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| Das Fest der Wochen | |||
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Das Fest der Wochen (Verse 15 – 22)Die ersten drei Feste fanden innerhalb von 8 – 9 Tagen im ersten Monat statt. Das vierte Fest folgte in einem gewissen zeitlichen Abstand. 1. Wie viele Tage nach der Darbringung der Erstlingsgarbe fand dieses Fest statt? 3. Mose 23,15.16:____________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ 2. An welchem Wochentag wurde das Fest der Wochen (4. Mose 28,26) begangen? 3. Mose 23,16:_______________________________________________________________ Der Name «Wochenfest» leitet sich vom zeitlichen Abstand von sieben Wochen vom Fest der Darbringung der Erstlingsgarbe ab. 3. Wenn wir uns klar machen, dass das Wort „Pfingsten“ eine Übersetzung des griechischen Ausdrucks „pentekoste = der fünfzigste“ ist, wovon ist dann diese jüdische Festtag ein Vorbild, und was geschah bei seiner Erfüllung? Apg. 2,1-4:__________________________________________________________________ Den drei jüdischen Festtagen:
entsprechen die in weiten Teilen der Christenheit begangenen Feiertage
Wir wollen aber lieber an die wunderbare Erfüllung dieser drei jüdischen Vorbilder denken: Den Tod des Herrn, die Auferstehung des Herrn und die Niederkunft des Heiligen Geistes. Welch gewaltige Ereignisse sind dies! Wie wunderbar aber auch, dass Gott dies schon lange vorher in den jüdischen Festtagen wie in einem Schatten dargestellt hat! 4. Es ist eigentümlich, dass es in 3. Mose 23,15.16 zweimal heißt, dass sie die Tage zählen sollen. Es hätte ja auch einfach das Datum angegeben werden können. Was hat dies wohl für eine Bedeutung im Zusammenhang mit folgendem Vers? Luk. 24,49:__________________________________________________________________ 5. Was sollte an diesem Tag dargebracht werden? 3. Mose 23,17:_______________________________________________________________ Das Feinmehl, aus dem die Brote zubereitet wurden, war aus Weizen der neuen Ernte gemahlen worden. Auch hier handelt es sich also um ein Erntedankfest. 6. Was stellen die beiden Webebrote dar, wenn man bedenkt, dass am Tag der Erfüllung dieses Vorbildes der Heilige Geist auf die Erde kam? Joh. 12,24; 1. Kor. 12,13; 1. Kor. 10,17:__________________________________________ 7. Warum waren es zwei Brote? 1. Kor. 12,13; Eph. 2,14-16:____________________________________________________ Wenn es auch zwei Brote waren, so bildeten sie doch ein Speisopfer (3. Mose 23,16), so wie es nicht eine Versammlung der Juden und eine der Heiden gibt, sondern nur eine Versammlung, bestehend aus Juden und Heiden. 8. Weil die Webebrote, wie oben schon erwähnt, aus Weizenmehl der neuen Ernte zubereitet waren, wird es ein neues Speisopfer genannt. Was bedeutet der Ausdruck neu im Zusammenhang mit Eph. 2,15:___________________________________________________________________ Die Versammlung Gottes ist nicht eine Fortführung Israels unter veränderten Bedingungen, sondern eine völlig neue Schöpfung. 9. Woher sollten die Webbrote gebracht werden? 3. Mose 23,17:_______________________________________________________________ Nun, wenn aus allen Wohnungen Webebrote gebracht worden wären, so wäre dies eine sehr große Menge gewesen, aber der Priester webte doch nur zwei Brote. Aber vielleicht spricht der Ausdruck «aus den Wohnungen» von den Häusern der Gläubigen (Apg.16,15.34; 18,8; 1. Kor. 1,16 und andere Stellen). Auch beim Passah war es ja ein Lamm für ein Haus. Gott will immer das ganze Haus erretten. 10. Welche Mehlmenge sollte für jedes Brot verwendet werden? 3. Mose 23,17:_______________________________________________________________ «Zwei» ist die Zahl des vollständigen und ausreichenden Zeugnisses (5. Mose 17,6; 2. Kor. 13,1). Die Versammlung ist jetzt das Zeugnis der Wahrheit Gottes auf der Erde (1.Tim. 3,15). 11. Nun kommt eine Aussage, die uns bei einem Speisopfer vielleicht überrascht. Wie sollten die Brote gebacken werden? 3. Mose 23,17:_______________________________________________________________ 12. Wovon ist Sauerteig ein Bild (siehe Lektion 5)?___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ Aber wenn wir daran denken, dass dieses Speisopfer nicht ein Bild vom Herrn Jesus ist – das könnte niemals sein, denn Sünde ist nicht in Ihm – sondern von der Versammlung, so verstehen wir, warum diese Brote mit Sauerteig bereitet wurden. 13. Wenn in Ihm keine Sünde ist, was sagt dann Gottes Wort von uns? 1. Joh.1,8: __________________________________________________________________ 14. Aber wenn die Bote gebackenen sind, ist die Wirkung des Sauerteigs zum Stillstand gekommen. Wovon spricht dies in bildhafter Weise? Röm. 6,2.10.11:______________________________________________________________ Müssen wir uns nicht immer wieder wundern, wie genau diese Bilder im Alten Testament sind: zwei Brote – von zwei Zehntel Feinmehl – gesäuert – gebacken? Und nun die neutestamentliche Bedeutung: Die Versammlung setzt sich zusammen aus Judenchristen und Heidenchristen – das Zeugnis der Wahrheit in dieser Welt – bestehend aus Menschen, in denen noch die Sünde ist – die sich aber der Sünde für tot halten. 