Die Erstingsgarbe  
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Die Darbringung der Erstlingsgarbe (Verse 9 – 14)

Wir haben in der ersten Lektion gesehen, dass einige Feste direkt mit den verschiedenen Ernten in Israel in Verbindung standen. Nun, die Darbringung der Erstlingsgarbe geschah zu Beginn der gesamten Erntezeit.

1.  Wann sollte es im Gegensatz zu den ersten beiden Festen erstmals gefeiert werden?

3. Mose 23,10:_______________________________________________________________
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2.  Warum konnte es erst dann gefeiert werden?___________________________________
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3.  Was wurde in Israel zuerst geerntet?

2. Mose 9,31.32; Ruth 1,21 und 2,23; 2. Sam. 21,9:_________________________________ ___________________________________________________________________________

4.  Wann sollte die Garbe dargebracht werden?

2. Mose 23,11:_______________________________________________________________ ___________________________________________________________________________

5.  Welcher Sabbat ist hier gemeint? _____________________________________________
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Da das Fest der ungesäuerten Brot sieben Tage dauerte, war darunter genau ein Sabbat. Am Tag, der diesem Sabbat folgte, wurde die Garbe dargebracht.

Auch die Darbringung der Erstlingsgarbe geschah also im ersten Monat, der „Abib“ heißt, was übersetzt „grüne Ähren“ bedeutet. Je nach Witterung konnte es sein, dass die Gerste noch nicht ganz reif war, ganz sicher war es der Weizen noch nicht, da er später reift (2. Mose 9,32).

Bevor wir weiter auf Einzelheiten dieses Tages eingehen, wollen wir zuerst einmal klären, was die geistliche, prophetische Bedeutung dieser Handlung ist.

6.  Was meint Johannes der Täufer, wenn er von dem Herrn Jesus sagt, dass er seinen Weizen in seine Scheune sammeln wird?

Matth. 3,12: _________________________________________________________________
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Auch an vielen anderen Stellen im Neuen Testament wird die Frucht des Feldes mit Menschen verglichen. Nun gibt es Frucht, Erstlinge der Frucht, und es gibt die Garbe der Erstlinge. Mit den Erstlingen der Frucht wollen wir uns in der nächsten Lektion beschäftigen, mit der allgemeinen Frucht erst gegen Ende des Kurses. Jetzt geht es um die Garbe der Erstlinge oder den Erstling.

7.  Was versteht die Schrift unter dem Erstling der Entschlafenen?

1. Kor. 15,20:________________________________________________________________
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8.  Drei Verse weiter in diesem Kapitel finden wir eine bedeutsame Reihenfolge:

  • der Erstling, Christus
  • dann die, die des Christus sind
  • dann das Ende

Was wird damit gemeint?

1. Kor. 15,23.24:_____________________________________________________________
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9.  In den beiden folgenden Stellen finden wir ein dem Ausdruck «Erstling» entsprechendes Wort in Bezug auf die Auferstehung des Herrn Jesus. Welches?

Kol. 1,18 und  Offb. 1,5:_______________________________________________________

Das ist also die Bedeutung der Erstlingsgarbe, es ist Christus, der Erstling, der Erstgeborene aus den Toten, bzw. der Erstgeborene der Toten.

Nun verstehen wir auch, warum die Darbringung der Erstlingsgarbe am Sabbat nach dem Passah geschah. Der Herr Jesus starb am 14. des ersten Monats, am Tage des Passahs an einem Freitag. Am 15. begann das Fest der ungesäuerten Brote. In diesem Jahr fiel der Beginn auf einen Samstag, das heißt, einen Sabbat, der deswegen auch groß genannt wird (Joh. 19,31). Am Tag nach dem Sabbat, dem ersten der Woche, ist der Herr aus den Toten auferstanden. Wie genau sind doch die Vorbilder des Alten Testaments!

10. Nun wollen wir uns den Einzelheiten der Vorschriften für diesen Tag und ihrer Bedeutung zuwenden. Wem sollte die Garbe gebracht werden und was sollte damit geschehen?

3. Mose 23,10,11:____________________________________________________________
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Ein Opfer weben heißt, das Opfer auf den Händen haltend vor Gott hin- und herbewegen, um so auszudrücken, dass das Dargebrachte Ihm gehört, auch wenn es nicht auf dem Altar in Rauch aufgeht. Das Wort (tenupha = weben, schwingen) geht auf die Hin- und Herbewegung des Weberschiffchens zurück.

