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Müssen wir alles was in der Bibel steht, wörtlich nehmen?Beinhaltet das Zeugnis, dass die Bibel das unfehlbare, vollkommen zuverlässige Wort Gottes ist automatisch, dass alles was in der Bibel steht wahr ist, und jede Aussage in der Bibel wörtlich genommen werden muss? Es mag einigen seltsam in den Ohren klingen, dass wir beide Fragen mit «nein» beantworten. Diese Lektion wird zeigen, was wir damit meinen. 1. Erschrecken Sie nicht! In der Bibel stehen klare Lügen. In 1. Mose 3,5 steht nämlich die Lüge, wenn der Mensch von Baum der Erkenntnis esse, würde er sein wie _________________, erkennend ______________________________. Wer hat diese Lüge ausgesprochen? ______________________ 2. Welche beiden Unwahrheiten stehen in 2. Könige 5 ab Vers 20?
3. Nicht alles, was in der Bibel steht, wurde demnach von Gott ausgesprochen. Trotzdem ist es so, dass solche Mitteilungen auch unter der Leitung von Gottes Geist niedergeschrieben wurden und deshalb vollkommen zuverlässig sind. Wir können uns also darauf verlassen, dass sich der Sündenfall im Garten Eden genauso abgespielt hat, wie er in 1. Mose 3 wiedergegeben wird; und dass der Knecht _____________________ seinem Meister _________________ und dem Heerobersten __________________ die in Frage 2 gemeinten Unwahrheiten vortäuschen wollte. 4. Genauso wichtig ist es zu unterscheiden, ob in der Bibel etwas wörtlich gemeint wird oder nicht. Als Beispiel dazu der Ausspruch von Josua in Josua 10 Vers __________: «Sonne, stehe still in ________________; und du, Mond, _______________________ .» Als Galilei entdeckte, dass nicht die Sonne sich um die Erde drehte, sondern – genau umgekehrt – die Erde, sich um sich selbst drehend, eine Bahn um die Sonne zieht, wurde er vom Papst und den protestantischen Theologen als Ketzer verschrien. Man nahm nämlich diese Aussage stur wörtlich und meinte, die Bibel lehre, dass die Sonne sich um die Erde dreht. 5. Diesen Fehler hätte man leicht vermeiden können. Die Bibel selbst macht uns deutlich, dass die Bibelsprache in solchen Beschreibungen nicht wissenschaftlich, genau wörtlich gemeint ist. Wir lesen nämlich in Apostelgeschichte 27,27, dass die Matrosen meinten, dass «____________ ____________________________________________» Hat man auf Grund dieses Textes daran gezweifelt, dass sich ein Schiff dem Land nähert? Niemand wird auf die Idee gekommen sein, das Land nähere sich dem Schiff. 6. Der grosse Fehler der heutigen Theologie ist jedoch, dass sie nicht-wörtlich als nicht-historisch, als nicht-zuverlässig auffasst. In dem Fall wäre bei Josua nichts Besonderes geschehen. Josua 10,14 sagt allerdings, dass kein Tag war wie __________________________ ______________________________________________________________________________ 7. Jetzt noch einige Beispiele aus dem Mund des Herrn Jesus persönlich. Wenn Er Nikodemus sagt, dass «ein Mensch von neuem geboren werden muss», meint dieser, das beziehe sich auf die natürliche Geburt, während der Herr es geistlich meint (Johannes 3,3). Die Frau aus Samaria fasst die Aussage des Herrn: «Wer irgend aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit» (Johannes 4,14) auch wörtlich auf, denn sie sagt: Herr gib mir dieses _______________, damit mich nicht _______________ und ____________________________________________. 8. In den vorigen Lektionen haben wir uns schon einmal mit Lukas 22,36 beschäftigt. Der Heiland sagt dort, dass jemand, der kein Schwert hat, sein Kleid verkaufen und sich ein Schwert anschaffen soll. Die Jünger haben dabei wörtlich an eine solche Waffe gedacht, denn sie sagen: «Herr, siehe _________________________________________.» Petrus benutzt später eins der beiden. Was sagt der Herr jedoch in Matth. 26 Vers __________? ______________________________________________________________________________ ______________________________________________________________________________ Hieraus wird klar, dass der Herr nicht wörtlich ein Schwert gemeint haben kann. Aber welche Bedeutung hat denn das Wort in Lukas 22,36? Wohl die folgende: Der Herr wusste, dass nun eine Zeit anbrechen würde, wo sie mit Entbehrungen, Verfolgungen und Widerstand rechnen mussten. Sie mussten sich daher für den bevorstehenden Kampf des Glaubens geistlich rüsten. Dazu benötigten sie verschiedene Hilfsmittel. Der Herr gebraucht das Beispiel eines Geldbeutels und eines Schwertes, um den Jüngern zu zeigen, dass sie, anstatt auf eine direkte Hilfe zu zählen wie zur Zeit als er bei ihnen war, im Masse ihres persönlichen Glaubens mit dem rechnen sollten, was Gott ihnen zur Verfügung stellen würde. Ein besonders wirksames Mittel im Kampf des Glaubens ist das «Schwert des Geistes» (Epheser 6,17), ein wesentlicher Bestandteil der «Waffenrüstung Gottes», wovon der Apostel im gleichen Kapitel spricht. 9. Als der Herr das Abendmahl einsetzte, sagte Er von dem Brot: «Nehmt, esst; dieses ist _________________________» (Matthäus 26,26). In der Römisch-Katholischen Kirche hat man dieses Wort (wie die Jünger in Lukas 22 das vom Schwert) wörtlich genommen. Eine solche Auffassung widerspricht jedoch dem ganzen Geist der Schrift. Der Herr hat z.B. auch gesagt: «Ich bin der wahre ______________________» (Johannes 15,1) und «Ich bin das ___________ des Lebens» (Johannes 6,35.48). Diese Aussagen sind bildlich gemeint. So reden wir auch. Von einem Foto sagen wir «Das ist meine Mutter!», während wir meinen: «Es stellt meine Mutter dar», oder: «Es ist ein Bildnis meiner Mutter.» 10. Dass es notwendig ist, nach der Deutung der Schrift zu fragen, wird auch deutlich aus Johannes 6,27. Würden wir dieses Wort wörtlich nehmen, dann könnten wir lesen, dass wir ______________________________________________________________________________ Doch das kann niemals gemeint sein. Das wird z.B. deutlich aus dem Wort des Paulus in 2. Thessalonicher 3 Vers __________: «Wenn jemand nicht ___________________ will, so soll er auch nicht ___________________. Der Herr meint, dass das Geistliche den Vorrang haben muss vor dem Natürlichen; dass die Pflege der Seele wichtiger ist als die Versorgung des __________________. Denken wir immer daran? |
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| Letzte Änderung am 20.03.2010. | |||