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| Der Korb der Erstlinge | |||
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Der Korb der Erstlinge1. Wir wollen 5. Mose 26, die Verse 1-11 miteinander aufmerksam durchlesen. In diesem Abschnitt wird uns der Israelit in seinem Charakter als Anbeter vor Augen geführt. Er betet seinen Gott an, der in seiner Güte das Volk aus Ägypten erkauft und ins Land Kanaan, das Land der Verheissung, geführt hat. In den Genuss der Segnungen dieses Landes gebracht, war er es seinem Gott schuldig, den Dienst der Anbetung zu erfüllen. So befinden auch wir, die Gläubigen der Jetztzeit, uns im Genuss der himmlischen Segnungen als solche, die der Stellung nach jetzt schon in Christus in die «himmlischen Örter» versetzt sind und schulden unserem Gott Dank und Anbetung. In diesem Abschnitt gibt Gott seinem irdischen Volk Anweisungen, wie es Ihm seinen Dank für die erfahrene Erlösung zum Ausdruck bringen sollte. Wir finden hier ein schönes Beispiel, wie auch wir unserem Gott Dank und Anbetung darbringen können. Bevor wir diesen Abschnitt weiter betrachten, wollen wir uns darüber einige Fragen stellen. 2. Welcher Dinge war sich in diesen Versen in 5. Mose 26 der anbetende Israelit bewusst? Vers 5: ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ Vers 6: ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ Vers 7: ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ Vers 8: ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ Vers 9: ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ 3. In Vers 2 ist von einem besonderen Ort die Rede, einem Ort, der uns in diesem Kurs schon mehrmals begegnet ist. Wie heisst dieser Ort? _______________________________________ ____________________________________________________________________ 4. Auch das Neue Testament kennt diesen Ort. Können Sie die Schriftstelle anführen, wo davon die Rede ist? _____________________________________________________________ 5. Was musste der Anbeter in 5. Mose 26,1-11 alles tun, das heisst, welches waren die Verrichtungen, die ihn als einen Anbeter kennzeichneten? Vers 2: ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ Vers 10: _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ Vers 11: _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ 6. Im Land Kanaan angekommen, war der Israelit fähig, die Erstlinge von der Frucht des Erdbodens seinem Gott darzubringen. In der Wüste hatte er keine Möglichkeit gehabt, zu säen und zu ernten. Nun aber befindet sich das Volk im Land, und es sollte dessen Ertrag nicht in selbstsüchtiger Weise für sich allein geniessen. Es sollte sich des Gottes erinnern, der es in unverdienter Güte in diese grossen Segnungen eingeführt hatte. 7. Dieser vorliegende Abschnitt ist, wie wir eingangs dieser Lektion bereits erwähnt haben, für uns als Anbeter sehr interessant und belehrend! Das erste, was Gott seinem Volk sagt in Verbindung mit seinem Wohnen im Land Kanaan, hat Bezug auf den Dank und die Anbetung, die es seinem Gott schuldete. Soll das nicht auch für uns bedeuten, dass Gott von den Erlösten in allererster Linie Dank und Anbetung erwartet? Auch wir, so viele wir gläubig geworden sind, befinden uns im Land Kanaan, in Christus versetzt in die «himmlischen Örter». Mit unserem Körper befinden wir uns allerdings noch in der Wüste dieser Welt, aber der Stellung nach sind wir im himmlischen Kanaan. Mit dem Herzen sollten wir jetzt schon dort sein, wo der Herr Jesus ist, droben verherrlicht zur Rechten des Vaters im Himmel! 8. Die Anbetung sollte also in unserem Glaubensleben Priorität haben! Dasselbe geht auch aus der Stelle Johannes 4,20-24 hervor. Lesen Sie bitte diesen Abschnitt einmal aufmerksam durch. Da man sich einen Gedanken besser einprägen kann, wenn man ihn einmal niedergeschrieben hat, bitten wir Sie, die Verse 23 und 24 im genauen Wortlaut abzuschreiben: ____________________________________________________________________ ____________________________________________________________________ 9. Die Samariterin hatte kaum etwas Licht über den bekommen, der mit ihr redete und über ihren sündigen Zustand, und schon sprach der Herr Jesus mit ihr über Anbetung! Diese sollte geschehen «in Geist und Wahrheit» (Vers 23.24), das heisst in der Art und Weise, wie das Wort uns darüber unterweist, und unter der Leitung und in der Kraft des Heiligen Geistes. 