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Jesus Christus und die SchriftenDer Herr Jesus hat in seinen Gesprächen mit den Juden die Autorität der Schriften nie zur Diskussion gestellt, im Gegenteil. Er warf ihnen ihre unvollständige Kenntnis der Schrift vor und wies sie darauf hin, dass sie sich ihrer Autorität nicht unterwarfen. Die Art und Weise, wie Christus über die Schrift spricht, lässt deutlich erkennen, dass Er das gesamte Alte Testament von A bis Z als vollkommen gewiss hinstellt. Dem wollen wir nun nachgehen, indem wir betrachten, wie Jesus Christus die Schriften benutzt. 1. Was antwortet der Herr Jesus den Pharisäern, als diese Ihn fragen, ob es erlaubt sei, eine Frau aus jeder Ursache zu entlassen? (Matth. 19,4) ___________________________________ _____________________________________________________________________________ Das ist ein deutlicher Hinweis auf 1. Mose 1 Vers __________ 2. Darauf lesen wir in Matth. 19,5: ________________________________________________ _____________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________ Das ist ein Zitat aus 1. Mose 2, nämlich Vers __________ . Damit werden alle Theorien zerschlagen, die unsere Schulkinder verarbeiten müssen, in 1. Mose 1 und 1. Mose 2 seien zwei unterschiedliche und sich widersprechende Schöpfungsgeschichten zusammengefügt worden. 3. Sehr wichtig ist auch der Schluss von Matth. 19,8, wo der Heiland sagt: …von ____________ _____________________________________________________________________________ Am Anfang desselben Verses bezieht sich der Herr auf Mose, der es den Israeliten wegen ihrer Hartherzigkeit gestattet hatte, ihre Frauen zu entlassen. «von Anfang an aber», sagte der Herr darauf, «ist es nicht so gewesen». Gott hatte die Menschen als «Mann und Frau» erschaffen, damit sie als Ehepaar auf der Erde für immer vereint seien. Was Mose den Juden erlaubte, war nicht nach dem ursprünglichen Plan Gottes, sondern hatte seine Ursache in der abtrünnigen Haltung Israels. 4. Wenn der Herr über die Ankunft des Sohnes des Menschen spricht, vergleicht Er diese Tage mit den Tagen ____________ (Matthäus 24 ab Vers 37). Im gleichen Zusammenhang erwähnt Er das Gericht der ____________________, das «alle wegraffte» (Vers 39). Die Mitteilungen des Alten Testaments darüber sind also vollkommen wahr und gewiss. 5. Auf gleiche Weise unterstreicht der Herr mit dem, was Er sagt, die Richtigkeit dessen, was in 1. Mose 19 über den Untergang von _________________ mitgeteilt wird (Lukas 17,28-32) und das Ereignis mit der Frau von ____________ . Das gilt genauso für die Geschichte von David in Nob, wie Matthäus 12, Verse __________ sehen lässt; ebenso auch von dem Besuch der _______________________________ bei Salomo (Matthäus 12,42). 6. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Art und Weise, wie der Herr über Jona spricht. Wir lesen in Matthäus 12,40: «Denn so wie _____________________________________________ ___________________________________________________ so wird der Sohn des Menschen ___________________________________________________________________________ .» Obige Aussage wirft ein Problem auf. Wenn Jesus am Freitagnachmittag begraben worden ist und am dritten Tag auferstanden ist, wie kann man dann sagen, dass er drei Tage und drei Nächte im Grab verbrachte? Das lässt sich folgendermassen erklären: nach der jüdischen Zeitrechnung zählt jeder Teil eines Tages und einer Nacht als ein vollständiger Zeitraum, d.h. die Juden rechneten stets einen vollen Tag, auch wenn er nur angebrochen oder nicht ganz verflossen war. 7. Der Herr spricht in Matthäus 12,39 über «das ________________________ Jonas». Viele halten die Geschichte von Jona im Fischbauch für eine Legende oder ein Märchen. Kann man etwas, das der Herr als «Zeichen» benützt, für eine Legende oder ein Märchen halten? Gewiss nicht! 8. Wer auf Grund von scheinbar logischen Überlegungen nicht glauben will, dass Jona im Fisch gewesen ist und das überlebt hat, der kann genauso wenig glauben, dass Jesus Christus am ________ Tag aus dem ___________________________________ ist. Denn das ist ein noch viel grösseres Wunder. Und wer das Letzte nicht glaubt, der rüttelt an den Grundsätzen unseres Glaubens. Denn wenn Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist _____________________ _______________________ und sind wir noch _______________________________________ (1. Korinther 15,17). 9. Wir könnten noch viele weitere Zitate des Herrn aus dem Alten Testament nennen, doch das Erwähnte scheint uns ausreichend. Stattdessen wollen wir dieser Lektion einige nützliche Ausführungen über Jona angliedern (siehe Beilage 1 «das Zeichen Jonas» und Beilage 2 «Jona und der Fisch»), indem wir glauben, dadurch dem Kursteilnehmer eine Hilfe zu bieten. |
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| Letzte Änderung am 25.04.2008. | |||