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| Der erste Tag der Woche | |||
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Der erste Tag der WocheBeilage zu Kurs «Anbetung» Lektion 13In den Schriften des Neuen Testaments sehen wir klar, dass der erste Tag der Woche, der Sonntag, einen ganz besonderen und hervorragenden Platz unter den übrigen Tagen einnimmt. Es ist der Auferstehungstag des Herrn – jener herrliche Tag, der die gesegnete Tatsache verkündigt, dass der Tod überwunden, der Fürst dieser Welt gerichtet, jeder Glaubende gerechtfertigt und des ewigen Lebens teilhaftig geworden ist.
So ist also dieser erste Tag vor all den übrigen Tagen der Woche aufs glänzendste ausgezeichnet und geheiligt, das heisst von den anderen Tagen abgesondert worden im Hinblick auf die glorreiche Auferstehung des Herrn und durch seine gesegnete Gegenwart in der Mitte der Seinen, durch die Ausgiessung des Heiligen Geistes und durch das Zusammenkommen der Apostel und der ersten Christen, besonders zum Brechen des Brotes. Es kann auch noch hinzugefügt werden, dass der erste Tag der Woche im Buch der Offenbarung als der «Tag des Herrn», oder sagen wir besser: als der «dem Herrn gehörende Tag» bezeichnet wird. An diesem Tag war Johannes auf der Insel Patmos «im Geist» (in Verzückung) und empfing von Gott die herrliche Offenbarung, die Gegenstand jenes Buches ist (Offb. 1,10). Wird es nun nach diesen einfachen und klaren Zeugnissen der Schrift für ein einfältiges Auge und ein nüchternes, Gott unterwürfiges Herz schwer sein zu verstehen, wie er den Sonntag, den ersten Tag der Woche, zur Ehre des Herrn zubringen sollte, wem er sich an diesem Tag zu widmen hat? Gewiss nicht! Doch ein einsichtsvoller Christ wird auch hierin einem gesetzlichen Geist fern bleiben. Er betrachtet die Feier dieses Tages eher als ein Dürfen und weniger als ein Müssen. Aber wir sollten uns auch nicht von einer falschen Freiheit hinreissen lassen! Aus «Botschafter des Heils in Christo» Jahrgang 1876 |
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| Letzte Änderung am 18.04.2004. | |||