10. In 5. Mose 26,5 wird der Anbeter in Israel an seine unrühmliche Herkunft erinnert. Es wird für unseren Dank und unsere Anbetung nur förderlich sein, wenn wir uns bewusst bleiben, aus welchem Elend und Verderben uns Gott herausgerettet hat. Damit dieses Bewusstsein erhalten bleibt, wollen wir die bekannte Stelle Epheser 2,1-10 einmal aufmerksam durchlesen. Aber welch ein Gegensatz, wenn wir z.B. den 6. Vers dem 1. gegenüberstellen! 11. Wir wollen uns nun einmal fragen, was die «Erstlinge der Frucht des Landes» für eine Bedeutung haben. Haben Sie sich vielleicht schon einmal Gedanken darüber gemacht? Wenn ja, können Sie etwas darüber schreiben? ____________________________________________________________________ ____________________________________________________________________ ____________________________________________________________________ Das war eine Frage, die nicht ganz leicht zu beantworten ist. Wir haben darum volles Verständnis, wenn Sie den Platz für die Antwort leer gelassen haben. Wir wollen uns deshalb an dieser Stelle damit ein wenig auseinandersetzen. Was bedeuten also «die Erstlinge der Frucht des Landes» für uns? Wie bereits erwähnt, ist das Land Kanaan ein Bild der «himmlischen Örter» (Epheser 2,6), der Stätte, wo wir uns im Glauben jetzt schon aufhalten dürfen. Es ist eine Folge, oder sagen wir eine «Frucht» des Aufenthalts an diesem Ort, dass wir in den Genuss der Ergebnisse des Erlösungswerkes des Herrn Jesus Christus kommen, nicht allein aber das; Er selbst, seine wunderbare Person, wird mehr und mehr unsere Herzen erfüllen und Gegenstand unserer Freude werden! Darin bestehen für uns geistlicherweise «die Erstlinge der Frucht des Landes». 12. Wenn wir uns, geistlich gesehen, hinreichend im himmlischen Kanaan aufhalten, darauf bedacht sind, uns immer möglichst nahe beim Herrn Jesus aufzuhalten, mit unseren Herzen dort zu sein, wo Er ist, wird unser Herz zu einem Gefäss, einem «Korb», der bis an den Rand angefüllt ist mit den «Erstlingen der Frucht des Landes». 13. Wohin sollen wir mit diesem Korb gehen (5. Mose 26,2, am Ende des Verses)?__________ 14. Was bedeutet das in neutestamentlicher Sicht?____________________________________ ____________________________________________________________________ 15. Was sollen wir an diesem Ort mit dem Inhalt des «Korbes» (mit dem, was nun unser Herz als Frucht des Aufenthalts im himmlischen Land erfüllt), tun (5. Mose 26,10, am Ende des Verses)? ______________________________________________________________________ ____________________________________________________________________ Erinnert uns das nicht an die beiden Schriftstellen Hebräer 13,15 und 1. Petrus 2,4.5, die wir in diesem Kurs schon mehr als einmal erörtert haben? 16. Doch die Anbetung Gottes und die Freude an alledem, was uns als Ergebnis des Werkes unseres Herrn zugefallen ist, ist nicht die einzige Seite unseres Christenlebens. Eine andere Seite wird in 5. Mose 26,12.13 aufgerollt. Gott möchte, dass wir auch an die denken, die bedürftig und einsam sind, indem wir ihnen von unserem irdischen Segen weitergeben. Diese beiden Seiten des Christenlebens finden wir auch in Hebräer 13. In Vers 15, mit dem wir schon vertraut geworden sind, ist von den «Opfern des Lobes» als der «Frucht der Lippen» die Rede. Wollen Sie bitte einmal niederschreiben, was der folgende 16. Vers aussagt: ______________ ____________________________________________________________________ 17. In 5. Mose 26,14-19 kommt noch eine dritte Sache zum Ausdruck, die ebenfalls zum Leben eines Gläubigen gehört: die persönliche und praktische Heiligkeit, das heisst die Trennung von allem, was nicht im Einklang mit der Beziehung ist, in der wir zu Gott stehen. Israel war das Eigentumsvolk Gottes. Jeder Erlöste der Gnadenzeit, in der wir leben, ist ein Kind Gottes, das in der Gunst und Liebe Gottes, seines himmlischen Vaters, steht, Wie könnten wir, die zu einem solchen «Adelsgeschlecht» gehören, uns noch mit der Welt verbinden und uns von ihren ungöttlichen, ja gottfeindlichen Ideen und Strömungen anstecken lassen? Es gibt also drei Dinge für uns, die wir beherzigen sollten:
Unter Beilagen finden Sie als Anhang zu dieser Lektion einen Artikel mit Gedanken zu 5. Mose 26,1-11. |
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| Letzte Änderung am 17.09.2005. | |||