Einheit I  
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Die Einheit der Bibel (1)

Obwohl an der Bibel mehr als vierzig Schreiber, Verleger usw. mitgearbeitet haben, und obwohl die sechsundsechzig Bücher, aus denen die Bibel besteht, einen unglaublich vielseitigen Inhalt haben, bildet die Bibel trotzdem eine Einheit. Sie ist mit dem menschlichen Körper zu vergleichen, der aus vielen Gliedern und Organen besteht und trotzdem unverkennbar eine Einheit bildet.

1. Sowohl die Vielseitigkeit der Bibelbücher als auch ihre Einheit werden in der Bibel mit einem bestimmten Ausdruck angegeben. Im Zusammenhang mit dem ersten Aspekt wird von «den Schriften», gesprochen. So sagt der Herr Jesus «Habt ihr nie ____________________________ gelesen?» (Matth. 21,42). Und in Matth. 22,29 steht: «Ihr irrt, indem ihr ___________________ ___________________ noch die Kraft Gottes.»

2. Weiterhin lesen wir in Matth. 26,54 die Frage unseres Heilandes: «Wie sollten denn ____________________________________________, dass es so geschehen muss?» Vers 56 lässt erkennen, dass der Herr dabei besonders an die Schriften der _______________________ _________________ denkt (Siehe auch Markus 14,49). Aus diesen Worten wird deutlich, wie fest und sicher die Dinge sind, die in den Schriften beschrieben sind.

3. Von den Emmausjüngern steht in Lukas 24, dass der Herr

  • ihnen in allen Schriften das __________________________, was ihn betraf (Vers 27)
  • ihnen die Schriften __________________________ (Vers 32)
  • ihnen das Verständnis öffnete, die Schriften zu _______________________ (Vers 45)

4. Von Apollos wird in Apostelgeschichte 18,24b gesagt, dass er ____________________ war in _____________________________; auch, dass er aus den Schriften bewies, «dass _________ _________________________ ist» (Vers 28).

Und Paulus legt laut Apostelgeschichte 17,2 und 3 den Juden aus Thessalonich aus den Schriften dar, «dass der Christus __________________________________________________ _________________________ musste».

Die Juden in Beröa erhalten das Lob, dass «sie _______________________________________ ________________________________________, ob dies sich so verhielte», was Paulus ihnen verkündigte (Apg. 17,11).

5. Den Korinthern, die von einer Irrlehre beeinflusst wurden, stellt Paulus vor, «dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, __________________________________________; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag _____________________ __________________________» (1. Korinther 15,3.4).

6. Dass die Schriften, aus denen die Bibel besteht, von einem ganz anderen Charakter geprägt sind als alle anderen literarischen Produkte, wird deutlich durch den Namen «heilige Schriften». Paulus schreibt, dass das Evangelium Gottes zuvor verheissen wurde durch die Propheten in ________________________________________ (Römer 1,2).

Von Timotheus lesen wir, dass er «von Kind auf _______________________________________ _________________, die imstande sind, weise zu machen zur __________________________» (2. Timotheus Kap. 3 Vers __________ ).

«Heilig» bedeutet «abgesondert»; die heiligen Schriften sind demnach abgesondert von anderen Schriften und dürfen ihnen nicht gleichgestellt werden.

7. Der zweite Aspekt, die Einheit der Bibel, wird klar an dem Ausdruck «die Schrift». Wir müssen allerdings bedenken, dass mit diesem Ausdruck auch eine schriftliche Mitteilung gemeint sein kann. Meistens wird dann von «Aufzeichnung» gesprochen. So lesen wir in Jesaja 38,9: «_______________________________________________________________________.»

8. Daneben wird der Ausdruck «Schrift» benutzt, um damit die heiligen Schriften anzugeben. Dabei werden drei Möglichkeiten unterschieden. Erstens kann auf einen bestimmten Text aus den Schriften hingewiesen werden. So lesen wir in Markus 12,10: Habt ihr nicht auch ______________________________________________________________________________ ______________________________________________________________________________

9. Zweitens wird «Schrift» benutzt, wenn an ein Zeugnis aus dem Alten Testament gedacht wird, ohne dass aus dem Text zitiert wird. Ein Beispiel dazu liefert uns Johannes 17, Vers ____: «damit die _____________________ erfüllt würde» und Johannes 20 Vers ____: «Denn sie kannten die _____________________ noch nicht, dass er aus den Toten auferstehen musste.» (Siehe auch Johannes 7,38 und 1. Timotheus 5,18).

10. Dass die Juden diesen Ausdruck «Schrift» ebenfalls so benutzten, wird deutlich aus Johannes 7,42. Ihre Äusserung lässt erkennen, dass sie nicht wussten, dass Jesus von Nazareth in ____________________________ geboren wurde.

11. Drittens wird dieser Ausdruck im allgemeinen Sinn benutzt, auf dieselbe Art wie wir über «die Bibel» sprechen. In diesem Sinn steht in Johannes 2,22 über die Jünger: «… und sie glaubten ______________________ und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.»

Auch in Johannes 10,35 ist das so. Dort lesen wir: «… und ______________________ kann nicht aufgelöst werden.»

12. Der Apostel Paulus benutzt den Ausdruck «Schrift» auf eine ganz eigene Art. Er stellt die Schrift als eine Person vor, die «voraussah» und die «alles unter die Sünde eingeschlossen hat». Siehe Galater 3 Vers _________ und __________. (vgl. Römer 9,17).

13. Dass die vielen Schriften zusammen «die Schrift» bilden, hängt damit zusammen, dass sich hinter den vielen Schreibern ein Schreiber verbirgt. Die «heiligen Männer Gottes» wurden nämlich getrieben vom ______________________________ (2. Petrus 1,20.21).

14. Welche Worte aus 2. Timotheus 3,16 geben diese Inspiration auch an? ______________________________________________________________________________

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  Letzte Änderung am 28.02.2010.