testament wird uns der Herr als Hirte vor allem im 10. Kapitel des Johannesevangeliums vorgestellt.

1. Von wem spricht Jakob prophetisch im Segen, den Joseph von ihm empfängt? 1. Mose 49,24b: _____________________________________________________________________

2. Was prophezeit Micha den Königen von Israel und Juda? 1. Könige 22,17a; 2. Chronika 18,16a: _____________________________________________________________________

3. Wie beschreibt der Herr Jesus die Volksmengen, über die Er innerlich bewegt ist? Matthäus 9,36; Markus 6,34: ____________________________________________________________

4. Im 34. Kapitel des alttestamentlichen Propheten Hesekiel rechtet Gott mit denen, die sich um sein Volk hätten kümmern sollen, aber nur an sich selbst gedacht haben. Was haben diese bösen Hirten nicht getan? Hesekiel 34,3.4: _________________________________________ ____________________________________________________________________________

5. Was haben die bösen Hirten getan? Hesekiel 34,3.4.8: _____________________________ ____________________________________________________________________________

6. Wer will der Hirte des Volkes sein und was will dieser Hirte tun? Hesekiel 34,11-16: ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

7. In Hesekiel 34,11 stellt sich der Herr selbst als der Hirte seines Volkes dar. In Hesekiel 34,23 ist es der König David. Wenn wir diese beiden Schriftstellen einander gegenüberstellen, sehen wir etwas von dem wunderbaren Geheimnis der Person des Herrn Jesus. Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und machen Sie sich einige Gedanken darüber. Vielleicht können Sie etwas darüber aussagen. ___________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

8. Zu welchen Schafen war der Herr Jesus ursprünglich gesandt worden? Matthäus 10,6; 15,24: ____________________________________________________________________________  

9. Die Schafe in Israel zerfielen in zwei Herden. Worin unterscheiden sich diese beiden Herden in ihrem Verhalten? Johannes 10,3.4; Johannes 10,26: _______________________________ ____________________________________________________________________________

Aus den bei Frage 8 angeführten zwei Stellen (Matthäus 10,6 und 15,24) geht unmissverständlich hervor, dass der Herr Jesus eigentlich zu den Schafen des Hauses Israel gesandt war. Doch verschiedene Begebenheiten in seinem Leben, so z.B. die Heilung des Knechtes des römischen Hauptmanns (Matthäus 8,5-13) und die Heilung der Tochter der kananäischen Frau (Matthäus 15,21-28) deuten darauf hin, dass die Gnade des Herrn für alle Menschen da ist, auch für die Heiden. Wohl verhielt sich der Herr dem Hilferuf dieser heidnischen Frau gegenüber scheinbar gleichgültig. Sie sprach Ihn als «Sohn Davids» an. Als Sohn Davids konnte er nicht auf sie eingehen, denn als solcher war Er für Israel gekommen. Aber Er war auch der «Heiland der Welt», der in Gnade gekommen war und Ausdruck der Liebe Gottes ist. Sobald sich der Glaube an diese Liebe wendet, die sich über alle Unterschiede in der Volkszugehörigkeit erhebt, empfängt er von dem Gott der Gnade das, was der Herr Jesus als «Sohn Davids» einer kananäischen Frau nicht geben konnte. Als Heiland der Sünder weist der Herr keinen zurück, der zu Ihm kommt, vorausgesetzt, dass dieser den Platz eines verlorenen Sünders einnimmt.

10. Wer sind die «anderen Schafe, die nicht aus diesem Hofe sind»? (Johannes 10,16): ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

11. Im Alten Testament haben viele Schafe stellvertretend ihr Leben für Menschen lassen müssen. Aber was tut der «gute Hirte»? (Johannes 10,11): ___________________________ ____________________________________________________________________________

Auch David war als guter Hirte bereit, sein Leben für die Schafe einzusetzen, als er dem Bären und dem Löwen gegenüberstand (1. Samuel 17,37), aber er hat das Leben nicht lassen müssen. Wohl aber Jesus, unser guter Hirte. Wir wissen, dass sein stellvertretendes Opfer die Grundlage unseres ewigen Heils ist.

12. Welche drei wunderbaren Dinge sichert der gute Hirte seinen Schafen zu? (Joh. 10,28):

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13. Was meint der gute Hirte, wenn Er sagt: «Ich kenne die Meinen»? Johannes 10,14.27: (Wer die Elberfelder Übersetzung besitzt, möge die Fussnote zu Vers 14 beachten!): ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________

Welch ein wunderbarer Ausdruck: «die Meinen». Wie wichtig wir unserem guten Hirten sind, erkennt man auch in dem herrlichen Gebet zu seinem Vater in Johannes 17, wo Er wiederholt von denen spricht, die sein sind. Und diese liebt Er bis ans Ende, bis aufs äusserste (Johannes 13,1).

In Johannes 10 lesen wir zweimal vom «guten Hirten». Hebräer 13,20 spricht vom «grossen Hirten» und 1. Petrus 5,4 vom «Erzhirten». Lesen Sie dazu die beiden Artikel «Der gute Hirte» sowie «Der gute, der grosse und der Erzhirte der Schafe» unter Beilagen.

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  Letzte Änderung am 25.12.2007.