15. Diese Brote werden Erstlinge genannt. Im Neuen Testament schreibt Jakobus von einer gewissen Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe. Was meint er damit? Jak. 1,18:___________________________________________________________________ 16. Darum erhält auch die Versammlung im Hebräerbrief einen besonderen Namen. Hebr. 12,23:_________________________________________________________________ Röm. 8,23:__________________________________________________________________ 18. Diese Erstlingsbrote waren für den Herrn. Wem gehört die Versammlung? Matth. 16,18:________________________________________________________________ Apg. 20,28:__________________________________________________________________ 19. Neben den Webebroten mussten Brandopfer dargebracht werden. Welche und wie viele? 3. Mose 23,18:_______________________________________________________________ Es sind also insgesamt 10 Brandopfer. Die Zahl 10 spricht von der Verantwortung des Menschen gegenüber Gott (10 Gebote). Der Herr Jesus hat dieser Verantwortung ganz und gar entsprochen. Er hat auf dem Kreuz Gott völlig verherrlicht. In dem Wert dieses seines Opfers steht die Versammlung vor Gott. 20. Wodurch hat Gott sich die Versammlung erworben? Apg. 20,28:__________________________________________________________________ 21. Welche Opfer wurden neben den Brandopfern noch dargebracht? 3. Mose 23,19:_______________________________________________________________ Der Ziegenbock ist das typische Sündopfer (vergl. 3. Mose 4,23; 9,3; 16,5; 4 Mose 7 und viele weitere Stellen). Die Versammlung Gottes besteht aus solchen, die einst verlorene Sünder waren, und für diese musste der Herr Jesus auch das Sündopfer stellen. 22. Es wurde nur ein Ziegenbock dargebracht. Was lesen wir in Hebr. 10,14?:________________________________________________________________ 23. Es wurden zwei Lämmer als Friedensopfer dargebracht. Zwei ist die Zahl des ausreichenden Zeugnisses (5. Mose 17,6; 19,5; Matth.18,16; Joh. 8,17; 2. Kor. 13,1) Wodurch haben wir Frieden mit Gott? Röm. 5,1; Kol. 1,20.21:________________________________________________________ Aber nicht nur der Friede mit Gott beruht auf dem Opfer des Herrn Jesus, sondern auch welcher Friede? Eph. 2,13-17:________________________________________________________________ 24. Der Priester sollte die beiden Lämmer sowie die Brote vor dem Herrn weben. Was tat der Priester dabei und wozu sollte das dienen? 3. Mose 23,20a:______________________________________________________________ 25. Das Gewebte ist dem Herrn heilig für den Priester. Was bedeutet das? 3. Mose 23,20b:______________________________________________________________ Vom normalen Friedensopfer bekam der Priester den rechten Schenkel und die Brust, von diesem aber alles, bis auf das Fett, welches grundsätzlich Gott gehörte. Auch für uns darf Christus als Friedensopfer und die Versammlung, wie Gott sie in Christus sieht, geistliche Speise sein. Aber zuvor sollten wir beides vor Gott in Anbetung «weben». 26. Das Fest der Wochen ist das zweite Fest nach dem Fest der ungesäuerten Brote, zu dem jeder männliche Israelit vor dem Herrn erscheinen musste (5. Mose 16,16). Was war folgerichtig auch an diesem Tag untersagt? 3. Mose 32,21:_______________________________________________________________ 27. Und eine heilige Versammlung sollte ausgerufen werden. Gott wollte sein Volk um sich versammeln. Was durften sie tun? 5. Mose 16,10:_______________________________________________________________ Kommen wir auch so vor unsern Gott und Vater? 28. Welchen Charakter trug dieses Fest? 5. Mose 16 14:_______________________________________________________________ Haben wir noch Zusammenkünfte, die von einer innigen Freude gekennzeichnet sind? 29. Nun kommt eine Verordnung, die man wohl nicht im Zusammenhang mit der Beschreibung der Feste des Herrn erwartet hätte. Welche? 3. Mose 23,22:_______________________________________________________________ Wir finden dieses Gebot noch in 3. Mose 19,9.10 und sehen im Buch Ruth dessen praktische Verwirklichung. 30. Aber was soll die Verordnung im Zusammenhang der Feste? Eine erste Antwort finden wir vielleicht im Vergleich von 5. Mose 16,10 und 3. Mose 23,22 mit Hebr. 13,15.16:______________________________________________________________ Aber dieses Gebot zugunsten der Armen hat wohl auch eine prophetische Bedeutung. Wenn wir uns daran erinnern, dass das Fest der Wochen prophetisch auf den Tag der Pfingsten hinweist, als aus dem Überrest damaliger Tage die Versammlung gebildet wurde, so sind die Gläubigen der damaligen Tage vorgebildet in dem schon geernteten Getreide, aus dem auch die Webebrote bereitet worden sind. Das, was auf dem Feld stehen geblieben ist, stellt den gläubigen Überrest künftiger Tage dar, der ins tausendjährige Reich eingehen wird. Wenn das die richtige prophetische Deutung ist, wovon ich überzeugt bin, wollen dann nicht auch wir mit dem Apostel Paulus ausrufen: O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Röm. 11,33-36. |
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| Letzte Änderung am 12.04.2008. | |||