Einheit II  
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Die Einheit der Bibel (2)

Die Einheit der Schriften wird ebenfalls besonders klar, wenn wir den Inhalt, das Ziel und die Kraft der Schriften erforschen.

1. Den Hauptinhalt des Alten Testaments betreffend – und das gilt auch für das Neue Testament – lesen wir in Johannes 5,39 ein wichtiges Zeugnis. Der Herr Jesus sagt zu den Juden: «Ihr _________________________________________, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die __________________ zeugen.» Die Bibel ist demnach nicht nur eine Sammlung von lehrreichen und interessanten Büchern, die verschiedene Themen behandeln und von denen jedes für sich stehen könnte. Nein, alle diese Bücher befassen sich mit ein und derselben Person.

2. Alle Schriften haben auch eine Zielsetzung. Wie gibt Römer 15,4 dieses Ziel an? … damit wir ______________________________________________________________________________ ______________________________________________________________________________

Das Ziel der Schriften ist es also, dass wir «die Hoffnung haben».

In die Welt, die seit dem Sündenfall verdunkelt ist, in der der Mensch ohne _____________ und ohne ______________________ lebt (Epheser 2,12b), will Gott durch die Schriften «Hoffnung geben».

3. Den Schriften entspringt auch Kraft. Die Schriften vermögen uns auch weise zu machen zur ______________________, wie wir in 2. Timotheus 3,15 lesen.

4. In Bezug auf die Einheit und den Inhalt der Bibel werden wir die Prophezeiungen untersuchen, die den Herrn Jesus betreffen. Die erste Voraussage finden wir in 1. Mose 3,15, die den kommenden Erlöser folgendermassen andeutet: «ihrem (ihrer) _______________ (von Eva).» Und das Neue Testament lässt uns sehen, dass der Herr Jesus auf ganz besondere Art und Weise Same (Nachkomme) der Frau ist. Er ist nämlich der Sohn von Maria, aber nicht von ____________________.

5. Als Noah aus seinem Rausch erwacht, verflucht er __________________, den Sohn von Ham. Er fährt dann fort: «Gepriesen sei der ______________, der Gott ____________» (1. Mose 9,26). Das zeigt deutlich, dass Gott sich besonders mit den Nachkommen Sems beschäftigen wird.

6. Schlagen wir 1. Mose 22,18 auf, dann sehen wir, dass der Messias zu den Nachkommen von ________________________ gehören wird. In Matthäus 1,1 wird dann auch gesagt: «Buch des Geschlechts Jesu Christi, _____________________________________ Abrahams.»

7. Der Kreis wird jedoch noch enger gezogen, denn Jakob sagt voraus, dass das Zepter von ________________ nicht weichen wird, bis _________________ kommt (1. Mose 49,10). Der Schreiber des Hebräerbriefes bestätigt die Erfüllung dieser Tatsache. Er schreibt: «Denn es ist offenbar, dass ________________________________________________________________.» (Hebräer 7,14).

8. Im weiteren Verlauf gibt Nathan bekannt, dass der Christus von David abstammen wird (siehe 2. Samuel 7,12 / vgl. Hebräer 1,5). Und Matthäus 1,1 lässt sehen, dass auch diese Weissagung in Erfüllung gegangen ist, denn Christus wird dort genannt: «des ______________ __________________________.»

9. Doch auch das ist noch nicht alles. In einer der vorigen Lektionen sind wir schon still gestanden bei Jesaja 7,14. Welches Zeichen wird da angekündigt? ______________________________________________________________________________ ______________________________________________________________________________

In Matthäus 1 und Lukas 1 finden wir die Erfüllung. In Lukas 1,27 wird Maria eine _______________________ genannt, die ____________________ war mit einem Mann genannt _______________________.

10. Ebenso wurde der Geburtsort vom Herrn Jesus viele hundert Jahre zuvor angekündigt. Laut Micha 5 würde es ___________________________ sein, und Matthäus 2,1 schliesst daran ganz harmonisch an (vgl. Matthäus 2,6).

11. Dass der Messias verachtet werden würde, lesen wir in Jesaja 53 Vers ________. Vers 4 dieses Kapitels spricht über das Heilen der Kranken, welches der Herr tun würde (vgl. Matthäus 8,17). Der Verrat des Herrn wird durch David angegeben in Psalm 41,9 und der Verräterlohn wird in Sacharja 11,12 angegeben mit _________________________________ (vgl. Matthäus 26,15).

12. Wie sich der Herr ausliefern lassen würde, sagt Jesaja mit folgenden Worten voraus: «… wie ein Schaf, das ___________________ ist vor seinen Scherern» (Jesaja 53,7). Die Erfüllung lesen wir in Markus 15 Vers __________.

13. Das Lebensende des Heilands wird in vielen Einzelheiten näher angegeben. Jesaja 50,6 spricht davon, dass Er sein Angesicht nicht verbarg vor _______________________________ ______________________ (vgl. Matth. 27,30). Sein Kreuzestod wird deutlich aus Psalm 22,17 [16]; dort wird gesprochen von durchgrabenen ____________________________. Ebenfalls wird angegeben, dass man Ihm ___________________ zu trinken geben würde (Psalm 69,22 [21]; vgl. Matthäus 27,48).

14. Seine Kreuzigung zwischen ________________________ ( Jesaja 53,12; vgl. Lukas 22,37) Sein Grab bei einem __________________________________ (Jes. 53,9; vgl. Lukas 23,50-53) das Verlosen seiner ______________________________ (Ps. 22,19 [18]; vgl. Johannes 19,24) das Nichtbrechen seiner ___________________________ (Ps. 34,21[20]; vgl. Johannes 19,36) sowie das Durchstechen seiner _________________________(Sacharja 12,10; vgl. Joh. 19,34) werden angekündigt. Diese ganzen Mitteilungen bilden eine harmonische Einheit. Das Neue Testament lässt sehen, wie diese Voraussagen Stück für Stück erfüllt wurden.

15. Achten wir darauf, wie das Heil erworben wird. Auch dabei fällt die Einheit der Schrift auf. In 1. Mose 15,6 steht, dass Gott den ___________________________ Abrahams zur _________________________________ rechnete. Der Prophet Habakuk, der viele Jahrhunderte später lebte, kannte keinen anderen Weg, um Leben zu empfangen, denn er bezeugt (2,4): «Der Gerechte aber ________________________________________________. Und an drei verschiedenen Stellen im Neuen Testament wird dieser Text zitiert, nämlich in Römer 1 Vers _________ Galater 3 Vers _________ und Hebräer 10 Vers __________ (Ende des Kapitels).

Die Schriften zusammen bilden DIE SCHRIFT

 

Literatur: Paul E. Little: «Glauben, warum eigentlich?»

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  Letzte Änderung am 18.03.2010.