Wenn die Schrift in Bezug auf die Auferstehung Ihn den Erstgeborenen nennt, so hat Gott Ihm auch hierin den Vorrang verliehen. Dürfen wir Ihn nicht auch in dieser Herrlichkeit anbetend vor den Vater bringen? Ihn, der von sich selbst sagt: «Und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades» (Offb. 1,18). In einem Lied heißt es: «Jesus lebt, er hat gesiegt, wer kann seinen Ruhm verkünden?»

11. Das Weben der Erstlingsgarbe geschah zum Wohlgefallen des Volkes. Welche Segnung ist für uns mit der Auferstehung Christi verbunden?

Röm. 4,25:__________________________________________________________________
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12. Was musste neben der Garbe an diesem Tag Gott auch noch dargebracht werden?

3. Mose 23,12.13: ____________________________________________________________
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Tod und Auferstehung des Herrn Jesus gehören eng zusammen. Nachdem die ersten Christen anfangs täglich das Brot gebrochen hatten (Apg. 2,46), haben sie es später an jedem ersten Tag der Woche getan (Apg. 20,7). Wir dürfen am Tag seiner Auferstehung seinen Tod verkünden.

13. Das einjährige Lamm wurde als Brandopfer dargebracht. Welche Seite des Werkes Christi wird im Brandopfer (3. Mose 1) vorgestellt?___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________

14. Bei den vom Gesetz vorgeschriebenen Brandopfern musste stets auch ein Speisopfer sowie ein Trankopfer dargebracht werden (siehe 4. Mose 28). So auch hier. Wovon spricht das unblutige Speisopfer (siehe 3. Mose 2)?___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________

15. Ein Speisopfer bestand aus Feinmehl und Öl. Was ist die Bedeutung dieser beiden Bestandteile?___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________

16. Das Trankopfer bestand aus Wein. Welche bildhafte Bedeutung hat Wein?

Richter 9,13; Psalm 104,15:____________________________________________________
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Der Herr Jesus hat Gott nicht gezwungenermaßen gedient, sondern mit Freuden. Es war seine Speise, den Willen des Vaters zu tun (Joh. 4,34).

Die Garbe, das Brandopfer, das Speisopfer, das Trankopfer, alles dieses wurde Gott an diesem Tage dargebracht. Wir haben gesehen welche verschiedenen Herrlichkeiten der Person Christi darin vorgestellt werden. Ist auch unsere Anbetung so reichhaltig?

17. Die letzte Anweisung für diesen Tag der Darbringung der Garbe der Erstlinge zeigt, dass Gott nicht nur seinen Teil beansprucht, sondern dass er auch zuerst seinen Teil haben muss. Was durften die Israeliten vor der Darbringung der Garbe nicht tun?

3. Mose 23,14:_______________________________________________________________
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Gemeint ist hier natürlich Brot, das aus Getreide der neuen Ernte gemacht war, ebenso die Körner und das Gartenkorn der neuen Ernte. Das Gartenkorn wuchs im Garten, direkt vor dem Haus. Wie groß war die Versuchung, davon schon mal etwas zu nehmen! Aber nein, Gott gehörte das erste Teil. Spricht das nicht zu unseren Herzen?

18. Welche schwere Sünde der Söhne Elis wird in folgendem Vers beschrieben?

1. Sam. 2,15.16: _____________________________________________________________
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Im Buch Maleachi musste Gott seinem Volk vorwerfen, dass sie minderwertige Opfer brachten. Das Beste behielten sie für sich. Wie ist das bei uns?

Diese ganze Verordnung sollte eine ewige Satzung sein. 25 Mal spricht Gott im Gesetz von einer ewigen Satzung, 4 Mal allein in 3. Mose 23.

Wir stehen nicht unter Gesetz, aber die Gebote des Herrn für uns haben auch eine andauernde Gültigkeit. Wie viele glauben sich über Gebote des Herrn hinwegsetzen zu können, indem sie sagen, dass diese Gebote zeit- und kulturgebunden seien. In unseren Tagen, die stark von der Emanzipation geprägt sind, werden vor allem Gebote, die der Herr der gläubigen Frau gegeben hat, missachtet. Wollen wir das Wort des Herrn bewahren?

Die Darbringung der Erstlingsgarbe war vor allem ein Ausdruck der Dankbarkeit für den Segen den Gott mit der neuen Ernte schenkte. Wollen auch wir unserm Gott und Vater immer wieder für alles danken, was er uns geschenkt hat in Ihm, dem gestorbenen, auferstandenen und verherrlichten Herrn.

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  Letzte Änderung am 12.04.2008.